Leserfrage - Luftfederung fürs Wohnmobil

Mehr Komfort mit Luftfeder

Leser Stefan Klante aus Wolfsburg fragt: Bei meinem Elnagh auf VW LT sind die hinteren Stoßdämpfer fällig. Bei der Gelegenheit ziehe ich den Einbau einer Luftfederung in Erwägung. Wie verändert sich das Fahrverhalten durch Luftfedern?

Luftfedern werden an der Hinterachse eingebaut. Sie übernehmen zusätzliche Federfunktionen, ersetzen jedoch nicht die Stoßdämpfer. Beim LT, der ursprünglich eine Blattfederung besitzt, bleibt zumindest das Hauptfederblatt eingebaut, da es der Radführung dient. Unter Umständen dient eine Luftfeder auch der Eintragung eines höheren Gesamtgewichts.

In der Regel verbessert sich mit einer Luftfederung der Fahrkomfort deutlich. Da Fahrer und Beifahrer vor allem das Einfederverhalten der Vorderachse zu spüren bekommen, kommt die Komfortverbesserung besonders den Passagieren im Wohnbereich zugute. Nicht zwingend stellt sich eine Verbesserung der Fahreigenschaften und der Fahrstabilität durch den Einbau einer Luftfederung ein. Das weichere Einfederverhalten der Luftbälge hat in Kurven unter Umständen eine stärkere Seitenneigung des Mobils zur Folge.

Es gibt Ein- und Zweikreisanlagen. Wir empfehlen eine Zweikreisanlage, bei der die beiden Luftbälge über getrennte Luftkreisläufe unabhängig angesteuert werden. Mit so einer Anlage können Sie auch die Neigung des Mobils durch unterschiedliche Befüllungen verändern, etwa beim Stehen auf unebenem Untergrund. Dabei ist es ratsam, gleich einen kleinen Kompressor einbauen zu lassen. Bekannte Anbieter sind Goldschmitt in Höpfingen (Telefon 0 62 83/2 22 90) und Kuhn in Zeltingen-Rachtig (Telefon 0 65 32/9 53 00).

Wenn auch Sie Fragen zum Thema Wohnmobil haben, mailen Sie uns an redaktion@promobil.de

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