Der markante Kelchstein bei Oybin. DuMont Bildarchiv Synnatschke

Reise-Tipp Zittauer Gebirge

Bienenkorb als Inspiration

Eine Fahrt mit der fast 125 Jahre alten Zittauer Schmalspurbahn ist der ideale Einstieg, um den Naturpark Zittauer Gebirge im äußersten Osten Sachsens zu erkunden.

Mehrere Dampflokomotiven sowie der Zittauer Triebwagen verbinden die Orte Zittau, Olbersdorf, Oybin und Jonsdorf. Neben den Gleisen informiert ein Lehrpfad über die wechselvolle Geschichte der Zittauer Schmalspurbahn.

Von den Haltepunkten der Bahn aus kann man auf naturnahen Wegen die malerische Felslandschaft des Naturparks erwandern. Ein Highlight ist zum Beispiel der Kelchstein bei Oybin, ein beliebtes Ziel für Kletterer. Ebenfalls ein Anziehungspunkt ist die Ruine von Burg und Kloster Oybin, die jährlich 100.000 Besucher anlockt. Die Anlage aus dem 14. Jahrhundert thront auf einem Bergmassiv in Form eines Bienenkorbs und inspirierte vor 200 Jahren etliche romantische Maler zu zahlreichen Werken.

Wer noch mehr Kultur sucht, findet in der Altstadt von Zittau ein geeignetes Revier: Ein Denkmal- und Kulturweg verbindet 54 Sehenswürdigkeiten miteinander. Dazu gehören auch das im Stile eines italienischen Renaissancepalasts erbaute Rathaus sowie die Johanneskirche mit ihrem schiefen Turm. Eine ganz andere Attraktion des Naturparks ist der hier heimische Uhu, dessen schaurige Rufe in der Abenddämmerung zu hören sind. www.naturpark-zittauer-gebirge.de

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