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VW-Campingbusse für alle Fälle

Die spannendsten T6-Ausbauten im Überblick

Reimo Foto: Achim Hartmann, Alotofpeople/Fotolia, Hersteller, Archiv 35 Bilder

Kein anderes Fahrzeug bewegt die Camperwelt so wie der VW Bus. Die Ursache für diese tiefe Verbundenheit liegt nicht zuletzt in der Historie. Schließlich machte die legendäre Westfalia-Campingbox den VW T1 zu einem Urahn der Freizeitmobile.

16.03.2018

Warum ist der VW Transporter seit Jahrzehnten bei Campern so beliebt? Entscheidend ist das Bulli-Konzept selbst. Jeder Generation gelang zu ihrer Zeit der Spagat zwischen Pkw und Transporter und damit eine Vielseitigkeit, die ihresgleichen sucht. Der Bulli taugt ebenso als Großraumlimousine wie als Zugwagen für den Caravan oder – mit entsprechendem Ausbau – als Wohnmobil.

Poessl, Westfalia, Ford Vergleichstest Pössl Campster Pössl vs. Westfalia vs. Ford

Erst in jüngerer Zeit hat der VW Bus ernsthafte Wettbewerber bekommen. Die Marktführerschaft unter den Campingbussen seines Formats konnte der aktuelle T6 bislang aber erfolgreich verteidigen. Und er hält wohl noch einen anderen Rekord: Für kein anderes Fahrzeug gibt es so viele grundsätzlich unterschiedliche Ausbauten. Neben dem von VW gebauten California zeigen wir auf diesen Seiten zwölf weitere Beispiele für Campingeinrichtungen mit eigenem Charakter. Die Liste ließe sich noch fortsetzen. Eine ganze Reihe von Herstellern bietet zudem Möbelelemente an, mit denen sich ein VW T6 ganz nach Wunsch zu einem Freizeitmobil ausbauen lässt.

Individuell sind alle T6-Ausbauten ohnehin, da bereits das Basisfahrzeug eine enorme Fülle unterschiedlicher Antriebsvarianten und Ausstattungsmöglichkeiten erlaubt. Gemeinsam ist ihnen aber auch das hohe Preisniveau. Verträglicher wird die Rechnung, wenn man bedenkt, dass so ein Campingbus im Alltag einen großen Pkw ersetzt. Hinzu kommt der geringe Wertverlust: Wer einen gebrauchten Bulli sucht, merkt schnell, dass gute Exemplare teuer gehandelt werden – egal aus welcher Generation sie stammen.

VW California

Die Fakten: Wer vom California spricht, meint fast immer die hier gezeigte Ausführung California Ocean und damit den Top-Campingbus aus dem Hause VW. Inklusive des beliebten 150-PS-TDI-Motors steht er ab 62.297 Euro in der Preisliste. Mit dem sanften Wechsel vom T5 zum T6 kam außerdem der California Coast hinzu, der rund 7.500 Euro günstiger ist. Beim Coast muss man jedoch beispielsweise auf die Standheizung, Isolierverglasung und den elektrischen Antrieb für das Aufstelldach verzichten. Hier wie dort fällt die Einrichtung klassisch und bewährt aus: Sie besteht aus einer seitlichen Möbelzeile mit Kocher, Kühlbox und Kleiderfächern sowie aus einer Zweiersitzbank, die sich zu einem schmalen Doppelbett umbauen lässt.

VW California Foto: Achim Hartmann, Alotofpeople/Fotolia, Hersteller, Archiv
Wer vom California spricht, meint fast immer die hier gezeigte Ausführung California Ocean und damit den Top-Campingbus aus dem Hause VW.

Eine weitere Liegefläche entsteht im aufgeklappten Dach. Die Sitzgruppe ergibt sich durch einen hochschwenkbaren und verschiebbaren Tisch und den drehbaren Beifahrersitz. Mehr Platz zum Sitzen und Schlafen hat die dritte California-Ausführung, der Beach. Durch den Verzicht auf die gesamte Möbelzeile steht hier die komplette Wagenbreite als Wohnraum zur Verfügung. Weil auch sonst die Ausstattung etwas einfacher ausfällt, beginnen die Preise für den California Beach einschließlich eines mageren 84-PS-TDI bei 42.566 Euro.

