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DCHV

Caravaningurlaub im Mietmobil

Die Reisemobilproduktion erhöhte sich in den ersten sechs Monaten 2011 in Deutschland um 26,4 Prozent auf insgesamt 20.411 Einheiten Foto: Hymer

Rund 10.000 Mietmobile werden laut Schätzungen des Deutschen Caravaning Handels-Verbandes DCHV in der Saison 2013 bei großen Vermietern und im Caravaning-Fachhandel in Betrieb sein.

Dennoch sind rechtzeitige Reservierungen ratsam. Besonders zu den Hauptferienzeiten sind die Mietreisemobile der Fachhändler schnell ausgebucht. Die Mietgebühren für Reisemobile liegen je nach Größe und Reisesaison zwischen 50 und 150 Euro pro Tag. Mit dem Reisemobil lässt sich eine Region entspannt und unabhängig erkunden. Und wer sich noch nicht sicher ist, ob Caravaning wirklich seine Urlaubsform ist, kann seine Eignung erst einmal mit einem gemieteten Reisemobil prüfen. Für das sorglose Urlaubsvergnügen mit dem gemieteten Reisemobil hat der Deutsche Caravaning Handels-Verband DCHV drei einfache Regeln zur Hand:

1. Das Reisemobil für eine Person mehr buchen.
Das bringt Raum- und Zuladungsgewinn. Spätestens, wenn es unterwegs doch einmal regnen sollte und die Urlauber notgedrungen einen Tag im Reisemobil verbringen müssen, macht sich mehr Bewegungsraum bezahlt. Wer gerne Wein und andere Lebensmittel aus seinem Urlaub mit nach Hause bringt, wird sich auch über ein Extra an Zuladungsreserve und Stauraum freuen.

2. Im Anmietungszeitraum einen Tag vor und einen Tag nach der Reise einkalkulieren.
Diese Zeit wird benötigt, um die eigenen Sachen in Ruhe im Reisemobil zu verstauen und nach dem Urlaub wieder auszuladen. Denn für einen Wohnmobilurlaub werden keine Koffer gepackt. Alle Kleidungsstücke und Ausrüstungsgegenstände finden in den Schränken und Stauräumen des Mobils ihren eigenen Platz. Wer häufiger ein Reisemobil mietet, spart Zeit, wenn bestimmte Ausrüstungsgegenstände bereits in handlichen Klappboxen daheim gelagert werden und diese dann nur noch zu verstauen sind.

3. Auf bekannten Straßen üben.
Die Bedeutung dieses Tipps wächst mit den Abmessungen des gemieteten Reisemobils. Zusätzlich zur Einweisung des Fachhändlers in die Bordtechnik ist es sinnvoll, ein Gefühl für die Fahreigenschaften des Mietmobils zu bekommen. Ein neun Meter langes Luxusmobil mit zwei Meter Hecküberhang rangiert sich ganz anders als der eigene PKW. Wer mit dem rollenden Urlaubsdomizil erst einmal eine Runde über bekannte Straßen dreht, wird diesen Unterschied schnell bemerken. Vor allem beim Rangieren, in engen Kurven und Ortsdurchfahrten ist hier Konzentration gefordert. Auf der Autobahn fallen die Abmessungen des Reisemobils hingegen nicht so ins Gewicht.

Auf eine ausführliche Einweisung ihrer Mieter in die Bordtechnik des Reisemobils legen die Caravaning-Fachhändler großen Wert. Denn so lassen sich Bagatellschäden vermeiden. Ebenso ist eine gründliche Wartung beim Caravaning-Fachhändler selbstverständlich. Das gilt nicht nur für die Fahrzeugtechnik, sondern auch für den Wohnaufbau, wie etwa für die Entkeimung der Frischwassertanks und die Wartung der Gasanlage.

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