Pannen im Wohnmobil Panne Nr.9: Liegen bleiben

Wenn der Motor nicht mehr anspringt, wird das Wohnmobil ungewollt zur Immobilie. Hobby-Mechaniker können in wenigen Fällen selbst anpacken.

Ein Motorproblem muss nicht das Ende Ihrer Wohnmobil-Tour bedeuten.

Der erste Check nach erfolglosem Startversuch ist einfach. "Am häufigsten bleiben die Fahrzeuge immer noch mit Kraftstoffmangel liegen", erklärt Rainer Weigl, Serviceleiter beim Fiat-Spezialisten Auto-Palazzo in Stuttgart. Liegt es nicht daran, wird die Fehlersuche anspruchsvoller. Dreht der Motor beim Starten nur langsam durch? Dann mangelt es vielleicht am Strom. Weigl: "Schalten Sie beim Anlassen andere elektrische Verbraucher ein. Geht die Batterie völlig in die Knie, dann ist wahrscheinlich die Starterbatterie fällig." Der Austausch erfordert Kraft, gelingt aber auch dem Laien, vorausgesetzt man achtet auf die richtige Polung.

Die Elektrik funktioniert problemlos? Dann sind die Selbsthilfemöglichkeiten am Ende. Kenner Rainer Weigl: "Auch ein erfahrener Werkstattmann kann bei modernen Motoren nichts tun. Ohne Auslesegerät geht heute nichts mehr." Um nicht unfreiwillig zum Dauercamper zu werden, hilft ein Anruf beim Pannendienst oder dem Service des Basisfahrzeugherstellers.

Vorbeugung 

Auch Wohnmobilfahrer mit zwei linken Händen können vor der großen Tour die Flüssigkeitsstände kontrollieren. Werkstätten bieten darüber hinaus einen Urlaubscheck an. Ein Tipp von Serviceleiter Rainer Weigl: "Kontrollieren Sie bei älteren Fiat Ducato unbedingt, ob ein Zahnriemenwechsel fällig ist." Ein rechtzeitiger Austausch erspart viel Ärger und kostspielige Reparaturen.

Übersicht: Pannenhilfe fürs Wohnmobil
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