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Leserfrage - Motorbremse für Wohnmobil

Sicher ins Tal

promobil beantwortet Ihre Leserfragen zu Themen rund ums Wohnmobil.

Leser Gunther Gebler aus München fragt: Ich fahre ein Wohnmobil auf Fiat-Ducato-Basis mit 2,8-Liter-Motor und möchte mir dafür eine Motorbremse einbauen lassen. Ist eine solche Maßnahme sinnvoll? Was muss ich beim Einbau beachten?

15.10.2003

Die Motorbremse unterstützt die normale Hydraulikbremse, die insbesondere bei längeren Gefällstrecken überfordert sein kann. Der Einbau ist vor allem bei schwereren Mobilen ab 3,8 Tonnen oder bei häufigem Anhängerbetrieb sinnvoll. Die Firma KLS hat eine Nachrüstlösung für den Fiat Ducato und andere Transporter entwickelt, die vergleichsweise einfach für rund 1100 Euro eingebaut werden kann.

Es handelt sich dabei um eine Art Drosselklappe, die in den Auspufftrakt hinter dem Turbolader eingesetzt wird. Betätigt wird sie mittels Unterdruck über ein kleines Pedal im Boden des Fahrerhauses. Schließt man die Klappe, wird der Abgasstrom komprimiert; der Motor muss gegen den entstehenden Strömungswiderstand anarbeiten, Drehzahl und Fahrzeuggeschwindigkeit verringern sich.

Zu dem Einbaukit von KLS gehört auch ein Mustergutachten für die Eintragung in die Fahrzeugpapiere. Sie sollten beachten, dass die Motorgarantie durch eine solche Einbaumaßnahme erlischt. Dadurch möchten Hersteller alle Risiken ausschließen, die durch einen unsachgemäßen Einbau entstehen könnten.

Wenn auch Sie Fragen zum Thema Wohnmobil haben, mailen Sie uns an redaktion@promobil.de

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