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Umweltzone

Es betrifft die Anwohner

Nach München dürfen nur noch Fahrzeuge mit der grünen Umweltplakette fahren. Alte Dieselfahrzeuge brauchen Partikelfilter. Foto: ampnet/nic

Zum Jahresbeginn 2013 sind neue Umweltzonen in Kraft getreten und bereits bestehende haben ihre Zufahrtsregeln verschärft. So gilt in den meisten Umweltzonen nur noch die grüne Plakette.

In 13 Umweltzonen kann noch mit gelber Plakette eingefahren werden. Besonders für Besitzer älterer Reisemobile, die innerhalb der Umweltzonen wohnen, kann dies ein Problem darstellen. Hier empfiehlt sich eine Nachrüstung des Freizeitfahrzeugs mit einem Dieselpartikelfilter. Diese wird auch im Jahr 2013 noch mit 260 Euro vom Staat finanziell unterstützt. Auf den Caravaningtourismus haben die Umweltzonen hingegen nur sehr geringe Auswirkungen. Nur rund 25 von über 2000 Reisemobilstellplätzen in Deutschland liegen innerhalb einer Umweltzone. Vier davon, Bremen, Osnabrück, Wiesbaden und Gladbeck, haben bereits eine Genehmigung zur freien Zufahrt für Gäste. Laut CIVD ein begrüßenswertes Modell, um das sich alle betroffenen Reisemobilstellplätze bemühen sollten und das auch im Interesse jeder Gemeinde ist:

„Reisemobilisten sind eine konsumfreudige Touristengruppe, deren Aufenthalt sich auch im Einzelhandel und der Gastronomie einer Gemeinde positiv niederschlägt“, präzisiert Hans‐Karl Sternberg, Geschäftsführer des Caravaning Industrie Verbands CIVD. Es sei daher für jede Gemeinde ratsam, Zufahrtswege für Reisemobilstellplätze innerhalb von Umweltzonen freizugeben.

Ebenfalls für nachahmenswert hält der CIVD die Ausnahmeregelung für Anwohner in Nordrhein‐Westfalen. Ist eine Nachrüstung des Reisemobils mit einem Dieselpartikelfilter auf Grund des hohen Fahrzeugalters technisch nicht mehr möglich, wird hier gegen Nachweis eine Ausnahmegenehmigung für Anwohner erteilt. „Diese Fälle sind zwar nicht besonders zahlreich, dafür im Einzelfall besonders hart. Die Handhabung in Nordrhein‐Westfalen sollte daher Vorbildcharakter für alle Bundesländer haben“, empfiehlt Hans‐Karl Sternberg. Weitere Informationen zum Thema Caravaning finden Sie unter: www.civd.de sowie unter www.caravaning‐info.de.

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