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Schritt für Schritt zum Profi-Camper

So funktioniert ein Wohnmobil

Schritt für Schritt zum Profi-Camper: Wie ein Reisemobil funktioniert Foto: Ingolf Pompe, Archiv, H. Böttcher, cad-vision 30 Bilder

Das Themenspecial auf promobil.de liefert Basiswissen rund ums Thema Wohnmobil. Kompakt, leicht verständlich und in vielen Beiträgen finden nicht nur Einsteiger, sondern auch alte Hasen wichtiges Know-how zum schönsten Hobby der Welt.

Dem Umfang einer durchschnittlichen Betriebsanleitung nach zu urteilen, ist ein Wohnmobil eine richtig komplizierte Sache. 300 Seiten und mehr sind keine Seltenheit. Kein Wunder, fährt ein Reisemobil doch komplette Haustechnik spazieren.

Im Wohnmobil müssen Sie auf keinen Komfort verzichten

Warmes Wasser, Kühlschrank und Kocher all das gibt es auch an Bord eines Reisemobils. Nur funktioniert eben alles ein klein wenig anders. Doch keine Sorge: Ganz so kompliziert, wie es den Anschein haben mag, ist der Umgang mit der Technik nun auch wieder nicht - ein gewisses Grundverständnis vorausgesetzt. Und genau das wollen wir Ihnen mit diesem dritten Serienteil vermitteln.

Am Beispiel eines Carado T447 in unserer Bilderstrecke oben zunächst exemplarisch, welche Komponenten wo eingebaut sind und wozu sie da sind. Wohlwissend, dass die Welt der Wohnmobile vielfältig und fast jedes Modell anders aufgebaut ist. Das macht aber nichts, denn die grundlegenden Funktionen sind gleich oder sehr ähnlich. Die passenden Erklärungen zu den einzelnen technischen Komponenten finden Sie auf Seite 2 des Artikels.

Danach werfen wir einen Blick in Küche und Bad, Wohnraum und Schlafstätte und geben Ihnen vom Antritt der Fahrt bis zur Ankunft auf dem Stellplatz praktische Tipps zum Umgang mit einem Reisemobil. Tipps, die so in keiner Betriebsanleitung stehen.

Wohnmobil Checkliste: Fit auf Fahrt

  • Fahrzeug richtig beladen. Faustregel: Schweres nach unten, Leichtes nach oben. Zuladung beachten.
  • Gewicht des Fahrzeugs kontrollieren, dazu gegebenenfalls auf eine öffentliche Waage fahren.
  • Reifendruck und Ölstand kontrollieren. Wenn nötig auffüllen.
  • Beleuchtungseinrichtungen checken und zur Not reparieren.
  • Ladezustand der Bordbatterie prüfen und rechtzeitig noch einmal für mindestens 12 Stunden an das 230-Volt-Stromnetz anschließen.
  • Gasvorrat kontrollieren. Dazu Gasflaschen zum Beispiel wiegen. Eine leere 11-Kilo-Flasche wiegt 10 bis 14 Kilo (Gewicht in Flasche eingeprägt), eine volle 22 Kilo.
  • Betriebsanleitungen mitnehmen. Hier finden Sie Kontaktdaten der Komponentenhersteller, falls die Technik plötzlich Probleme macht.
  • Wasser tanken. Wenn möglich, Tank für die Fahrt nur mit einer Notration von 20 bis 30 Liter füllen und erst am Zielort vollmachen.
  • Toilette vorbereiten, etwa 2 Liter Wasser in die Kassette geben und gegebenenfalls Sanitärzusatz.
  • Vor dem Losfahren: Fenster, Dachluken schließen, Trittstufe einfahren und Stromstecker abziehen.

Wo darf ich im Wohnmobil übernachten?

In Wohnmobilen darf nur auf ausgewiesenen Plätzen übernachtet werden. Diese finden Sie beispielsweise in unserer Stellplatz-Datenbank.

1-2-3: So richten Sie sich auf dem Stellplatz ein

  1. Standfläche finden: Sommertags Schatten suchen, zumindest die Fahrzeugseite, auf der der Kühlschrank eingebaut ist, sollte nicht der Sonne ausgesetzt sein. Abstand zum Nachbarn lassen, aber nicht mehr Platz als nötig einnehmen. Andere nicht zuparken und selbst nicht zugeparkt werden können.
  2. Reisemobil ausrichten: Bei unebener Standfläche vorn oder hinten auf Auffahrkeile fahren. Wasser in Spüle laufen lassen. Am Pegel erkennt man, ob das Mobil gerade steht.
  3. Strom anschließen: Erst CEE-Stecker in die Einspeisesteckdose stecken, am anderen Ende mit komplett entrollter Kabeltrommel verlängern, dann mit Stromsäule verbinden.
Übersicht: Schritt für Schritt zum Profi-Camper
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