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Umweltzonen entlasten die Städte nur gering vom Feinstaubaufkommen

Zu diesem Ergebnis kommt nach Informationen des Automobilclubs ACE eine Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (idw).

24.08.2008

Fahrbeschränkungen für Fahrzeuge mit hohem Rußanteil im Abgas finden sich mittlerweile in mehreren deutschen Städten, die Feinstaubwerte sind dennoch nicht gesunken. Einzig Berlin könnte es 2008 gelingen, den Grenzwert an weniger Tagen zu überschreiten als in den Jahren zuvor. Alle anderen Städte erreichen nahezu die gleichen Ergebnisse wie im Vorjahreszeitraum. Hannover und Dortmund hatten Mitte Juli bereits den Gesamtstand des Vorjahres erreicht.

Ursache für die geringe Wirksamkeit der Fahrverbote sind laut idw zum einen Feinstaubpartikel aus Reifenabrieb, die auch bei rußarmen Fahrzeugen anfallen. Zum anderen treibe der Wind Feinstaub auch aus entfernten Kraftwerken oder Fabriken in die Innenstädte. Von derzeit bundesweit 41,2 Millionen Pkws bekommen nur knapp 600.000 Fahrzeuge überhaupt keine Plakette mehr und gerade 1,3 Millionen eine rote - der Rest genießt vorerst überall freie Fahrt.

Nur schärfere Vorschriften und eine Ausweitung der Zonen würden nach Meinung der Wissenschaftler effizienter vor Feinstaub schützen.

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