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Praxis-Tipp Gasanlage

Heisses Thema

Praxis, Gasanlage Foto: Archiv/Hersteller 3 Bilder

Es gelten besondere Vorschriften für die Benutzung und Instandhaltung der Gasanlage im Fahrzeug. Diese Regeln sollte jeder Wohnmobil-Fahrer kennen und beachten.

Flüssiggas wird im Reisemobil als universeller Energielieferant zum Kochen, Heizen und für den Kühlschrank genutzt. Dank ausgereifter Technik ist der Einsatz sehr sicher. Dennoch sollte man beim Umgang mit der Gasanlage die folgenden Punkte beachten.


Zum einen betrifft das die Flasche, in der das verflüssigte Gas bei einem Druck von rund acht Bar lagert. Am Behälter befindet sich eine eingestanzte Jahreszahl, bis zu der die Flasche als geprüft und sicher gilt. Für Tauschflaschen ist das problemlos, denn man muss sie nur vor Ablauf dieser Frist gegen eine volle tauschen. Danach wird die Flasche in aller Regel nicht mehr vom Händler angenommen, denn es ist eine neue TÜV-Abnahme fällig. Diese kostet rund 70 Euro. Auch Tankflaschen zum Selbstbefüllen und fest eingebaute Gastanks verfügen über ein eingestanztes Datum. Tanks müssen für die Prüfung ausgebaut werden. Nach der Abnahme ist die Flasche oder der Tank für zehn weitere Jahre zum Betrieb zugelassen. Auch die Schläuche und Druckregler verfügen über ein Verfallsdatum. Spätestens zehn Jahre nach ihrer Herstellung müssen sie unabhängig von ihrer Funktionstüchtigkeit erneuert werden.

Der technisch einwandfreie Zustand der Gasanlage wird alle zwei Jahre im Rahmen der vorgeschriebenen Gasprüfung kontrolliert. Das kann man entweder beim Reisemobilhändler oder im Rahmen der Hauptuntersuchung des Fahrzeugs erledigen lassen. Den einwandfreien Zustand dokumentiert dann ein Eintrag im gelben Faltblatt und eine außen am Fahrzeug aufgeklebte Plakette.
Über diese Prüfungen hinaus sollte man beim Umgang mit dem Gassystem stets umsichtig sein. Dazu gehört etwa, dass die Gaskastenbelüftung in Bodennähe niemals verschlossen oder mit Gepäck abdeckt sein darf. Austretendes Flüssiggas ist schwerer als Luft. Bei einer Leckage würde es sich in Bodennähe sammeln, und durch die Belüftungsöffnung kann es gefahrlos ins Freie strömen. Außerdem dürfen sich im Gaskasten keine elektrischen Zündquellen wie etwa ein Sicherungsautomat oder ein Wechselrichter befinden. Für nachträglich eingebautes, elektrisches Zubehör ist der Gaskasten deshalb tabu.

Tipps Kompakt

● Tauschgasflaschen rechtzeitig vor Ablauf des am Griff
eingeschlagenen Jahres wechseln.
● Eigentums- und Tankflaschen rechtzeitig vor Ablauf des eingeschlagenen Jahres einer neuen Druckprüfung unterziehen.  
● Tanks für Flüssiggasanlagen müssen alle zehn Jahre geprüft werden. Dazu ist ein Ausbau nötig. Das sollte beim Gebrauchtkauf eines entsprechenden Mobils berücksichtigt werden.
● Im Gaskasten dürfen sich keine elektrischen Zündquellen
befinden. Deshalb hier kein elektrisches Zubehör einbauen.
● Die Belüftungsöffnung des Gaskastens in Bodennähe
darf niemals durch Zubehör oder Gepäck verschlossen werden.
● Druckregler und den dazu gehörenden Schlauch unabhängig von deren Funktionstüchtigkeit alle zehn Jahre erneuern.

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