Die Zielgruppe: Wer seinen Campingbus wie einen VW Golf kaufen will, liegt mit dem California richtig. Es gibt ihn beim VW-Händler und er kann mit Hilfe einer einzigen Preisliste konfiguriert und geordert werden. Dass diese Liste lang ausfällt, ist als Vorteil zu werten, denn für den California stehen alle Extras des umfangreichen T6-Angebots zur Verfügung – nun auch Zweifarbenlackierungen. California-Käufer wissen es außerdem zu schätzen, dass die gesamte Einrichtung wie aus einem Guss wirkt. Perfekt bis ins Detail setzt sich die Linie des Fahrerhauses im Wohnbereich fort – bis hin zu den in der Heckklappe untergebrachten Klappstühlen.

Die Varianten: Grundrissvariationen kennt man bei VW nicht. California Coast und Ocean sind ausschließlich mit seitlicher Möbelzeile lieferbar, die sich ausstattungsabhängig in der Farbe unterscheidet. Mehr Möglichkeiten eröffnen sich im einfacheren Beach. Dort kann man sich mit verschiedenen Nachrüstmodulen eine eigene Möblierung zusammenstellen – wobei wiederum die Original-VW-Anmutung zwangsläufig zurückgedrängt wird.

70 Jahre VW Bulli - vom T1 bis T6Kultmobil im Rentenalter

Campmobil

Die Fakten: Der HK 4.9 von Campmobil aus Schwerin ist nicht größer als ein California, wirkt aber innen viel geräumiger. Der Trick: Die Küche steht im Heck und lässt der Sitzgruppe die volle Wagenbreite. Das kommt nach dem Umbau ebenso dem Bett zugute, welches rund 1,40 Meter breit ist. Viel Abstellfläche bietet der Küchenblock, der sich auch sonst vielseitig gibt: Der Kocher kann wahlweise außen – wie im Bild links – verwendet werden.

VW California Foto: Achim Hartmann, Alotofpeople/Fotolia, Hersteller, Archiv
Der Trick: Die Küche steht im Heck des Campmobil und lässt der Sitzgruppe die volle Wagenbreite.

Außerdem lässt sich der Mittelteil entnehmen, damit für Transporte eine Ladefläche im Heck entsteht. Da die Küche auf einem Doppelboden fußt, bleibt darunter immer ein Fach für Klappsessel zur Verfügung. Praktisch ist ebenso der Auszug für ein tragbares WC hinter der Sitzbank. Der Grundpreis des HK 4.9 mit 102 PS beträgt rund 53.000 Euro.

Die Zielgruppe: Das Wohnen steht beim Campmobil HK im Vordergrund. Hier kann man sich von Bug bis Heck gut bewegen und ohne Platzangst auch einmal einen Regentag im Fahrzeug verbringen. Breite Betten im Erdgeschoss und Dachbett freuen Paare ebenso wie Familien.

Die Varianten: Noch mehr Platz als das gezeigte Modell hat der HK 5.3 auf Basis des T6 mit langem Radstand. Bei identischem Grundriss gewinnen dadurch die Länge des umgebauten Betts und der Spielraum in der Küche. Ein festes Hochdach verstärkt den Wohnmobilcharakter.

Campocito

Die Fakten: Neu auf dem Markt ist der Campocito, der mit 102 PS ab 64.000 Euro zu haben ist. Er versucht im T6 die Quadratur des Kreises: Einerseits gibt es einen Waschraum mit Dusche und WC, dennoch aber auch ein immerhin 1,50 Meter breites Längsbett, das zwischen 1,80 und 2,00 Meter lang ist.

Campocito Foto: Achim Hartmann, Alotofpeople/Fotolia, Hersteller, Archiv
Neu auf dem Markt ist der Campocito, der mit 102 PS ab 64.000 Euro zu haben ist.

