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Ratgeber

Batterie nach Winterpause leer

Wir wollten Anfang März zum ersten Mal nach der Winterpause wieder auf Tour gehen. Doch zunächst stellten wir fest, dass die Bordbatterie leer war; obwohl wir die Bordelektrik ausgeschaltet hatten. Was kann die Ursache sein?
Verena Mayer, per E-Mail

Antwort:

Hauptursache für solche Phänomene ist, dass man doch versehentlich ein Licht oder einen anderen elektrischen Verbraucher angelassen hat, der dann über die lange Standzeit den Akku leer gezogen hat. Überprüfen Sie das zuerst. Doch selbst bei ausgeschalteter Bordelektrik gibt es stille Verbraucher, die mit dem Hauptschalter nicht vom Bordnetz getrennt werden. Das kann das Frostwächterventil des Boilers sein, ein Sat-Receiver im Standby-Betrieb oder auch eine simple Uhr. Ein Fachmann kann mit einem Multimeter nachmessen, ob irgendwelche schleichenden Stromverbraucher vorhanden sind. In diesem Fall sollte man auch gleich die Batterie selbst testen. Bei vielen Blei-Säure-Batterien lässt sich die Säuredichte in den einzelnen Zellen messen. Vielleicht fehlt nur ein bisschen destilliertes Wasser. Das kann eine Komplettladung bereits verhindern. Bevor Sie den vermeintlich defekten Bordakku ersetzen, probieren Sie es noch einmal mit einer Vollladung. Das Ladegerät muss dazu mindestens 10 bis 12 Stunden an 230 Volt angeschlossen sein. Dies ist als regelmäßige Pflege auch während der Standzeit sinnvoll. Wenn die Bordbatterie nach dieser Kur wiederum nach nur kurzer Zeit zusammenbricht, ist sie wohl wirklich defekt. Um schleichenden Stromverbrauch in der Standzeit zu verhindern, kann ein Batterietrennschalter an einen der Pole angeschlossen werden.

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