Test: Grüne Welle

Test Grüne Welle

Aufbau: Dichtmasse und Blechbeulen

Thomas und Iris, die Stellplatznachbarn aus Nyons, sind zu zweit auf Achse. Ihr Bürstner-Alkoven, mit dem sie im Großen und Ganzen zufrieden sind, stammt aus dem Jahr ’02.

Beim Vergleich mit dem ’07er Levanto fallen zwei Dinge besonders auf. Dass sich erstens optisch einiges und zweitens aufbautechnisch nur wenig getan hat in den letzten Jahren. Zwar ziert Glattblech mit Riffelung auf halber Höhe die Außenwände des Levanto, doch darunter sorgen nach wie vor Styropor für die Dämmung und Holzverstärkungen für die Stabilität.

Dass hier und da ein biss­chen Dichtmasse unter dem schmalen Kantenprofil hervorquoll, störte keinen der vielen Nutzer. Da fiel eher schon die nie ganz dicht schließende, sehr schlichte Aufbautür ins Gewicht; in kalten Nächten konnte man förmlich sehen, wie die Wärme durch den Lichtspalt nach draußen flüchtete. Wenn die Sonne richtig knallte, bildete sich unter dem Badfenster eine längliche Beule im Außenblech – offenbar die Folge un­zureichender Verklebung.

Obschon die Blessuren der Urlaubsstrapazen – ein abgebrochener Fensterriegel, ein nach einem Parkrempler eingerissener Heckleuchtenträger, eine vom Sturm weggefegte, offenstehende Dachhaube – Bürstner nicht anzulasten sind, bestätigte der Dauertest, dass der Aufbau nicht die Schokoladenseite des Levanto ist. Doch er wahrte die Form und blieb dicht.

Übersicht: Bürstner Levanto im Dauertest