Tipps und Tricks zur Reise-Planung Mautgebühren

Schilder mit den Aufschriften Péage oder Maut lassen bei Reisemobilfah­rern den Blutdruck steigen. Alles sinnlose Abzocke?

Zur Kasse bitte: Die Mautgebühren können den Urlaub empfindlich verteuern

Für die Einstufung eines Viertonnenmobils in die Tarifklasse gro­ßer Reisebusse, darf man in Österreich kaum Verständnis erwarten. Vergessen wir aber nicht, dass speziell der Bau von Alpenstraßen hohe Summen erfordert. In anderen Ländern bekommt man als Gegenleistung zügig befahrbare Routen. Eine Leistung, die man nicht annehmen muss.

Wer sich mehr Zeit nimmt, erreicht nahezu jeden Ort in Europa ohne Straßengebühren. Selbst durch die österreichischen Alpen gibt es parallel zur Brennerautobahn eine Landstraße, die zwar nicht den Lkw, wohl aber Reisemobilen zur Verfügung steht. Wer den Weg als Ziel betrachtet, der kann dies bei einer Alpenüberquerung ausleben.

Länder mit langer Mauttradition wie Frankreich warten mit einem gut ausgebauten Landstraßennetz auf. In Sachen Erlebnisqualität liegen die Routes Nationales ohnehin vorne. Zumal die französischen Autoroutes für einige Reisemobile empfindlich teurer wurden: Ob ein Fahrzeug noch zur günstigeren Tarifklasse 2 (bis 3,5 Tonnen, unter 3,0 Meter) gehört, wurde früher großzügig vom Kassenpersonal geschätzt, heute zeigt eine elektronische Messung, dass viele Reisemobile eben doch knapp die Drei-Meter-Grenze überschreiten und daher in die kostspieligere Kategorie 3 fallen. Besonderheiten auch auf portugiesischen Autobahnen: Die Maut gilt nur für zwölf Stunden. Deshalb wird eine Übernachtung an der Raststätte zum teuren Vergnügen.

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