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Stromkosten und Spartipps fürs Wohnmobil

Kostenfaktor Netzstrom

Kostenfaktor Netzstrom Foto: Dieter S. Heinz 4 Bilder

Die Stromkosten steigen, und auch auf Stell- oder Campingplätzen kommt für die elektrische Energie aus der Steckdose mitunter ein ordentliches Sümmchen zusammen.


25.08.2015 Dieter S. Heinz

Moderne Reisemobile gehen recht sparsam um mit elektrischer Energie. Das ermöglicht, einige Zeit unabhängig vom Stromnetz auszukommen. Gleichzeitig reduziert die stromspa­rende Technik die Gebühren für die 230-Volt-Stromversorgung auf Camping- oder Stellplätzen – zumindest auf jenen, wo nach tatsächlichem Verbrauch oder in Abhängigkeit der gewünschten Anschluss-Stromstärke abgerechnet wird.

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Ein Grund für den niedrigen Energiebedarf moderner Freizeitfahrzeuge ist fraglos das Beleuchtungssystem mit stromsparenden LED-Lampen. Allerdings wird der Vorteil bei so manchem Modell durch den Einsatz umfangreicher Ambientebeleuchtungen mit meterlangen Lichtschläuchen und zahlreichen Spots wieder wettgemacht. Zudem ist für viele dennoch die klassische 230- Volt-Versorgung beim Camping unverzichtbar. Kühlschrank und Warmwasserbereitung funktionieren prinzipiell zwar auch mit Gas, aber spätestens bei Mikrowelle, Föhn oder Kaffeemaschine sowie bei diversen Ladegeräten für Handy und Co. bleibt die Steckdose an Bord erste Wahl.

Um all diese Ansprüche abzudecken, sind im Fahrzeug zwei völlig voneinander getrennte Stromnetze vorhanden: ein 230-Volt-Wechselstromkreis und ein 12-Volt-Gleichstromkreis. Den schematischen Aufbau zeigt unsere Darstellung in der Bildergalerie. Bindeglied zwischen den zwei Stromwelten ist in aller Regel ein Elektroblock. Er wird über den CEE-Anschluss und den Sicherungskasten mit 230 Volt versorgt, die hier auf 12 Volt Bordspannung herabtransformiert werden. Zudem kann das Ladegerät die Akkus auffrischen.

Licht an allen Ecken und Enden erfordert vergleichsweise wenig Energie. Hierfür kommen beim Einsatz von Leuchtdioden noch keine 100 Watt zusammen. Um eine ähnliche Beleuchtungssituation mit der früher üblichen Halogen-Beleuchtungstechnik zu realisieren, wären hochgerechnet mindestens 200 Watt nötig. Überall, wo hingegen mit Strom Wärme erzeugt werden soll, ist ein vergleichsweise hoher Energieaufwand erforderlich. Klassische Beispiele dafür sind...

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