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Neuer VW California 6.1

Facelift für den Camping-Bulli

VW California 6.1 Foto: Volkswagen Nutzfahrzeuge 20 Bilder
Caravan Salon 2019

Wie die Basis, der T6.1, bekommt der kompakte Campingbus neue Assistenzsysteme. Der Camper-Ausbau erfährt ein kleines Facelift. Eine Elektrovariante des California soll es vorerst nicht geben.

Das Außendesign des VW California ist wie beim T6.1 geprägt von einem größeren Kühlergrill und etwas flacheren Scheinwerfern. Dazu verleiht ein neuer Frontspoiler dem Campingbus eine etwas sportlichere Note. Die Heckleuchten erhalten eine neue Grafik. Entscheidender sind die Neuerungen im Innenraum.

Neues Cockpit, neue Assistenten

VW T 6.1 Facelift VW T6.1 - Update für den Bulli Digital, elektrisch und mit neuer Euro-Norm

Sowohl der VW T6.1 als auch sein Campingableger California bekommen ein neues Armaturenbrett, das sich stärker als bisher an den Pkw von VW orientiert. Insgesamt wird der California digitaler: Es gibt nicht nur (optional) ein digitales, 10,25 Zoll großes Kombiinstrument mit Bildschirmanzeigen für Tacho, Drehzahlmesser und Co., sondern auch ein sprachgesteuertes Online-Infotainmentsystem, das Sprachbefehle versteht und daraus (intelligent) Handlungsanweisungen ableitet.

Basis zahlreicher neuer Assistenzsysteme ist die neue elektromechanische Lenkung. Ein aktiver Spurhalteassistent hält den VW-Bus auf Kurs. Der Park Assist parkt den Wagen bei Bedarf automatisch ein. Ergänzt wird dieser mit dem Anhänger-Rangiersystem Trailer Assist. Serienmäßig an Bord ist ein Seitenwindassistent, der bei starken Winböen für mehr Fahrstabilität sorgen soll.

Neue Motoren, optimiertes Möbelmodul

Die neuen Zweiliter-Dieselmotoren, die nun allesamt die Schadstoffnorm Euro 6d-Temp erfüllen, leisten zwischen 90 und 199 PS. DSG und Allradantrieb gibt es ab der mittleren Leistungsstufe mit 150 PS. Benzinmotoren oder die für den T6.1 entwickelte Elektrovariante bekommt der California nicht.

VW California 6.1 Foto: Volkswagen Nutzfahrzeuge
Das Grundkonzept des California bleibt unverändert, die Funktionalität wird in Details optimiert.

Wie gewohnt ist der California 6.1 in drei Varianten verfügbar: Als Coast und Ocean mit eingebauter Möbelzeile sowie in der Einstiegsvariante Beach ohne Möblierung, dafür aber mit einer breiteren Schlaf-Rückbank mit drei statt zwei begurteten Sitzplätzen.

In allen Modellen ist ein Aufstelldach mit einem Oberbett an Bord. Erstmals mit Tellerfedern ausgestattet, soll der Liegekomfort weiter verbessert sein. Der Faltbalg aus Stoff ist noch dunkler als bisher, um stärker vor Lichteinfall zu schützen. Das untere Bett stattet VW mit einer Aufstellfunktion für das Kopfteil aus, um eine angenehme Relax-Position fürs Lesen zu schaffen.

Die Möbelzeile hat VW mit frischen Dekoren versehen und im Detail optimiert. Die Abdeckungen von Spüle, Kocher und Kühlbox bekommen Drucktastenschlösser, die Türen neue Alu-Griffleisten. Im Heckschrank ersetzen Schiebetüren die bisher verwendeten Jalousien. Zusätzliche USB-Steckdosen und eine LED-Beleuchtung mit hochdimmender Sonnenaufgang-Funktion werten das Interieur weiter auf.

Gesteuert wird die Bordtechnik über ein neues Kontrollbord mit Farbdisplay und Touch-Funktion. Von hier aus lassen sich die Kühlbox, die Standheizung (Option) oder das Aufstelldach bedienen und Informationen zu Füllständen von Batterie und Wassertank abrufen. Ganz neu: Eine Niveau-Anzeige hilft beim Ausrichten des Fahrzeugs auf unebenen Flächen.

Premiere feiert der neue California 6.1 auf dem Caravan Salon in Düsseldorf. Preise gab VW noch nicht bekannt.

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