Dazu ist noch Platz für klappbare E-Bikes an Bord vorgesehen. Sie können im großen Stauraum unter dem Heckbett lagern. Möglich ist diese Vielseitigkeit in einem VW T6 durch einen in dieser Art einmaligen Kunstgriff: Der Waschraum ist als feste Einheit verschiebbar. In vorderer Position gibt er die volle Bettlänge frei, beim Bewohnen muss er nach hinten geschoben werden. Benutzbar bleiben Dusche und WC aber so oder so.

Die Zielgruppe: Schon mangels Sitzen im Wohnraum richtet sich der Campocito ausschließlich an Paare. Auch die Liegefläche ist darauf zugeschnitten. Somit ist er ein Fall für zwei anspruchsvolle Reisende, die Schlafkomfort und die Vorteile einer echten Kassettentoilette zu schätzen wissen. Weniger wichtig sollte ihnen die Sitzgruppe sein. Sie besteht ausschließlich aus den gedrehten Fahrerhaussitzen. Wer sich beim abendlichen Dinner lieber in die Augen sieht, nutzt draußen seine Campingmöbel.

Die Varianten: Der Campocito basiert grundsätzlich auf dem VW T6 mit langem Radstand und werkseitigem Hochdach. Weitere Grundrisse sind nicht vorgesehen, aber eine zweite Ausstattungsstufe: Als Exclusivo mit 150-PS-Motor, DSG-Automatik und sinnvollen Cockpitextras gibt es den Campocito zum Komplettpreis von 79.000 Euro.

Dipa

Die Fakten: Der Dipa Merlin ist ein Klassiker unter den VW-Ausbauten. Auf Anhieb erscheint der Grundriss ähnlich wie im California, im Detail ist jedoch fast alles anders. Statt eines festen Wassertanks gibt es hier in der Serienausführung leicht befüllbare Kanister, statt einer Kompressorbox einen leise arbeitenden Absorberkühlschrank. Das bedingt eine Gasanlage mit zwei Fünf-Kilo-Flaschen, die ebenso die Heizung versorgt. Die Bettbreite erreicht maximal 1,25 Meter. Grundpreis des Merlin auf Basis des VW Caravelle mit 102 PS: 52.300 Euro.

Dipa Foto: Achim Hartmann, Alotofpeople/Fotolia, Hersteller, Archiv
Sehr klassisch tritt der Merlin durch seine Holzoptik auf.

Die Zielgruppe: Sehr klassisch tritt der Merlin durch seine Holzoptik auf. Freunde des gediegenen Wohnens wissen die Furniere aus echten Hölzern zu schätzen. Klassisch gestaltet sich ebenso die Bordtechnik, die auf lange Reisen und Komfort ausgelegt ist. Das sind in der Praxis meist Paare, doch der Merlin taugt auch für Familien.

Die Varianten: Vielfalt ist eine klare Stärke des Merlin. Nicht nur die Möbelfarbe ist wählbar, ebenso Radstand und Dachhöhe. In langer Ausführung bleibt Raum für einen Hocker hinter dem Beifahrersitz, in dem ein WC Platz hat. Als Dach steht nicht nur die Hoch- oder Aufstellvariante zur Wahl, sondern auch ein isoliertes Kompaktdach ohne Bett. Das Schwestermodell Falke unterscheidet sich vor allem durch eine breitere Liegefläche und weniger Schränke im Heck.

Fischer

Die Fakten: Besonders schlank fällt die Möbelzeile im Octo-Bus von Fischer aus. Daneben entsteht umso mehr Freiraum, der dank eines Schienensystems unterschiedlich genutzt werden kann. Hier lassen sich bis zu vier Einzelsitze unterbringen, die den Octo-Bus im Alltag zur Großraumlimousine machen. Im Urlaub profitiert man von einem 1,35 Meter breiten Bett, das sonst zusammengerollt im Heck liegt. Darunter verbleibt stets ein riesiger Laderaum, der auch Surfbretter aufnehmen kann. Auch eine Küche mit herausnehmbarem Gaskocher ist an Bord. Der Fischer Octo-Bus kostet mit 102-PS-Motor ab etwa 54.000 Euro.

