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Technik-Wissen: So funktionieren Brennstoffzellen fürs Reisemobil

Hightechfür mehr Unabhängigkeit

Foto: Foto: Hersteller 26 Bilder

Kompakte Brennstoffzellen liefern im Reisemobil elektrische Energie, wann und wo man sie gerade benötigt. So funktioniert‘s.

26.01.2009

Grenzenlose Freiheit – Brennstoffzellen ermöglichen die völlige Unabhängigkeit vom Stromnetz, denn sie wandeln die im Brennstoff chemisch gespeicherte Energie direkt in elektrische Energie um.

Eine Brennstoffzelle be­steht aus zwei Elektroden mit einer katalytischen Beschichtung (Pla­tin oder Palladium). Diese Platten sind durch eine Mem­bran oder ein Elektrolyt voneinander getrennt. Die elektrische Energie entsteht durch Aufspaltung
des kontinuierlich zugeführten Brennstoffs an der Anode (Minuspol) in positiv geladene Wasserstoff-Ionen (H+) und Kohlendioxid (CO2). Dabei werden auch negativ geladene Elektronen frei, die man für den elektrischen Verbraucher nutzt. Die Wasserstoff-Ionen (H+) wandern dagegen durch die Membran hindurch zur Kathode (Pluspol). Hier reagieren sie mit dem Sauerstoff (O2) der zugeführten Luft zu Wasser (H2O). Die Abgase einer Brennstoffzelle sind Kohlen­dioxid (CO2) und Wasserdampf (H2O).

Marktführer SFC (Efoy) verwendet als Brennstoff flüssiges, hochreines Methanol. Mitbewerber Truma arbeitet an einem Gerät, das mit dem an Bord üblichen Flüssiggas (Propan, Butan) arbeitet. Dazu muss das Flüssiggas zunächst entschwefelt und in ein wasserstoffhaltiges Gas umgewandelt werden. Pro Elektrodenpaar liefert eine Zelle 0,5 bis 1,0 Volt. Um höhere Spannungen zu erhalten, schaltet man mehrere in einem sogenannten Stack (englisch für Stapel).

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