Pannen im Wohnmobil Panne Nr.7: Einparken

Schnell ist es passiert: Ein wenig zu früh eingelenkt, und das Wohnmobil-Wagenheck bleibt am Torpfosten oder einem anderen Hindernis hängen, das sich ins das dünne Blech drückt.

Rasch wird die Alkovenkante von kräftigen Ästen oder die Windschutzscheibe von aufgewirbelten Steinen beschädigt. Allzu viel Gelassenheit des Fahrzeugbesitzers kann größere Folgeschäden anrichten.

Schäden am Wohnmobil-Aufbau brauchen ein Pflaster

Wer eine Delle am Aufbau für einen rein optischen Mangel hält, riskiert Feuchtigkeitsschäden. Selbst ein kleiner Riss in der Außenhaut oder eine lädierte Kantenleiste lässt möglicherweise Regenwasser in die Konstruktion eindringen.

Besteht diese - wie bei Wohnmobilen weithin üblich - aus Holz und Styropor, saugt sich der Aufbau regelrecht voll. Im schlimmsten Fall droht Schimmel und eine kostspielige Renovierung. Ein Risiko, das Sie vermeiden können. Wenn im Urlaub keine schnelle Reparatur möglich ist, dichten Sie die betroffene Stelle sorgfältig mit breitem Klebeband ab.

Ähnliche Maßnahmen gelten für Schäden in der Windschutzscheibe. Ein leichter Steinschlag kann kostengüns-tig repariert werden. Allerdings nicht, wenn während des Urlaubs Schmutz in den Krater dringt. Durchsichtiges Klebeband schützt die offene Stelle.

Vorbeugung 

An kritischen Stellen rangieren Sie besser nur mit Einweiser - und ohne Hektik. Auf Nummer sicher gehen Sie außerdem mit einer Rückfahrkamera und der Teilnahme an einem Fahrsicherheitstraining inklusive Rangier-übungen. Wenn Ihnen die Abmessungen Ihres Reisemobils noch nicht vertraut sind, klemmen Sie sich besser einen Zettel mit Angabe der Fahrzeughöhe ans Armaturenbrett.

Übersicht: Pannenhilfe fürs Wohnmobil
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