Test Dethleffs Advantage I

Advantage I: Bericht Teil 2

Noch länger pflegt man bei Dethleffs eine andere Tradition. Die Bugwände der Integrierten ziehen sich nicht gerade nach vorne, sondern laufen in Höhe der Cockpittür ein wenig zusammen. Davon profitieren gleichzeitig Optik und Handlichkeit. Gerade ungeübten Fahrern erleichtert dieser vergleichsweise schlanke Bug das Rangieren. Gegen 2964 Euro Aufpreis bekommt man im Advantage-Paket neben allerlei Nützlichkeiten wie Fahrradhalter oder Radiovorbereitung eine zeitgemäße Cockpitausstattung mit Tür und Faltjalousien. Das erspart der Advantage-Besatzung zwar den Blick auf Stoffpakete an den vorderen Säulen, nicht jedoch die Aussicht auf offene Rollocassetten, Führungsstangen und Bürstendichtungen der Verdunkelung. Aus Fahrerperspektive deutlich gelungener: die umschäumte Armaturenbrettverlängerung, welche dem neuen Esprit I entspricht.
Im Sinne des kämpferischen Grundpreises kostet das klassenübliche Hubbett über dem Fahrer ebenfalls extra. Serienmäßig baut Dethleffs hier Schränke ein, was kein Nachteil sein muss: Alle Advantage I bringen im Heck ein Längsbett mit; der typischen Besatzung eines Integrierten dürfte das genügen. Ob es in der Mitte noch eine weitere umbaubare Liegefläche gibt, hängt von der gewählten Sitzgruppe ab. Mit L-förmiger Bank, Längs-, Quer- oder Halbdinette versammelt Dethleffs praktisch alle gängigen Varianten.
Der Advantage I eröffnet ganz neue Freiheiten im Niedrigpreis-Segment.

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