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Mobil-Tour Süd-Norwegen

Attraktionen zu Wasser und zu Land

Das feuchte Element prägt den milden Süden Norwegens - das Meer und die schönen, tief ins Land hineinragenden Fjorde genauso wie die großen Binnengewässer und der romantische Telemarkkanal. Hier einige der Preziosen im Überblick.

Bergen: Norwegens schönste Stadt liegt an sieben Fjorden, die in die Stadt hineinreichen, eingerahmt von sieben Hügeln. Zur traumhaften Lage kommen ein fröhliches Flair am Hafen (Fischmarkt), die lebendigen Zeugnisse der Hanse-Vergangenheit und etwas außerhalb das Griegmuseum (Villa Troldhaugen). www.visitbergen.com/de

Geilo liegt an der Reichsstraße 7, der schönsten Strecke zwischen Oslo und Bergen. Der Ort gilt als Winter-Hotspot, hat aber im Sommer mindestens ebenso viel zu bieten. Die Hardangervidda, ein Hochplateau von herausragender Schönheit vor der Haustür, ist ein Paradies für Wanderer, Biker, Kanuten und Angler. www.geilo.no/en

Stavanger: Nirgendwo prallen die Gegensätze härter aufeinander: hier die Ölmetropole Europas, modern und multikulturell, dort die Altstadt mit dem Dom aus dem Mittelalter und einem attraktiven Seefahrtsmuseum. Dazu lockt in unmittelbarer Umgebung der Lysefjord, einer der spektakulärsten des Landes. www.regionstavanger.com

Setesdal: Der Weg ist das Ziel - Eine der grandiosesten Autorouten Nordeuropas führt auf der Lysefjord-Straße ins Setesdal. Zuerst geht es mit der Fähre von Stavanger nach Lysebotn, dann über eine enge Kurvenstrecke zur Reichsstraße 45 b und weiter nach Valle - anstrengend, aber wahnsinnig schön. www.regionstavanger.com/en

Telemarkkanal: Tipp: Umsteigen auf einen Dampfer (am urigsten: die „Victoria“, Baujahr 1882) und das Binnenland in gemächlichem Tempo kennenlernen. Der 105 Kilometer lange Kanal schlängelt sich von der Skagerrak-Küste bei Skien durch Wald- und Seenland, elf Stunden bis Dalen oder sechs Stunden bis Lunde. www.visittelemark.de

Kristiansand: Viele Norwegenfans finden das Südkap schöner als das berühmtere Nordkap, aber sie sagen es nicht weiter, damit es hübsch ruhig bleibt. Das nahe Kristiansand, die südlichste Stadt, bietet den familienfreundlichen Tier- und Freizeitpark Sørland. www.visitnorway.com/de/reiseziele/sudnorwegen

Camping-Info für Norwegen

Jedermannsrecht: Alle dürfen überall hin in Norwegen, und das jederzeit? Wer solches denkt, hat das Allemannrett nicht verstanden. Dieser sympathische Freibrief, der die skandinavische Denk- und Lebensart widerspiegelt, hat durchaus seine Grenzen. Sie beginnen dort, wo der Gast gegen grundlegende Regeln verstößt. Zwar ist dem verantwortungsbewussten Wanderer, Radler und Skifahrer das Betreten fremder Grundstücke erlaubt, selbst wenn diese umzäunt sind. Gruppen müssen aber um Erlaubnis bitten. Auch darf man baden und Boot fahren in und auf allen norwegischen Gewässern. Aber nicht, wo behördliches Zutrittsverbot ausgeschildert ist, zum Beispiel in einigen Naturschutzgebieten. Pflanzen, Kräuter, Beeren und Pilze dürfen gepflückt und gesammelt werden, wenn sie nicht unter Naturschutz stehen. Lagerfeuer sind von Mitte April bis Mitte September in Norwegen verboten. Außerdem gilt das Allemannrett nur für Fußgänger und eingeschränkt für Radler, aber nicht ausdrücklich auch für motorisierte Reisende. Demnach sollte man im Reisemobil in der Regel auf einem Campingplatz oder einem der wenigen offiziellen Stellplätze nächtigen.

