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Leserfrage zu Umweltplaketten für Wohnmobile

Hohe Steuer trotz Rußfilter

Emissionsnormen verhindern Dreckschleudern in Deutschland Foto: Volker Hammermeister (6), BildPix.de, Haramis Kalfar/Fotolia, Archiv

Wer bei einem älteren Dieselfahrzeug einen Rußfilter nachrüsten lässt, erhält dafür staatliche Förderung. Allerdings wird die Kfz-Steuer dadurch nicht billiger. Das ha Leser Theo Hilgers erfahren.

10.06.2016
Wir haben bei unserem Reisemobil einen Diesel-Rußfilter nachrüsten lassen und nun statt der gelben eine grüne Feinstaubplakette bekommen. Die staatliche Förderung von 260 Euro haben wir erhalten, jedoch wurde die Kfz-Steuer nicht angepasst. Können Sie mir sagen, warum?

fragte Leser Theo Hilgers per Mail

Die Einstufung für die Umweltplakette hat nichts mit der Eingruppierung für die Kfz-Steuer zu tun. Insofern ist es korrekt, dass sich durch die Nachrüstung eines Rußfilters nichts an der Höhe der Steuer ändert. Hintergrund ist folgender: Bei der Einführung der Umweltzonen ging es vor allem um die Luftbelastung durch Rußpartikel beziehungsweise Feinstaub. Wenn es aber um die Erfüllung der steuerrelevanten Euro-Normen geht, spielen andere Schadstoffe (wie etwa Stickoxide) eine Rolle. Daran kann ein Nachrüstfilter technisch bedingt jedoch nichts ändern. Anders ausgedrückt: Ein Euro-3-Fahrzeug mit nachgerüstetem Filter bekommt zwar eine grüne Plakette mit der Zahl 4, erfülltjedoch nicht die Euro-4-Norm.

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