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Mit dem Wohnmobil im Markgräfler Land

Mit Rhein und Wein

Mobil-Tour: Markgräfler Land 28 Bilder

Zwischen Weinbergen und blühenden Sonnenblumen: promobil gibt Tipps für Wohnmobiltouren durchs Markgräfler Land. Hervorragende Landgasthöfe mit guter Regionalküche sichern kulinarische Standards.

Es ist wie im Schlaraffenland: Wohin das Auge blickt, sind die Kirschbäume über und über mit Früchten behangen. Zwischen den Weinbergen breiten sich Teppiche blühender Sonnenblumen aus, auf den Bänken am Wegesrand genießen Wanderer Panorama und Sonne. Ein perfekter Augenblick. Und zu jeder Jahreszeit fühlt er sich anders an: Einen ganz besonderen Charme entwickelt diese Gegend besonders im Herbst, wenn überall der Wein gelesen wird und in den Straußenwirtschaften der Federweiße auf den Tisch kommt. Im Frühjahr verwandelt sich die Landschaft in eine Oase mit tausenden blühenden Obstbäumen.

Essen und Trinken im Markgräfler Land

Hervorragende Landgasthöfe mit guter Regionalküche sichern kulinarische Standards. Oft versteckt liegende Bauernwirtschaften servieren ein gutes Badisches Vesper zum vernünftigen Preis. Wie in anderen Weingegenden findet man auch im Markgräfler Land hervorragende Landgasthöfe, die eine gute Regionalküche pflegen. Etwas versteckter und damit auch schwerer zu finden, sind einfache Bauernwirtschaften, in denen man zum vernünftigen Preis ein gutes Badisches Vesper serviert bekommt. Oder die Straußen-Wirtschaften, einfache Kneipen, die von landwirtschaftlichen Betrieben oder Weingütern betrieben werden. Sie dürfen nur ein paar Monate im Jahr offen haben und nur Selbsterzeugtes anbieten. Der Gutedel, ein leichter, trockener Weißwein, wird in Deutschland ausschließlich im Markgräfler Land angebaut. Und zwar auf etwa 50 Prozent der Fläche. In der Schweiz heißt diese Traube Fendant, in Frankreich Chasselas. Zum Wachsen braucht der Gutedel „einen heißen Kopf und feuchte Füß“, wie die Weinbauern hier sagen. Das mit dem heißen Kopf ist bei mehr als 1700 Sonnenstunden pro Jahr kein Problem. Der Auggener Schäf ist die wohl bekannteste Gutedel-Lage, allein in diesem Örtchen arbeiten mehr als 200 Weinbauern, doch auch in den anderen Orten werden wunderbare Weine gemacht.

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Auf den Spuren von Goethes Faust

Spuren von Faust und Mephisto im mittelalterlichen Städtchen Staufen. Den von Goethe verewigten Alchimisten soll hier der Teufel geholt haben. Goethes Faust: Im mittelalterlichen Städtchen Staufen lassen wir uns im Gasthaus Löwen die Legende von Faust und Mephisto erzählen: Der von Goethe verewigte Alchimist soll aus Zimmer Nummer fünf mit einem Knall vom Teufel geholt worden sein. Über allem thront die Ruine der Zähringer-Burg auf dem weinbewachsenen Schlossberg. Die Markgrafen von Sausenberg haben dieser Ecke zu ihrem Namen verholfen. Doch ansonsten haben die Herren zu ihrer Zeit nicht viel Furore gemacht – keine Skandale, kein Krieg und keine Blutrünstigkeiten, über die wir hier berichten sollten, allein die Burgruine bei Kandern haben sie hinterlassen – und natürlich gute Weine.

Ein Besuch im Vitra Design Museum lohnt

Eine dreidimensionale Collage aus Türmen, Rampen und Kuben, gebaut vom kalifornischen Architekten Frank O. Gehry, lockt Architektur- und Design-Begeisterte aus aller Welt nach Weil am Rhein. Hier hat der Design-Möbel-Hersteller Vitra ein spektakuläres Museum geschaffen. Das Design Museum zeigt ständig wechselnde Ausstellungen internationaler Gestalter. Bei der zweistündigen Führung über das Werksgelände sieht man neben dem Feuerwehrhaus von Star-Architektin Zaha Hadid und dem Konferenzpavillon des Japaners Tadao Ando auch die berühmte Stuhlsammlung. Bis Mai 2010 ist die Ausstellung „Antikörper“ zu sehen mit Werken von Fernando und Humberto Campana, der bedeutendsten Designer Latein­amerikas.(www.design-museum.de).

