Test VW All-in-One

VW-Studie All-in- One Teil 2

Diesen Boden betreten die Reisenden durch gleich zwei Aufbautüren links und rechts, aufgewertet mit neckischen Bullaugen. Die linke Tür hat einen besonderen Dreh: Sie führt gleichzeitig in den Sanitärraum, der als Nassschleuse fungiert.
Tomfordes anspruchsvolle Überschrift für das Interieur: „Entspannung und Sinnlichkeit." Im Aufbau hinter den Fahrersitzen folgen zunächst zwei vollwertige, drehbare Einzelsitze aus dem VW Multivan, auf Schienen gelagert und mit integrierten Dreipunktgurten ausgestattet. Linker Hand wartet ein Sideboard mit Becherhaltern, rechts ein Klapptisch.
Da die Sitze bereits im Aufbau Platz nehmen, ist der Raumeindruck ungewöhnlich üppig: Oben gibt das Dach Weite, vorn in der Schräge lässt ein großes Oberlicht die Sonne hinein; links und rechts erlauben gewölbte Acrylglasfenster den Blick zur Seite und nach schräg vorn. Alles zusammen ergibt eine geräumige Aussichtsetage.
Im mittleren Trakt wartet rechts ein schlanker Küchenblock. Er muss sich nicht verstecken: Feines, grau gemasertes Holzfurnier zeigt ebenso wie eine Arbeitsfläche und die Spüle aus Corian oder die Glaskeramik- Oberfläche des Gaskochers echtes Wohnambiente. Dazu passt der Heißluft- Backofen mit Edelstahlgehäuse im ersten Stock über dem Kocher. Eine Haushaltsarmatur ist in diesem Umfeld selbstverständlich und so geformt, dass ein Topf direkt auf dem Herd befüllt werden kann.

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