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Anfängerfehler im Wohnmobil

Acht Fehler, die Sie nicht begehen sollten

Ratgeber, Beladung Foto: Uli Regenscheit

Wer zum ersten Mal ein Wohnmobil mietet, muss einiges beachten. McRent warnt vor den häufigsten Anfängerfehlern. Denn: Einige Patzer könnten aus dem Camping-Traumurlaub einen Alptraum machen.

19.12.2015

Die McRent Wohnmobilvermietung erklärt, was Anfänger bei Ihrem ersten Campingurlaub mit einem Miet-Wohnmobil unbedingt beachten sollten. Wer folgende Tipps beachtet, bei dem kann (fast) nichts mehr schiefgehen.

1. Während der Fahrt im Wohnmobil umhergehen 

Wer denkt, im Wohnmobil gibt es auch während der Fahrt viel Bewegungsfreiheit, der irrt. Denn nicht nur Fahrer und Beifahrer müssen angeschnallt sein, dies gilt auch für alle weiteren Mitfahrer – egal ob Kind oder Hund. Entsprechend muss die Zahl der Mitfahrer der Anzahl der Sitzplätze mit Sicherheitsgurt entsprechen. Hunde und Katzen können mit verschiedenen Sicherungssystemen unbedenklich im Wohnmobil mitreisen.

2. Mit vollem Frischwassertank losfahren

Nur absolute Wohnmobil-Neulinge machen den Frischwassertank beim Start in den Urlaub so voll wie möglich. Profis dagegen füllen den Tank nur bis zur Hälfte. Diese haben in der Regel ein Fassungsvolumen von ca. 95 bis 170 Liter. Jeder Liter bedeutet Zusatzlast, die das Wohnmobil dann stemmen muss. An den meisten Tankstellen und an allen Campingplätzen kann problemlos aufgefüllt werden.

3. Das Wohnmobil falsch beladen

Chaotisch und unüberlegt sämtliches Gepäck einfach in das Wohnmobil zu werfen, ist nicht ratsam. Allgemein gilt für die Beladung: Schweres nach unten, Leichtes nach oben – so wird das Fahrzeug durch einen tief liegenden Schwerpunkt stabilisiert. Verstauen Sie Dinge logisch, sodass sie auch leicht wieder gefunden werden können.

4. Ungesicherte Ladung

Nicht vergessen, das Haus auf Rädern rollt! Daher sollte alles gut verstaut werden. In Mietmobilen ist das Geschirr meist gut verstaut, ansonsten helfen Aufbewahrungssysteme für sicheren Halt. Damit der Fahrer unterwegs nicht abgelenkt wird, sollte vor der Abfahrt geprüft werden, ob sich auf den Regalflächen leicht herabfallende Gegenstände befinden. Falls ja, besser einen sicheren Platz suchen – im Wohnmobil sind normalerweise ausreichend Staufächer vorhanden.

5. Eine abenteuerliche Fahrweise

Sie sollten nie ohne Testlauf losfahren – sonst wird die Fahrt zum Negativabenteuer. Auch wer noch so sicher auf vier Rädern unterwegs ist, muss beachten: Wohnmobile haben beispielsweise ein anderes Bremsverhalten und andere Sichtverhältnisse als Pkws. Der Test sollte ein weiteres Mal durchgeführt werden, wenn das Fahrzeug komplett bepackt ist und somit noch einmal mehr Gewicht hat.

6. Fahren bis zum Geht-Nicht-Mehr

Wer so lange wie möglich am Stück fahren möchte, um schnellstens ans Ziel zu kommen, kann mit einigen Problemen konfrontiert werden. Problem 1: Eine Marathonfahrt ist anstrengend und wer möchte seinen Urlaub schon mit einem derartigen Kraftakt beginnen? Problem 2: Durchfahren kann besonders nachts und mit Übermüdung gefährlich sein. Problem 3: Handelt es sich um einen Familienurlaub, können die Kleinen unausstehlich werden, falls sie stundenlang stillsitzen müssen und sich nicht austoben können. Daher unbedingt regelmäßige Pausen und wenn möglich einen Fahrerwechsel einplanen.

7. Unbedingt einen Platz an der Sonne suchen 

Sonnenanbeter aufgepasst: Zu viel Sonne schadet nicht nur der Haut, sondern auch dem Schönheitsschlaf. Denn wer sein Reisemobil auf dem Stellplatz in die pralle Sonne stellt, bekommt die Sommerhitze so schnell nicht mehr aus den vier Wänden. Die Nächte ähneln dann eher einem Saunaaufenthalt und der erholsame Schlaf bleibt aus. Daher besser einen Platz im Schatten wählen.

8. Die Abwasserentsorgung hinauszögern

Zu den unschönen Aufgaben beim Urlaub im Wohnmobil gehört das sogenannte Dumpen, also die Entsorgung des Abwassers. Dabei unterscheidet man zwischen Greywater – von Dusche, Spül- und Waschbecken – und Blackwater, das Abwasser aus der Toilette. Besonders letzteres sollte alle paar Tage geleert werden, um zu vermeiden, dass es zu unangenehmen Überraschungen beim nächsten Gang auf das stille Örtchen kommt.

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