Tipps und Tricks zur Reise-Planung Vorsicht Falle - unterschiedliche Vorschriften

Vorsicht Falle: Für Reisemobile gelten überall unterschiedliche Vorschriften. promobil sagt, was es zu beachten gibt.

Vorsicht Falle: Für Reisemobile gelten überall unterschiedliche Vorschriften

Europa bleibt aus Sicht der Reisemobilfahrer ein Flickenteppich. Das gilt nicht nur für die Gasversorgung, sondern ebenso für die Verkehrsvorschriften. Einigkeit erzielten europäische Politiker in jüngster Vergangenheit vor allem über eines: Bußgelder für Verkehrsverstöße im Ausland können bald auch im Heimatland vollstreckt werden. Für Reisemobilfahrer eine weitere Motivation, die Vorschriften vor der Tour genau zu studieren. Eine großzügige Auslegung der Limits, früher in Südeuropa an der Tagesordnung, kann man getrost als Erinnerung an eine gute alte Zeit abhaken.

Speziell in der Reisesaison nehmen die Kontrollen allerorts zu; die meisten Länder erheben bei Verstößen außerdem deutlich höhere Bußgelder als in Deutschland, oft sogar an Ort und Stelle. Die Tabelle zeigt: Reisemobile mit einem Gesamtgewicht über 3,5 Tonnen unterliegen strengeren Regeln und Vorschriften. In diesem Punkt macht das bei Reisemobilfahrern beliebteste Ziel – Deutschland – keine Ausnahme. Außerdem werden Verkehrsverstöße bei Fahrzeugen oberhalb der 3,5-Tonnen-Grenze härter bestraft.

Kreativität beweisen einzelne europäische Länder auch bei ihren Vorschriften zu Warnwesten und Ersatzlampen – und überwachen diese auch. Einfache Empfehlung: Schon zur eigenen Sicherheit sollte je eine Warnweste für Fahrer und Beifahrer in Griffweite liegen. Ersatz für die unterschiedlichen Leuchtmittel rund ums Reisemobil erweist sich an Bord ohnehin als nützlich. Italiener und Spanier legen außerdem Wert auf quadratische Warntafeln an Trägern oder Gepäck, die über die Heckleuchten hinausragen. Der deutsche Zubehörhandel hat sich darauf eingestellt und bietet das Pannello in – ganz wichtig – landesspezifischer Ausführung.

Durch die Ausweitung der EU-Grenzen kann man die meisten Einfuhrbestimmungen auf typischen Urlaubsreisen vergessen. Eher hätte das Reisemobil ein massives Gewichtsproblem als zollpflichtige Genussmittel an Bord. Zu den wenigen Ausnahmen zählt Norwegen. Das Nicht-EU-Land bleibt bei der Alkoholeinfuhr weiterhin restriktiv. Maximal drei Liter Wein und zwei Liter Bier dürfen zollfrei ins Land.

Die EU hat auch das Reisen mit Tieren übersichtlicher gemacht. Mit dem EU-Heimtierausweis, Tollwutimpfung und einem Mikrochip (Tätowierung noch bis Juli 2011) dürfen Hund und Katze in der EU reisen. Doch keine Regelung ohne Ausnahme: In Großbritannien, Irland und Schweden gelten verschärfte Nachweispflichten. Nützliche Informationen finden Sie dazu etwa unter www.bundestier­aerztekammer.de

(Stand: 2010)

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