Akkus richtig aufladen promobil

Leserfrage zu Bordakkus im Wohnmobil

Akkus richtig aufladen

Kann man beim Laden der Akkus während der Überwinterung Energie sparen? Zum Beispiel mit einer Zeitschaltuhr, die die Stromversorgung auf 15 Minuten täglich begrenzt? Klare Antwort: Nein.

Was kann ich tun, um beim Laden der Akkus während der Überwinterung meines Reisemobils Energie zu sparen? Reicht es zum Beispiel aus, die Stromversorgung mittels Zeitschaltuhr auf 15 Minuten täglich zu begrenzen?

fragt promobil-Leser Marcel Grünbach

Die Antwort darauf lautet ganz klar: Nein. Jedenfalls nicht mit der vorgeschlagenen Taktung. Jedes in Reisemobilen eingebaute Ladegerät hat einen dreistufigen Ladungsprozess, der der IUoU-Kennlinie folgt. In der ersten Phase (I) wird über mehrere Minuten mit konstantem Strom geladen, und es baut sich die Spannung auf. In der zweiten Phase (U) wird dann mit konstanter Spannung weitergeladen. Erst nach weiteren vier bis zehn Stunden folgt ein Umschaltvorgang in die sogenannte Floating-Phase  , die die Ladeerhaltung der Batterie und somit auch ihre Langlebigkeit sicherstellt. Wird diese Phase nicht erreicht, verlieren die Akkus mit der Zeit ihre Kapazität. Weitaus sinnvoller wäre es deshalb, die Zeitschaltuhr wenn möglich so einzustellen, dass die Akkus alle vier Wochen für 24 Stunden mit Strom versorgt werden.

Zur Startseite
Zubehör Zubehör Der Herbst ist die Zeit, in der alle, die nicht auf Wintercamping stehen ihr Fahrzeug auf die Winterpause vorbereiten. Deshalb hier die wichtigsten Tipps, damit Wohnmobile den Winter gut überstehen. Wohnmobil richtig aufs Überwintern vorbereiten Vier Tipps für den Wohnmobil-Winterschlaf

Sie stehen nicht auf Wintercamping? Dann ist jetzt die richtige Zeit, um...

Mehr zum Thema Bordbatterie
Zweite Batterie
Zubehör
Powersharing
Tipps & Tricks
Ein Batteriecomputer gibt Auskunft über Ladung, Leistung und Verbrauch.
Werkstatt
Mehr Strom
Tipps & Tricks