Camping in Norwegen: Überall in Norwegen findet man Campingplätze, ob am Fjord, in der Nähe einer Stadt oder im Landesinneren - es gibt mehr als 1000 Campingplätze, vom Low-Budget- bis Luxusbereich. Je nach Ausstattung und Komfort haben die Anlagen zwischen einem und fünf Sternen. So variieren auch die Übernachtungspreise von Campingplatz zu Campingplatz von etwa 80 NOK (ca. 10,50 Euro) für einen Zwei-Sterne-Platz bis etwa 150 NOK ( ca. 19,50 Euro) pro Wohneinheit pro Tag auf einem Platz mit Fünf-Sterne-Standard. Auf manchen Plätzen muss man im Besitz der Camping Card Scandinavia (CSS) sein, um dort übernachten zu dürfen. Kaufen kann man diese in der Regel direkt auf den Campingplätzen. Als Alternative akzeptieren die Platzbetreiber oft aber auch die Camping Card International (CCI).

Laut www.norwegen.no, der offiziellen Seite der norwegischen Botschaft in Deutschland, ist das Übernachten außerhalb von Campingplätzen nicht grundsätzlich verboten. Mit Reisemobil darf aber nicht näher als 150 Meter an Häusern oder Hütten zum Übernachten geparkt werden. Wer auf einem Privatgelände übernachten will, muss zuvor den Eigentümer um Erlaubnis fragen.

Anreise

Mit der Fähre: Wer mit seinem eigenen Wohnmobil nach Norwegen fahren will, muss irgendwie über die Ostsee kommen. Das geht entweder über diverse Brücken via Dänemark und Schweden oder, viel einfacher, mit der Fähre. Verschiedene Linien bieten tägliche Fahrten an.

Bei Color Line kann man unter verschiedensten Strecken wählen. So fahren die großen Fährschiffe täglich von Kiel nach Oslo - innerhalb von 20 Stunden kommt man so ohne großen Aufwand in die Hauptstadt Norwegens und kann ausgeruht seine Rundreise durch das Land der Fjorde starten. Dank eines großen Angebots auf dem Schiff kann dabei sogar ein wenig Kreuzfahrtstimmung aufkommen. Wer eine kürzere Überfahrt wünscht, fährt hoch ins nördliche Dänemark und setzt dort von Hirtshals ins norwegische Larvik oder Kristiansand über. Gebucht werden kann auf der Website www.colorline.de, hier findet man auch alle Informationen zur Überfahrt. Die Kosten für die Passage hängen von der Auslastung der Fähre, der Größe des Wohnmobils: und der Personenzahl ab.

DFDS Seaways: Auf eigener Achse geht es bis in die dänische Hauptstadt Kopenhagen; von dort fährt DFDS Seaways täglich in der Nacht über die Ostsee nach Oslo. Weitere Infos gibt es auf www.dfdsseaways.de. Fjord Line bietet Überfahrten von Dänemarks nördlichem Hafenort Hirtshals nach Stavanger, Bergen, Kristiansand oder Langesund an. Täglich starten das Passagierschiff „Bergensfjord" und die Schnellfähre „Fjord Line Express" zur Fahrt ins Königreich Norwegen. Auf www.fjordline.com kann man buchen. Stena Line schließlich fährt vom dänischen Frederikshavn nach Oslo, Infos unter www.stenaline.de

Information:

Setesdal: Der Weg ist das Ziel - Eine der grandiosesten Autorouten Nordeuropas führt auf der Lysefjord-Straße ins Setesdal. Zuerst geht es mit der Fähre von Stavanger nach Lysebotn, dann über eine enge Kurvenstrecke zur Reichsstraße 45 b und weiter nach Valle - anstrengend, aber wahnsinnig schön. www.regionstavanger.com/en

Telemarkkanal: Tipp: Umsteigen auf einen Dampfer (am urigsten: die „Victoria“, Baujahr 1882) und das Binnenland in gemächlichem Tempo kennenlernen. Der 105 Kilometer lange Kanal schlängelt sich von der Skagerrak-Küste bei Skien durch Wald- und Seenland, elf Stunden bis Dalen oder sechs Stunden bis Lunde. www.visittelemark.de

Kristiansand: Viele Norwegenfans finden das Südkap schöner als das berühmtere Nordkap, aber sie sagen es nicht weiter, damit es hübsch ruhig bleibt. Das nahe Kristiansand, die südlichste Stadt, bietet den familienfreundlichen Tier- und Freizeitpark Sørland. www.visitnorway.com/de/reiseziele/sudnorwegen