Die Zielgruppe: Wer maximale Flexibilität für Alltag und Urlaub sucht, wird sich mit dem Octo-Bus schnell anfreunden. Speziell Familien genießen hier eine Fülle von Nutzungsmöglichkeiten, zumal mit der Variabilität keine nennenswerten Nachteile einhergehen. Im Gegenteil: Die guten Detailideen sind verblüffend.

Die Varianten: Als wäre das Octo-Bus-Konzept nicht schon vielseitig genug, gewährt der Hersteller darüber hinaus weitere Wahlmöglichkeiten. Der lange T6-Radstand ist ebenso lieferbar wie feste Hochdächer in unterschiedlicher Optik mit oder ohne Bett. Wer einen konventionelleren VW-Ausbau sucht, wird bei Fischer mit dem Bonito bedient. Als dritte Variante kommt der Caruso ins Spiel – ein einmaliger Grundriss mit Küche auf der Beifahrerseite und echter Dinette.

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Flowcamper

Die Fakten: Mit einem Grundpreis von 45.900 Euro einschließlich 102-PS-TDI gehört der Flowcamper zu den günstigsten Ausbauten. Sein besonderer Reiz besteht allerdings nicht allein in den Kosten. Durch bunte Farben, Batikstoffe und die serienmäßige Blumenvase transportiert der Flowcamper den Geist der Hippie-Busse in die Neuzeit. Dazu passt der einfache Ausbau. So muss ein Spirituskocher ausreichen. Als Vorteile kann der Flowcamper eine breite Liegefläche und Flexibilität durch entnehmbare Möbel verbuchen.

Flowcamper Foto: Achim Hartmann, Alotofpeople/Fotolia, Hersteller, Archiv
Durch bunte Farben, Batikstoffe und die serienmäßige Blumenvase transportiert der Flowcamper den Geist der Hippie-Busse in die Neuzeit.

Die Zielgruppe: Zurück zu den Wurzeln: Der Flowcamper spricht all jene an, für die weniger mehr ist. Auf jeden Fall gibt sich der Neo-Hippie geselliger als viele andere: Er hat Platz für fünf Reisende und wird durch eine zusätzliche Bank im Alltagsbetrieb zu einem praktischen Achtsitzer.

Die Varianten: Die Philosophie der Einfachheit dominiert das gesamte Angebot. Es gibt lediglich einen stärkeren Motor und Allradantrieb; sonst sind keine Optionen vorgesehen. Manche Wunschausstattung lässt sich aber nachrüsten.

Multicamper

Die Fakten: Die hier gezeigte Ausführung des Multicamper zeigt, wie man der klassischen VW-Einrichtung mit einem kleinen Dreh neuen Schwung geben kann. Die Sitzbank steht hier nicht quer, sondern längs. Dadurch entsteht wechselweise ein breites Sofa oder eine große Liegefläche mit wenigen Nahtstellen. Außerdem gewinnt auf diese Weise die Zugänglichkeit des gesamten Innenraums und damit die Kapazität für sperriges Gepäck. Weil die Multicamper serienmäßig sparsam ausgerüstet sind, beginnt die Preisliste bereits bei rund 35.000 Euro.

Die Zielgruppe: Für das Längsbankmodell sind im Heck keine Sitzplätze zulassungsfähig. Das macht es zu einem Fall für Paare, die viel Freiraum suchen. Als Option steht eine – sogar drehbare – Zweierbank für die Beifahrerseite zur Auswahl. Damit kann es dann zu dritt auf Tour gehen.

Die Varianten: Für den kurzen T6 mit Aufstelldach hat Multicamper eine Reihe von Einrichtungsmöglichkeiten im Angebot. Neben der klassisch quer eingebauten Sitz-Liegebank gibt es ebenso Einzelsitze hinter dem Fahrerhaus, die zum breiten Bett werden. Zusätzlich ist eine Kassettentoilette einbaubar. Weitere Schwerpunkte sind Offroad-Varianten und ein Ausbau mit Naturmaterialien.

