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Ratgeber

TÜV schaut genauer hin

Es ist kein April-Scherz: Ab dem 1. April schaut der TÜV bei der Hauptuntersuchung von Reisemobilen und anderen Fahrzeugen noch genauer hin als bisher. Besonderes Augenmerk richten die Tester dabei auf sämtliche elektronischen Baugruppen. Damit reagieren Gesetzgeber und ausführende Prüforganisationen darauf, dass vor allem diese Komponenten in den Pannenstatistiken der letzten Jahre eine immer größere Rolle spielen.
In der Vergangenheit konnte es passieren, dass der Prüfer ein Warnlämpchen, das auf eine Fehlfunktion des ABS hinwies, gar nicht erst beachtet hat. Der Ausfall eines Radsensors wirkt sich nämlich nicht immer auf Bremsleistung und -weg aus, auch wenn unter Umständen die Antiblockier-Funktion nicht mehr gewährleistet ist. Solange die ermittelten Bremsenwerte in Ordnung waren, konnte man also anstandslos seine neue Plakette bekommen.
Bei der HU 2006 wird jedes einzelne System nach bestimmten vorgegebenen Prüfkriterien auf korrekte Funktion überprüft. Das Bundesverkehrsministerium schreibt dazu den Prüforganen in einem bestimmten Maßnahmenkatalog vor, besonders die sicherheitsrelevanten Bauteile wie Bremsanlage, Lenkung und Beleuchtung noch genauer als bisher unter die Lupe zu nehmen. Blinkende oder leuchtende Warnlampen werden dann nicht mehr toleriert. Wer also zur Hauptuntersuchung muss, sollte solche potenziellen Fehlerquellen vorher in der Werkstatt beheben lassen.

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