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Leserfrage - Gewährleistung bei Privatkauf

Wohnmobilkauf von privat

promobil beantwortet Ihre Leserfragen zu Themen rund ums Wohnmobil.

Leserin Marion Keppeler fragt: Wir haben uns letztes Jahr ein gebrauchtes Wohnmobil von privat gekauft. Der Verkäufer versicherte mir, alles sei funktionstüchtig. Nach zwei Monaten stellte ich jedoch fest, dass die Heizung nicht funktioniert. Muss der Verkäufer für die Reparaturkosten aufkommen?

10.04.2004

Ob der Verkäufer die Reparaturkosten tragen muss, ist eine Sache des Kaufvertrags. Prinzipiell haftet nach dem neuen Gewährleistungsrecht der Verkäufer – gleichgültig, ob Privatmann oder professioneller Händler – für Mängel, die nach dem Kauf offenkundig geworden sind. Für Privatleute hat das Gesetz jedoch eine Lücke gelassen. Mit der Formulierung „Gekauft wie gesehen" beispielsweise kann ein privater Verkäufer alle späteren Gewährleistungsansprüche ausschließen. Prüfen Sie den Kaufvertrag auf solche Wendungen.

Im Hinblick auf den Verkauf von Neufahrzeugen dient die Regelung zur Sachmangelhaftung dem Verbraucherschutz, denn sie nimmt professionelle Händler ganz klar in die Pflicht. Die Gewährleistungspflicht gilt bei Neufahrzeugen für zwei Jahre. In den ersten sechs Monaten muss der Verkäufer beweisen, dass der Mangel nicht bereits beim Kauf bestanden hat. Danach liegt die Beweislast allerdings beim Käufer. Unter Umständen kann das bedeuten, einen Sachverständigen hinzuziehen zu müssen.

Wenn auch Sie Fragen zum Thema Wohnmobil haben, mailen Sie uns an redaktion@promobil.de

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