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Polyroof

Polyroof Foto: Achim Hartmann, Alotofpeople/Fotolia, Hersteller, Archiv
Wenn sich jemand in den California verliebt hat, aber doch Umbauten wünscht, kommt Polyroof ins Spiel.

Die Fakten: California-Kenner erinnern sich vielleicht noch: Es gab einmal eine T5-Ausführung mit festem Hochdach. Das stammte damals von Polyroof – und ist auch heute noch für den T6-California lieferbar, allerdings nur im Rahmen einer Polyroof-Nachrüstung zum Preis von 5.545 Euro. Lieferbar sind hier außerdem unterschiedliche Dachfenster und eine passende Lackierung. Darüber hinaus wagt sich Polyroof auch an gezielte Änderungen des Original-VW-Ausbaus.

Die Zielgruppe: Wenn sich jemand in den California verliebt hat, aber doch Umbauten wünscht, kommt Polyroof ins Spiel. Die Spezialisten greifen so behutsam ein, dass ein modifizierter California so wirkt, als käme er direkt von VW.

Die Varianten: Polyroof-Varianten sind genau genommen Variationen des VW California. Da wäre zunächst das elegante Hochdach mit oder ohne Bett zu nennen. Anders als früher beim T5 kann man es heute auch für den California Beach ordern. Möglich ist ebenso eine Verbreiterung der Liegefläche auf Kosten der Hochschränke, wie oben im Bild zu sehen. Dabei orientiert sich die Ausführung sehr präzise am California-Design. In der Polyroof-Preisliste tauchen außerdem Ergänzungen zur Original-Einrichtung auf: Da wären etwa ein Hocker, der in den Bodenschienen befestigt wird und ein WC aufnimmt, diverse Trägersysteme, eine Spezial-Zweifarbenlackierung oder eine Fahrwerkshöherlegung.

Reimo

Die Fakten: Als einer der traditionsreichsten VW-Ausbauer hat Reimo selbstverständlich eine Alternative zum California im Angebot: Der Trio Style verfolgt das gleiche Konzept, jedoch auf eigene Art. Seine Sitzbank ist etwas breiter, was hier drei Plätze ermöglicht und eine Bettbreite von gut 1,30 Meter. Serienmäßig sind Gasanlage und Frischwasserkanister. Der Grundpreis des Trio Style ist dank Minimalausstattung knapp kalkuliert: Aus 45.190 Euro können mit kostspieligen Extras für Basisfahrzeug und Ausbau aber auch mehr als 80.000 Euro werden.

Die Zielgruppe: Die breite Sitzbank macht den Reimo Trio Style besonders alltags- und familienkompatibel. Eine wichtige Motivation für die Anschaffung dürften aber die zahlreichen individuellen Ausstattungsmöglichkeiten sein.

Die Varianten: Die Variationsbreite des Trio Style lässt sich kaum noch toppen. Allein zwei Radstände und drei Dachvarianten eröffnen viele Möglichkeiten. Hinzu kommen unzählige Optionen vom Möbeldekor bis zur technischen Ausstattung. Und auch das ist nicht alles, denn der Trio Style ist nur einer von vielen Reimo-VW-Ausbauten. Der Zubehörspezialist liefert eine einzigartige Bandbreite vom simplen und günstigen Modell Bike & Surf bis hin zum Multi Style mit vier Einzelsitzen und Kassettentoilette im Heck. Die optische Darbietung orientiert sich vor allem am Kundengeschmack. Außerdem bietet Reimo die Einrichtungen als Bausätze an.

Spacecamper

Die Fakten: Seitdem Spacecamper vor gut zehn Jahren die Bühne betrat, bereichert der Hersteller den Markt der VW-Ausbauten mit vielen guten Ideen. Neueste Variante ist der hier gezeigte Light Open, der mit 84 PS ab rund 52.000 Euro geliefert wird.

Spacecamper Foto: Achim Hartmann, Alotofpeople/Fotolia, Hersteller, Archiv
Neueste Variante des Spacecamper ist der hier gezeigte Light Open, der mit 84 PS ab rund 52.000 Euro geliefert wird.

