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Digitale Urlaubsfotos - speichern und archivieren

Momente für die Ewigkeit

Ratgeber: Zubehör Urlaubsfotos speichern Foto: Tom Wang, Tsiumpa/Fotolia, Ingvar Bjork, Mrsiraphol, Kongsak Sumano/Shutterstock 15 Bilder

In jedem Wohnmobilurlaub erleben Sie einzigartige Augenblicke – dank digitaler Fototechnik können Sie unzählige davon festhalten. promobil hat nützliche Tipps, wie Sie ihre Bilder am besten speichern.

02.11.2014 Sophia Pfisterer

Wie speichert man Urlaubsfotos unterwegs?

Digitale Spiegelreflex- und Kompaktkameras und Smartphones können fast unendlich viele Pixelschätze aufzeichnen. Das einzige Limit, das Sie  unterwegs haben, ist der Speicherplatz.

Tablet/Laptop: Ein Tablet oder ein Computer in Form eines Netbooks nehmen nicht viel Platz weg. Mit einem USB-Kabel können Sie die Daten vom Fotoapparat auf die Geräte übertragen und dort auf der Festplatte speichern. Wenn Sie über einen Internet-Anschluss verfügen, können Sie die Daten auch gleich in die Cloud stellen.

Externe Festplatten können Sie ähnlich wie USB-Sticks verwenden, nur bieten sie viel mehr Speicherplatz. 2,5-Zoll-Festplatten lassen sich einfach transportieren und eignen sich hervorragend als Transport- und Backup-Medium. Gehen Sie aber pfleglich damit um: Im Inneren mancher Platten befinden sich schnell drehbare Speicherdiscs, die bei einem Sturz leicht kaputtgehen können.

USB-Sticks bieten eine gute Möglichkeit, schon während des Urlaubs eine erste Sicherheitskopie der Fotos zu erstellen. Ein großer Vorteil: ihre Kompaktheit. Ein kleines Problem: Sie können den Stick nicht direkt an einen Fotoapparat anschließen, sondern brauchen ein Tablet oder einen Laptop zum Übertragen. Hat man keinen Computer dabei, kann man das eventuell im Internet-Café tun. Vorsicht hier aber vor Viren!

Speicherkarten stecken in fast allen Kameras. Mittlerweile sind sie nicht mehr sonderlich teuer (16 GB ab 9 Euro). Es lohnt sich also, mehrere zu haben. Sehr hohes Speichervolumen braucht, wer statt JPG- das RAW- Format nutzt.  Letzteres gilt als digitales Negativ und liefert große, unbehandelte ("rohe") Daten.

Imagetanks: Die Idee dahinter ist wirklich gut: Sie können Ihre Speicherkarten direkt in den Imagetank stecken und ohne Computer die Daten übertragen. Einige Tanks besitzen sogar Bildschirme. Allerdings setzten sich die relativ teuren Geräte (ab 110 Euro) nie richtig durch.

Wie archiviert man Fotos sicher?

Früher bewahrte man die entwickelten Filmstreifen auf – heute geht es darum, Daten zu sichern. Es gibt die unterschiedlichsten Methoden, nach dem Urlaub seine Fotodateien zu verwalten.

Cloud: Eine elegante Lösung, denn die Daten liegen "im Netz", sprich auf Internet-Servern. Das ist sicher, was die Speicherdauer angeht, und praktisch, weil man von überall zugreifen kann. Problematisch ist die Privatsphäre, etwa wenn die Server in den USA stehen – die NSA lässt grüßen.

CD/DVD: Es liegt eigentlich nahe, die Daten auf Silberlinge zu brennen. Der große Nachteil ist ihre niedrige Haltbarkeit, die bei nur wenigen Jahren liegt. Selbstgebrannte Discs verschleißen sogar noch eher. Außerdem kann beim Brennvorgang schnell etwas schieflaufen. An sich sind CDs und DVDs eher unhandlich und verbrauchen unnötig viel Platz in großen Alben oder Hüllen.