Ob Kräuterquark mit Brägele (Bratkartoffeln) oder exquisites Vier-Gänge-Menü: Die Liebe zum Markgräfler Land geht durch den Magen. Wo sich die Einflüsse des genussliebenden Elsass und der gehobenen Schweizer Küche mit bodenständigen Schwarzwälder Spezialitäten und feinen Weinen treffen, gehört ein deftiges Vesper in einer Straußenwirtschaft ebenso zur Lebensqualität wie ein gelegentlicher Besuch im Sterne-Restaurant. In der Feinschmecker-Szene zählt der junge Bertram Blauel in Neuenburg zu den Shooting-Stars. Schon lange eines der besten Restaurants der Region, vielfach ausgezeichnet, ist der Hirschen in Sulzburg.

Die Therme von Badenweiler zählt zu den schönsten ihrer Art im Schwarzwald. Foto: Joachim Negwer
Im Markgräfler Land gibt’s gleich drei Thermalbäder – hier die Cassiopeia Therme in Badenweiler.

Die Thermen des Markgräfler Lands

Schon die alten Römer wussten um die heißen Quellen der Region, wie die 2.000 Jahre alten Baderuinen von Badenweiler beweisen, die man heute in einem interessanten Museum besichtigen kann. Dass Bad Krozingen und Bad Bellingen heute Kurorte sind, ist allerdings eher einem Zufall zu verdanken: Als Geologen im Rheintal 1911 bei Krozingen nach Öl bohrten, schoss eine 20 Meter hohe Fontäne in den Himmel. Kein Öl, nur 40 Grad heißes, Kohlensäure-übersättigtes Wasser! Die Bauern haben mächtig geschimpft, als ihnen das Wasser über die Felder lief. Es dauerte ein paar Jahre, bis man den Wert der heißen Quellen zu schätzen wusste. Die Cassiopeia-Therme in Badenweiler: Das Wasser ist 34 Grad warm, es blubbert, dampft und fühlt sich prima an. Stundenlang könnte man hier liegen, im ruhigen Marmorbad oder im großen Außenbecken der Therme. Die Cassiopeia-Therme ist eine der schönsten Badelandschaften in Süddeutschland und mit tausend Quadratmetern Wasserfläche auch ziemlich üppig bemessen.

Der passende Reiseführer

Mit viel Liebe zur Region und den Menschen geschrieben: Der Reiseführer von Wolfgang Abel. Zielsicher führt er zu den besten Adressen etwa in Sulzburg, Britzigen, in Heitersheim und Freiburg. Pflichtlektüre fürs Markgräfler Land ist der Guide von Wolfgang Abel, der diese Gegend kennt wie kein zweiter. Er setzt sich kritisch mit der Gastronomie des Markgräfler Landes auseinander, immer frech nörgelnd, aber mit viel Liebe zur Region und den Menschen geschrieben. Und er führt zielsicher zu den besten Adressen etwa in Sulzburg, Britzigen, in Heitersheim und in Freiburg.

Entdeckungen mit den besten Aussichten

Ein mondäner Kurort, ein feines Schloss, ein Dampfzug der Extraklasse, ein Schwarzwaldberg für den Überblick und eine junge Studentenstadt, in der man im Sommer die Füße in den Bächle kühlen kann.

Badenweiler: Jugendstilbauten und das großherzogliche Palais am Schlossplatz, die Cassiopeia-Therme mit ihrer markanten Glas-Stahl-Kuppel im Kurpark und das altehrwürdige Grand Hotel Römerbad prägen den Kurort Badenweiler im Herzen des Markgräfler Landes. www.badenweiler.de.

Belchen: Mit 1.414 Meter Höhe ist der Belchen der dritthöchste Gipfel und einer der schönsten Panorama-Berge im südlichen Schwarzwald. Nach einer Einkehr im Belchenhaus an der Bergstation der Gondel bieten sich im Naturschutzgebiet rund um den Gipfel kleine Wanderungen an. www.belchen-seilbahn.de.

Freiburg: Die junge Studentenstadt mit großer Tradition und 220.000 Einwohnern ist für ihr sonniges Klima bekannt. Im Sommer können Besucher ihre Füße in den legendären Bächle kühlen – in den in Stein gefassten Wasserläufen, die sich durch die Straßen und Gassen schlängeln. www.freiburg.de.