Seine Küche verteilt sich auf eine verschiebbare Kühlbox zwischen den Fahrerhaussitzen, einen im Klapptisch integrierten Kocher und eine Spüle neben der Sitzbank. So bleiben Platz für ein 1,55 Meter breites Bett und Freiraum für eine zweite Schiebetür. Für Transporte kann man fast alle Möbel ausbauen.

Die Zielgruppe: Mit dem Light Open richtet sich Spacecamper wie mit allen Modellen gezielt an Freizeitsportler, die etwa einen großen Laderaum und eine gute Außendusche wünschen. Das macht die robusten Einrichtungen aber ebenso gut für Familienurlaub und Alltag nutzbar.

Die Varianten: Die Palette beginnt mit dem Spacecamper Light, der vor allem Sitzgruppe und Klappbett enthält. Nächste Stufe ist der vorgestellte Light Open. Als California-Konkurrent kommt der Spacecamper Classic in Frage, der über die typische Möbelzeile hinter dem Fahrersitz verfügt, aber dennoch ein 1,30 Meter breites Bett hat. Beim Classic Open variiert Spacecamper diese Idee durch eine zweite Schiebetür auf der Fahrerseite. Dadurch kann der Küchenblock nach außen geschwenkt oder auch komplett entnommen werden.

Terracamper

Die Fakten: Der Terock begnügt sich mit einem Einzelsitz hinter dem Fahrerplatz, was den Bewegungsraum entsprechend erweitert. Weil aber auch der Küchenblock am Einstieg und die modular aufgebauten Schränke dahinter Platz beanspruchen, bleibt im Untergeschoss nur Platz für ein Einzelbett. Mehr Breite gewährt das Dachbett – auf Wunsch mit großer Luke darüber. Mit dem hier gezeigten Dach, das Platz fürs Bettzeug bietet, passt der VW T6 jedoch nicht mehr in die Tiefgarage. Das würde in diesem Fall aber schon die Fahrwerkshöherlegung verhindern. Ein Terock in der Grundausstattung mit 84 PS kostet ab rund 45.000 Euro.

Terracamper Foto: Achim Hartmann, Alotofpeople/Fotolia, Hersteller, Archiv
Der Terock begnügt sich mit einem Einzelsitz hinter dem Fahrerplatz, was den Bewegungsraum entsprechend erweitert.

Die Zielgruppe: Bei Terracamper haben die Stabilität der Einrichtung und die Zuverlässigkeit der Bordtechnik höchsten Stellenwert. Es verwundert daher nicht, dass die typischen Kunden den Allradantrieb mitbestellen und oft auf unbefestigten Pisten unterwegs sind. Dank ausbaubarer Möbel ist der Terock außerdem flexibel nutzbar.

Die Varianten: Benötigt man vier Sitz- und Schlafplätze, kommt das Schwestermodell Tecamp in Frage. Anders als sonst üblich stehen hier zwei Einzelsitze in zweiter Reihe; die Möbel sind im Heck an beiden Seiten angeordnet. Die Küche wird als entnehmbares Modul hinter dem Fahrersitz befestigt. Terock und Tecamp lassen sich mit Aufstell- und Hochdächern ausrüsten. Viel Auswahl gibt es auch bei den Möbeldekoren.

Werz

Die Fakten: Zu den festen Größen in der Bulli-Welt zählt der Magnum aus dem Hause Werz, der stets auf den langen Radstand baut. Das hier vorgestellte Magnum-Modell A kostet mit 204-PS-TDI und Allradantrieb ab 67.597 Euro und hebt sich durch breite Betten beim Schlafkomfort hervor. Entsprechend schlanker fallen die Möbel aus. Ein Heckauszug verbessert die Nutzbarkeit des Stauraums unter dem Bett. Auch im Hochdach sind Schränke. Hinter dem Beifahrersitz steht ein herausnehmbarer Hocker, der eine tragbare Toilette aufnimmt.