Camping-Info für Norwegen

Jedermannsrecht: Alle dürfen überall hin in Norwegen, und das jederzeit? Wer solches denkt, hat das Allemannrett nicht verstanden. Dieser sympathische Freibrief, der die skandinavische Denk- und Lebensart widerspiegelt, hat durchaus seine Grenzen. Sie beginnen dort, wo der Gast gegen grundlegende Regeln verstößt. Zwar ist dem verantwortungsbewussten Wanderer, Radler und Skifahrer das Betreten fremder Grundstücke erlaubt, selbst wenn diese umzäunt sind. Gruppen müssen aber um Erlaubnis bitten. Auch darf man baden und Boot fahren in und auf allen norwegischen Gewässern. Aber nicht, wo behördliches Zutrittsverbot ausgeschildert ist, zum Beispiel in einigen Naturschutzgebieten. Pflanzen, Kräuter, Beeren und Pilze dürfen gepflückt und gesammelt werden, wenn sie nicht unter Naturschutz stehen. Lagerfeuer sind von Mitte April bis Mitte September in Norwegen verboten. Außerdem gilt das Allemannrett nur für Fußgänger und eingeschränkt für Radler, aber nicht ausdrücklich auch für motorisierte Reisende. Demnach sollte man im Reisemobil in der Regel auf einem Campingplatz oder einem der wenigen offiziellen Stellplätze nächtigen.

Camping in Norwegen: Überall in Norwegen findet man Campingplätze, ob am Fjord, in der Nähe einer Stadt oder im Landesinneren - es gibt mehr als 1000 Campingplätze, vom Low-Budget- bis Luxusbereich. Je nach Ausstattung und Komfort haben die Anlagen zwischen einem und fünf Sternen. So variieren auch die Übernachtungspreise von Campingplatz zu Campingplatz von etwa 80 NOK (ca. 10,50 Euro) für einen Zwei-Sterne-Platz bis etwa 150 NOK ( ca. 19,50 Euro) pro Wohneinheit pro Tag auf einem Platz mit Fünf-Sterne-Standard. Auf manchen Plätzen muss man im Besitz der Camping Card Scandinavia (CSS) sein, um dort übernachten zu dürfen. Kaufen kann man diese in der Regel direkt auf den Campingplätzen. Als Alternative akzeptieren die Platzbetreiber oft aber auch die Camping Card International (CCI).

Laut www.norwegen.no, der offiziellen Seite der norwegischen Botschaft in Deutschland, ist das Übernachten außerhalb von Campingplätzen nicht grundsätzlich verboten. Mit Reisemobil darf aber nicht näher als 150 Meter an Häusern oder Hütten zum Übernachten geparkt werden. Wer auf einem Privatgelände übernachten will, muss zuvor den Eigentümer um Erlaubnis fragen.

Anreise: Mit dem Wohnmobil auf die Fähre

Wer mit seinem eigenen Wohnmobil nach Norwegen fahren will, muss irgendwie über die Ostsee kommen. Das geht entweder über diverse Brücken via Dänemark und Schweden oder, viel einfacher, mit der Fähre. Verschiedene Linien bieten tägliche Fahrten an.

Bei Color Line kann man unter verschiedensten Strecken wählen. So fahren die großen Fährschiffe täglich von Kiel nach Oslo - innerhalb von 20 Stunden kommt man so ohne großen Aufwand in die Hauptstadt Norwegens und kann ausgeruht seine Rundreise durch das Land der Fjorde starten. Dank eines großen Angebots auf dem Schiff kann dabei sogar ein wenig Kreuzfahrtstimmung aufkommen. Wer eine kürzere Überfahrt wünscht, fährt hoch ins nördliche Dänemark und setzt dort von Hirtshals ins norwegische Larvik oder Kristiansand über. Gebucht werden kann auf der Website www.colorline.de, hier findet man auch alle Informationen zur Überfahrt. Die Kosten für die Passage hängen von der Auslastung der Fähre, der Größe des Wohnmobils: und der Personenzahl ab.

DFDS Seaways: Auf eigener Achse geht es bis in die dänische Hauptstadt Kopenhagen; von dort fährt DFDS Seaways täglich in der Nacht über die Ostsee nach Oslo. Weitere Infos gibt es auf www.dfdsseaways.de. Fjord Line bietet Überfahrten von Dänemarks nördlichem Hafenort Hirtshals nach Stavanger, Bergen, Kristiansand oder Langesund an. Täglich starten das Passagierschiff „Bergensfjord" und die Schnellfähre „Fjord Line Express" zur Fahrt ins Königreich Norwegen. Auf www.fjordline.com kann man buchen. Stena Line schließlich fährt vom dänischen Frederikshavn nach Oslo, Infos unter www.stenaline.de

Mehr Infos gibt's in unserem ausführlichen Artikel: Mit der Fähre nach Nordeuropa

Übersicht: Mobil-Tour Süd-Norwegen
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