Eggenertal: Kulturinteressierte machen einen Abstecher zum barocken Schloss Bürgeln. Bei einer Führung können Sie ­Rokokostuck und Fayencen-Kamine bewundern und von der Schlossterrasse bis ins Rheintal, zu den Vogesen und ins Schweizer Jura blicken. www.eggenertal.de, www.schlossbuergeln.de.

Kandern: August Macke liebte die Töpferstadt. Hier fertigte der Blaue-Reiter-Maler zahlreiche Öl­gemälde. Der ihm gewidmete Rundweg ist ebenso sehenswert wie der Blumenplatz im Zentrum, wo ein Töpfermarkt stattfindet. Nicht verpassen: eine Fahrt mit dem denkmalgeschützten Dampfzug. www.kandern.de, www.kandertalbahn.de.

Staufen: Wahrzeichen des mittelalterlichen Städtchens ist die Ruine der Burg Staufen auf dem Schlossberg. Wer durch die Weinberge hinaufspaziert, kann auf die Rheinebene und die Ausläufer des Schwarzwalds blicken. Marktplatz und das Rathaus sind frisch renoviert. www.staufen.de.

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Campingplatz-Tipps im Markgräfler Land

Sulzburg
Gebührenpflichtiger Stellplatz im Campingplatz Sulzbachtal. 15 Euro pro Nacht und Mobil (2 Personen inklusive).
Standort: 79295 Sulzburg, Sonnmatt 4, Telefon 07634/592568, www.camping-sulzbachtal.de

Camping Belchenblick:
Netter Platz beim Freibad, etwas außerhalb von Staufen gelegen. Eigenes Hallenbad, geführte Wanderungen und Ausflugsfahrten. Ganzjährig geöffnet. Alle Plätze mit Strom, Abwasser, TV-Anschluß, einige auch mit Frischwasser. W-Lan in der Rezeption und in der Kneipe. Physiotherapie-Praxis am Platz. Preisgruppe 4
Standort: 79219 Staufen, Münstertäler Straße 43, Telefon 07633/7045, GPS 47°52’21”N, 07°44’07”O. www.camping-belchenblick.de.

Restaurants

  • Hirschen in Sulzburg: Eines der Top-Restaurants der Region. Die Spitzenköchin Douce Steiner hat einen Michelin-Stern und kocht sensationell. Gehobene Preisklasse, Reservierung empfehlenswert. 79295 Sulzburg, Hauptstraße 69, Telefon 07634/8208. www.douce-steiner.de.
  • Hirschen in Britzingen: Traditio­neller Landgasthof, klassische Markgräfler Hausmannskost, perfekt gemacht: Badische Schäufele zum Beispiel, ordentliche Schnitzel, frische Forellen, dazu hervorragender Kartoffelsalat oder Brägele, knusprig gebratene Bratkartoffeln. 79379 Britzingen, Markgräfler Straße 22, Telefon 07631/5457, Ruhetag Di. und Mi. bis 17 Uhr.
  • Zur Sonne in Badenweiler: sehr gutes Restaurant mit schönem Innenhof, oberhalb der Cassiopeia-Therme, gehobene italienische Küche, selbst gemachte Pasta und feine Fischgerichte, gut sortierte Weinkarte. 79410 Badenweiler, Moltkestraße 1–4, Telefon 07632/75080, www.zur-sonne.de.
  • Sonnen Strauße in St. Ulrich: Ei­ne der besten Strauß-Wirtschaften, sie liegt idyllisch im Heinehof oberhalb von St. Ulrich bei Bollschweil, hat nur 4 Monate im Jahr (Früh- und Spätsommer) geöffnet, bringt Produkte vom eigenen Bio-Hof zum günstigen Preis auf den Tisch. 79283 Bollschweil/St. Ulrich, Telefon 07602/281, www.heinehof.de.

Information

Lektüre: Der beste Reiseführer für diese Gegend ist das Buch von Wolfgang Abel. Es bietet perfekt, was der Untertitel verspricht:
„Mit Biss ausgesuchte Gasthäuser, sonnige Terrassen und Tourenvorschläge zwischen Freiburg und Basel“. Sehr empfehlenswert! „Freiburg, Breisgau, Markgräfler Land“, Autor: Wolfgang Abel, Oase-Verlag, 23 Euro.

Allgemeine Auskunft über die Region zwischen Freiburg und Basel bekommt man bei der Werbegemeinschaft Markgräfler Land. Informative Internetseite. 79379 Müllheim, Wilhelmstr. 14, Telefon 07631/801502, www.markgraefler-land.com.

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