Wohnmobil-Tipp: Bioethanol im Dieselkraftstoff?

Fit für Biokraftstoffe

Alle Welt redet momentan über die Beimischung von Bioethanol zum Ottokraftstoff. Nach einem skandalösen Hin und Her wurden Bestrebungen in diese Richtungen ja nun gestoppt. Wie sieht das denn beim Diesel für unsere Nutzfahrzeugmotoren aus?

Die Anreicherung von Kraftstoffen mit Biokomponenten geht auf eine eigentlich lobenswerte Initiative der EU zurück. Dem Diesel wird bereits seit 2004 Rapsölmethyles­ther (RME), auch Biodiesel genannt, beigemischt. Die Kraftstoffnorm EN 590 lässt einen Anteil des Biodiesels von fünf Prozent zu. Ab 2009 soll die Quote von biogenem Treibstoff auf sieben Prozent steigen. Beimischungen in diesem Ausmaß gelten als unbedenklich.

Die Verwendung von reinem Biodiesel geben dagegen nur wenige Hersteller für ihre Fahrzeuge frei. RME wirkt ähnlich wie ein Lösungsmittel und kann Schläuche und Dichtungen in Mitleidenschaft ziehen. Auch Lacke kann Biodiesel angreifen, was bei innenlackierten Tanks zu Verstopfungen im Spritfilter führen kann.

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