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Gerichtsurteil zu älteren Wohnmobilen

Alle zwölf Monate zur Hauptuntersuchung

Ratgeber, Fit in den Frühling Foto: Ingolf Pompe

Ältere Wohnmobile ab 3,5 Tonnen müssen jährlich zur Hauptuntersuchung. Vorausgesetzt sie sind sechs Jahre und älter. Als Grund nannte das Verwaltungsgericht Koblenz in seinem Urteil hohe Mängelraten.

04.02.2014

Der Kläger vor dem Verwaltungsgericht Koblenz hat den Rechtsstreit verloren. Sein Wohnmobil mit einer zulässigen Gesamtmasse von 3,85 Tonnen wurde erstmals 2008 zugelassen. Im Juli 2013 stellte er sein Fahrzeug zur Hauptuntersuchung vor. Er bekam die Prüfplakette, die nächste Hauptuntersuchung wurde aber bereits auf Juli 2014 bestimmt.

Das Verwaltungsgericht kam zu folgendem Ergebnis: Im Falle des Klägers wurde das Wohnmobil im 63. Monat zur Hauptuntersuchung vorgestellt. Daher könne die Prüfplakette nur noch für weitere zwölf Monate zugeteilt werden, da sein Fahrzeug nach Ablauf dieser Zeit älter als sechs Jahre sei.

In seinem Urteil bezieht sich das Gericht auf die Straßenverkehrsordnung. Diese legt fest, dass sich das Untersuchungsintervall bei Wohnmobilen mit einem zulässigen Gesamtgewicht zwischen 3,5 und 7,5 Tonnen ab dem 73. Monat von zwei Jahren auf eines verringert. Grundlage dafür sei, dass die Rate von erheblichen Mägeln bei privat genutzten Wohnmobilen etwa bis zum siebten und achten Zulassungsjahr deutlich unter der vergleichbarer Nutzfahrzeuge liege. LKW über 3,5 Tonnen Gesamtgewicht und Omnibusse mit mehr als acht Fahrgastplätzen hingegen müssen ab der Erstzulassung alle zwölf Monate zur Hauptuntersuchung.

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