Netzwerkspeicher vereinen die Vorteile von Cloud und Festplatten. Die sogenannte Network Attached Storage (NAS) ist mit Ihrem Internetrouter daheim verbunden, so dass Sie mit dem Netzwerkschlüssel von mehreren Geräten und sogar von unterwegs darauf zugreifen können. Allerdings müssen sogar Computer-Profis neben den relativ hohen Anschaffungskosten (ab 100 Euro) häufig relativ viel Zeit für die Erstinstallation investieren.

RAID bedeutet die "redundante Anordung auf unabhängigen Laufwerken". RAID-Systeme, ob im Computer oder im Netzwerkspeicher, haben mehrere physische Festplatten und speichern Daten doppelt ab. Fällt eine Platte aus, sind Ihre Daten immer noch auf einer anderen "gespiegelt".

PC: Am einfachsten ist es, die Dateien auf den Heimcomputer zu übertragen und zu speichern. Dort lassen sich die Bilder bequem sichten, sortieren und in Ordnern organisieren. Sie sollten aber bedenken, dass ein PC ein Arbeitsgerät ist, das kaputt gehen kann. Eine zweite Sicherheitskopie in der Cloud, dem Netzwerk oder als RAID-Festplatte im PC ist daher empfehlenswert.

Wie zeigt und teilt man Digitalfotos?

Was nützt die Liebe in Gedanken? Und Bilder im virtuellen Archiv? Urlaubsfotos fristen nicht gern ein reines Datendasein, sondern blühen erst auf, wenn sie ihre Vorzeigefunktion erfüllen dürfen.

Fotobuch: Im Internet gibt es etliche Anbieter von Fotobüchern. Mit einem Layoutprogramm, das diese Websites zur Verfügung stellen, können Sie ihr eigenes Buch entwerfen: Zunächst wählt man Format und Seitenzahl, dann lädt man die Fotos hoch. Das fertig gedruckte Fotouch wird nach Hause geliefert. Endlich ein Fotoalbum ohne Schnippeln und Kleben!

Scrapbook:  Wer Schnippeln und Kleben toll findet, für den ist das Scrapbook die Gegenbewegung zum Fotobuch. Es kommt eher wie ein ein klassisches Fotoalbum daher – mit dem Clou, dass die Bilder mit Requisiten in Szene gesetzt werden, wie etwa mit Stickern, Klebestreifen, Eintrittskarten, getrockneten Blumen etc.

Beamer: Hochauflösende Fotos und Naturpanoramen entfalten ihre volle Wirkung erst, wenn sie an eine Zimmerwand projiziert werden. Dia-Shows sind passé – heutzutage sorgt ein Beamer oder ein W-LAN-fähiger Fernseher für eine eindrucksvolle Präsentation bei Ihnen daheim im Wohnzimmer. Mini-Beamer gibt es schon ab ca. 60 Euro.

Social Media ermöglicht, Fotos und Erlebnisse per Mausklick mit seinen Freunden oder auch der ganzen Welt zu teilen. Neben Facebook gibt es soziale Netzwerke, die auf Fotos spezialisiert sind, zum Beispiel flickr, tumblr, instagram oder fotolog.

Tipps & Tricks: Datenmüll vermeiden

Überquellende Festplatten und unbrauchbare Fotos – unternehmen Sie etwas dagegen!

  1. Erstens: Löschen Sie während des Fotografierens verwackelte oder schlecht belichtete Bilder von der Speicherkarte.
  2. Zweitens: Bewerten Sie die Fotos schon beim ersten Sichten und behalten Sie nur, was Ihnen auf Anhieb gefällt.
  3. Drittens: Sortieren Sie beim Archivieren rigoros aus, und organisieren Sie Ihre Fotos in sinnvoll benannten Ordnern, sodass Sie sie später wiederfinden können.
  4. Und zu guter Letzt: Wenn Sie Ihre Fotos in Beamershows oder online präsentieren, dann zeigen Sie bloß nicht zu viele auf einmal und langweilen damit Ihre Zuschauer. Klasse statt Masse!

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