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Test

Winnebago Journey

Zwei Slide-outs machen den Amerikaner zum Raumwunder.

Zwei gleichermaßen markante Merkmale unterscheiden den Winnebago Journey deutlich von den meisten Reisemobilen aus deutscher Produktion: seine schiere Größe mit knapp zehn Meter Länge und 2,55 Meter Breite; und die farbige Lackierung, die sich vom Einheitsweiß erfrischend abhebt.
Um in puncto Farbigkeit eins draufzusetzen, bietet Winnebago seinen Top-Integrierten auch mit Sonderlackierung an. Basis des GfK-Sandwich-Aufbaus ist ein Freightliner- Busfahrgestell mit Heckmotor.

275 PS leistet der 5,9-Liter-Diesel; ohne Aufpreis setzen wahlweise 300 PS aus 7,2 Liter Hubraum den luftgefederten Zwölf-Tonnen-Koloss in Bewegung. Müllers American Motorhomes, Winnebago-Importeur aus Darmstadt, arbeitet derzeit an einer 7,5-Tonnen-Variante – für alle Besitzer des alten Klasse-3-Führerscheins. Auf Keramikfliesen und anderes schwer wiegendes Beiwerk müsste der abgespeckte Journey allerdings verzichten – nicht jedoch auf den standesgemäßen Luxus eines über 225 000 Euro teuren Reisemobils. Dazu gehören Möbel aus massivem Holz, eine große Küche mit Mikrowellen-Backofen und 280-Liter-Kühlschrank samt Eiswürfelbereiter. Für Unterhaltung sorgen gleich zwei Fernseher. Ebenfalls selbstverständlich: eine separate Dusche im Bad.

Im Winter verbreitet eine Fußbodenheizung behagliche Wärme, und sommers kühlen zwei serienmäßige Klimaanlagen. Aber auch der Rest der Bordtechnik nimmt sich keineswegs bescheiden aus. Doch am wenigsten geizt der Winnebago Journey mit dem Lebensraum. Dazu tragen neben seinen gewaltigen Ausmaßen auch zwei Slide-outs im Sitzgruppenbereich und im Schlafzimmer bei. Mit rund 800 Kilogramm soll die Zuladung auch des 7,5-Tonnen-Journey reichlich bleiben.

Technische Daten (Stand: September 2003) Hersteller: Winnebago Modell: DL 32 T Typ: Integrierter Preis: ab 225805 EUR Sitze mit Gurt: 2 Schlafplätze: 4 Zul. Gesamtgewicht: 12698 kg Länge: 9800 mm Basismotor: Diesel KW: 210 PS: 275

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