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Übelkeit bei Kindern während der Urlaubs-Fahrt

Diese Tipps helfen bei Reisekrankheit

Fit & Gesund unterwegs Foto: Ingolf Pompe

Unter Reisekrankheit leiden vor allem Kinder. Doch es gibt Möglichkeiten zur Linderung. Mit diesen Tipps wird auf langen Strecken aus „Sind wir bald da?“ kein klägliches „Mir ist sooo schlecht!“

Wenn nur die Schaukelei nicht wäre. Was die meisten Menschen nicht als unangenehm wahrnehmen, führt bei anderen zu Beschwerden. Erwachsene leiden eher selten unter Reisekrankheit, doch Kinder reagieren oft körperlich auf lange Autofahrten. Bewirkt doch der Wechsel von Kurven, Beschleunigung und Bremsmanövern eine Überforderung des noch nicht vollständig ausgeprägten Gleichgewichtsorgans. Der unbewegte Raum der Fahrgastzelle kann nur schwer mit der vorbeifliegenden Landschaft koordiniert werden.

Was kann man schon vorab gegen die Reisekrankheit tun?

Blässe und Schweißausbrüche gehören zu den Vorboten von Reisekrankheit. Der Atem geht schneller, es kommt zu Schwindelgefühlen. In der Folge kann auch Übelkeit hinzukommen. Helfen Pfefferminz- oder Ingwerbonbons nicht weiter, kann man mit geeigneten Arzneien gegensteuern. Es empfiehlt sich, diese schon eine Stunde vor Antritt der Fahrt zu verabreichen. Mittel mit dem Wirkstoff Dimenhydrinat gelten als zuverlässig, machen aber schläfrig. Alternativ helfen homöopathische Komplexmittel, die Apomorphinum oder Cocculus enthalten. Eine fachkundige Beratung durch eine Apotheke klärt, welches Mittel geeignet ist.

Die besten Tipps

Für lange Strecken bietet sich das Fahren in der Nacht an, weil dann eher über kritische Momente weggeschlafen wird. Bei Tagfahrten sollte ausreichend Zeit für Zwischenstopps eingeplant werden. Tritt Reisekrankheit regelmäßig auf, sollten die Etappen kurz ausfallen. Also spätestens alle zwei Stunden eine Pause einlegen, die im Freien an der frischen Luft und mit Bewegung verbracht wird. Und selbst wenn der Appetit zum Hamburger tendiert, sind leichte Gerichte und Obst die bessere Alternative.

Wer abgelenkt ist, gerät seltener in den Übelkeitsmodus. Spiele beschäftigen den Geist und lassen die Zeit schneller vergehen. Zur Not hilft auch das Abspielen des Lieblingshörspiels. Abzuraten jedoch ist von zusätzlichen optischen Reizen. Beim Fahren zu lesen kann die Symptomeverstärken, auch der Einsatz eines mobilen DVD-Gerätes ist fragwürdig.

Als hilfreich erweist sich eine kühl eingestellte Klimaanlage, eine Blende am Seitenfenster reduziert die direkte Sonneneinstrahlung. Zudem wird so der Blick auf entfernt liegende Ziele gelenkt. Hart bleiben sollte man gegenüber dem Wunsch, den Sicherheitsgurt zu lösen. Eher bietet sich an, ab und zu die Plätze zu tauschen. Auf dem Beifahrersitz wird Kindern erfahrungsgemäß nicht so schnell übel wie im Fond. Selbstverständlich muss dafür auch der Kindersitz umgesetzt werden.

Ein Trost ist, dass sich Reisekrankheit inder Regel bis zum zwölften Lebensjahr auswächst – eine kommode Fahrweise vorausgesetzt. Bis dahin gilt es, ein wachsames Auge auf den stiller werdenden Nachwuchs zu haben. Und für alle Fälle geeignete Tüten in Griffweite zu wissen.

Akuthilfe

  • Bei Anzeichen von Unwohlsein den nächstgelegenen Parkplatz ansteuern und eine Pause zum Frischluftschnappen einlegen.
  • Ruhe bewahren und durch den Mund tief ein- und ausatmen.
  • Ein Schluck Wasser und Salzstangen lindern die Übelkeit und wirken beruhigend.
  • Bei Kreislaufbeschwerden hilft, sich im Freien, z. B. auf einer Bank, hinzulegen. Hilfreich ist das Auflegen eines feuchten Tuchs auf die Stirn.
  • Für den Fall spontanen Aufstoßens sollten einige Plastiktüten in Griffweite liegen.
  • Halten Sie betroffene Personen beschäftigt. Wer sich auf ein Gespräch konzentrieren muss, achtet weniger auf die Fahreindrücke.
  • Auf dem Beifahrersitz kommt Übelkeit nicht so schnell auf. Tauschen Sie ab und zu die Plätze.
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