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Leserfrage zur Kraftstoff-Zusatzheizung

Luft- oder Wasserheizung im Wohnmobil?

Eberspächer Airtronic D4 Luftheizung Foto: Eberspächer 2 Bilder

promobil-Leser Robert Hofauer möchte in seinem Wohnmobil eine Kraftstoff-Zusatzheizung einbauen. Es stehen Luft- und Wasserheizung zur Verfügung. Was sind die Vor- und Nachteile der jeweiligen Art?

19.01.2017

Wir möchten in unserem Teilintegrierten eine Kraftstoff-Zusatzheizung einbauen und können uns nicht zwischen Luft- und Wasserheizung entscheiden. Was können Sie uns empfehlen?

Robert Hofauer, per E-Mail

Wägen Sie folgende Vor- und Nachteile für sich ab: Die Luftheizung ist leichter und wegen der einfacheren Installation – meist unter dem Fahrzeugboden – oft auch günstiger. Da sich Luft schneller erwärmt als Wasser, liefert sie ihre Heizleistung früher als eine Wasserheizung. Bei der Installation müssen im Wohnraum aber auch neue Ausströmer verlegt werden – je mehr es sind, desto besser die Wärmeverteilung. Ein Vorwärmen des Motors ist mit der Luftheizung nicht möglich.

Die Wasserheizung ist schwerer und teurer. Sie wird in Motor-Nähe installiert, mit dessen Wasserkreislauf verbunden und kann den Motor daher auch vorheizen. Bei der Wohnraum-Erwärmung heizt das warme Wasser die Luft auf, die durch die Auslässe im Armaturenbrett geblasen wird – genauso wie während der Fahrt. Damit das aber auch im Stand ohne Betätigen der Zündung funktioniert, muss die Gebläse-Stromversorgung geändert werden. Eine alternative Warmluftführung ist nur begrenzt möglich.

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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
Heft 02/2017
Heft 02 / 2017 11. Januar 2017 Heftinhalt anzeigen Artikel einzeln kaufen
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