Die Zielgruppe: Dieser Magnum ist prima für vier Personen geeignet. Besser lässt sich der Platz kaum nutzen. Zuspruch dürfte er bei jenen finden, die eine klassische Wohnmobiltechnik mit Gasheizung bevorzugen, sich an ausgetüftelten Details erfreuen und bei der Art und Optik des Ausbaus persönliche Vorstellungen einbringen wollen.

Die Varianten: Die fünf Magnum-Serienversionen – ausrüstbar mit jeweils vier Dachalternativen – unterscheiden sich vor allem durch Größe und Ausführung der seitlichen Möbelzeile. Sollte nichts Passendes dabei sein, kommt vielleicht der Werz Exclusive in Betracht. Seine Besonderheit ist der vollwertige Wasch- und Toilettenraum im Heck. Ein spezielles Dach mit Alkovennase sichert ein großes Bett. Das vielseitige Werz-Angebot im kurzen California-Format heißt Piccolo.

Westfalia

Die Fakten: Bei Westfalia hat man den California-Grundriss einst erfunden. Heute setzt man sich mit kreativen Ideen bewusst davon ab. Der Kepler, der mit 102 PS rund 52.000 Euro kostet, nutzt den langen T6-Radstand und macht ein wohnliches Mobil daraus. Im Mittelpunkt: die Sitzgruppe mit L-Sofa. Das zumindest optisch separierte Heck beherbergt eine Kassettentoilette.

Westfalia Foto: Achim Hartmann, Alotofpeople/Fotolia, Hersteller, Archiv
Der Kepler, der mit 102 PS rund 52.000 Euro kostet, nutzt den langen T6-Radstand und macht ein wohnliches Mobil daraus.

Die Zielgruppe: Eine feste Toilette ist in dieser Klasse selten und kann ein Kaufgrund sein. Ebenso aber hebt sich der Kepler durch die schicken Möbel aus der Masse hervor. So empfiehlt er sich für die Einkaufsliste anspruchsvoller Paare. Dank zwei – etwas schmalen – Doppelbetten in Dach und Erdgeschoss kommt er auch für Familien in Frage.

Die Varianten: Als Alternative zum hier gezeigten Modell stößt im Herbst dieses Jahres der Kepler Six hinzu. Sein Grundriss nähert sich dem California, hat dank langem Radstand aber bis zu sechs Einzelsitze. Zwei weitere Westfalia auf T6-Basis sind schon länger im Programm: Da ist zunächst der Club Joker City, der auf dem kurzen Radstand basiert und ein ähnliches Konzept wie der Kepler verfolgt: Auch hier gibt es eine Kassettentoilette hinter der Sitzbank und ein vorne angeschlagenes Aufstelldach. Darüber rangiert der Club Joker mit langer Karosserie und festem Hochdach samt 1,30 Meter breitem Bett. Hier nutzt man den Raum für ein abtrennbares WC- und Duschabteil im Heck neben der Winkelküche. Ein Fach für Campingmöbel befindet sich darunter im Doppelboden.

Noch mehr Campingmobile auf VW-Basis

Amarok Gehocab Foto: Achim Hartmann, Alotofpeople/Fotolia, Hersteller, Archiv
Amarok mit Doppelkabine: Neben traditionellen Anbietern gibt es nun mit Gehocab einen Hersteller, der seine Leichtbaukabine speziell auf den VW-Pickup abgestimmt hat.

Rund um die Bulli-Ausbauten haben sich eine ganze Reihe von Wohnmobilen mit VW-Logo angesiedelt. Als kompakte Alternative positioniert sich der Caddy; viel geräumiger ist der Crafter, der gerade in Neuauflage erschienen ist und auch als Fahrgestell für Aufbauten zur Verfügung steht. Wohnmobilaufbauten sind aber ebenso für den T6 und für den Pick-up Amarok erhältlich. Die Amarok-Kabinen können für mehr Beweglichkeit am Urlaubsort abgesetzt werden. Eine besonders edle Pick-Up-Version ist der Gehocab Kora. Auch für den neuen VW Crafter gibt es einige Ausbau-Ideen, beispielsweise von VW selbst mit dem VW California XXL.

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