Tipps und Tricks für Reisen mit Tieren

Tipps und Tricks für Reisen mit Tieren Massimiliano Marziano im promobil Interview

Massimiliano Marzianoim Interview: Die besten Tipps, damit die Sommer-Tour mit Ihrem vierbeinigen Freund zum Vergnügen wird.

Nachgefragt bei Massimiliano Marziano, langjähriger Hundetrainer und Besitzer einer Hundeschule: www.diehundeversteher.de

Wie kann ich meinem Hund die Fahrt erträglicher machen?

Suchen Sie eine Route aus, die es erlaubt, an Wiese oder Waldstück Rast zu machen, damit der Hund sich austoben kann. An vielen Raststätten und Parkplätzen ist das nur sehr eingeschränkt möglich und eventuell auch gefährlich.

Wie verhalte ich mich, wenn bei der Fahrt Angst oder innere Unruhe größer sind als erwartet?

Sie können dem Hund sogenannte Tranquilizer geben, dazu kann man sich beim Tierarzt beraten lassen. Natürliche Mittel wie Baldrian oder Johanniskraut helfen auch. In jedem Fall sollte man den Hund in seinem Verhalten ignorieren, da jede Zuwendung, auch wenn sie noch so gut gemeint ist, den Zustand meistens nur verstärken würde.

Bei welchen Hunderassen würden Sie von langen Fahrten im Reisemobil abraten?

Da gibt es generell keine Einschränkung, nur gewisse Tendenzen. Ein Bernhardiner ist zum Beispiel gelassener als ein junger Border-Collie. Andererseits ist es auch eine sehr individuelle Sache.

Kann ich helfen, wenn mein Hund sich mit den anderen Hunden im Urlaub nicht versteht?

Hat er ein Problem mit anderen Hunden, dann hat er es egal an welchem Ort. Damit der Hund ein sozialverträgliches Verhalten erlernt, sollte also schon zu Hause das regelmäßige Training beginnen.

Was kann ich tun, wenn mein Hund im Urlaub weitaus schlechter gehorcht als daheim?

Hier gilt es, dem Hund Sicherheit durch klare Anweisungen und Strukturen zu geben. Da wir Menschen im Urlaub auch entspannen, schleicht sich schnell Inkonsequenz ein, auf die der Hund sofort reagiert. Alltagsregeln also besser beibehalten.

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