Stellplatz-Radar: 11.000 Stellplätze in einer App für iOS und Android.

Test

Rockwood Beachwood 8500

Deutscher oder Amerikaner? Der Beachwood von Rockwood ist ein Grenzgänger.

Außen Highway, innen gediegene Gemütlichkeit und das bordtechnische Herz aus bewährten europäischen Komponenten. Was als Beachwood, Jahrgang 2002, so amerikanisch daherkommt, wird nun wie die teureren Rockwood bei TSL im rheinländischen Swisttal-Heimerzheim geplant und auch zusammengebaut.
Alles, was die Optik bestimmt – die Front des Integrierten etwa und die Möbel in Birke massiv –, wird in den USA vorgefertigt. Das Zusammenfügen des Aufbaus, mit GfK-Sandwich- Platten aus Holland, und der gesamte Ausbau geschieht dann bei TSL. Auf Wunsch unter den Augen des Käufers, denn jeder Rockwood entsteht nach individuellen Kundenvorstellungen. Bestes Beispiel der Premierenkandidat: ein Beachwood 8500 mit einer ungewöhnlichen Doppelbett-Einzelbett- Kombination im Heck, den sich ein Mittelständler als Rennstall für die Kart-Einsätze seines Filius bauen ließ. Unter den Betten ist folgerichtig eine breite Garage für den flachen Flitzer untergebracht.
Nach vorn schließt sich der Sanitärraum mit Thetford-Festtoilette und separater Dusche mit Panoramadachhaube an. Gegenüber gibt es geräumigen Schrankraum. Weiterhin folgt die großzügige Winkelküche mit Kühl-Gefrierkombination sowie Mikrowelle.

In die gemütliche Sitzgruppe mit Längsbänken lassen sich noch die drehbaren Cockpitsessel integrieren. Sessel ist hier tatsächlich das richtige Wort, denn die weichen, wallenden Fahrerhaussitze sind typisch amerikanisch und damit Indiz für die Basis des Beachwood: ein P32-Frontmotor- Chassis von GM-Workhorse mit standesgemäßem 6,5-Liter-V8-Turbodiesel. Automatikgetriebe, Tempomat, ABS und Klimaanlage sind serienmäßig. Die Federung ist vorne luftunterstützt, hinten gegen Aufpreis auch. Wem die Ami-Basis partout zu exotisch ist, bekommt bei TSL für den Beachwood aber auch einen MAN mit 170 PS und Automatikgetriebe. Dafür sind allerdings 47 500 Mark extra fällig. Apropos Preis. Der Achteinhalb- Meter-Beachwood kostet mindestens 229 500 Mark, ist dabei jedoch bereits üppig ausgestattet und kann ganz nach Wunsch eingerichtet werden. Dazu gehört natürlich auch die Auswahl unter zahlreichen Polsterstoffen, Dekors und Accessoirs, so dass sich der Ausbaustil nach persönlichem Gusto gestalten lässt. So sind die Rockwood aus Heimerzheim auf den ersten Blick zwar waschechte Amerikaner, im Kern aber eher individuelle Weltbürger.

Technische Daten (Stand: August 2001) Hersteller: Rockwood Modell: Beachwood 8500 Basisfahrzeug: GM-Workhorse P32 Typ: Integrierter Preis: ab 117341 EUR Sitze mit Gurt: 2 Schlafplätze: 5 Zul. Gesamtgewicht: 7490 kg Länge: 8500 mm Basismotor: Diesel KW: 129 PS: 175

Übersicht: Test
Top Aktuell Ford Nugget Plus Ford Nugget Plus im Test Campervan mit Heck-Bad
Stellplatz-Radar
mobil life 11.000 Stellplätze in einer App

Mit dem kostenlosen Stellplatz-Radar finden Sie auch unterwegs immer den passenden Stellplatz.

Anzeige
Beliebte Artikel Forster T 649 EB im Test Forster 4Fans T 649 EB im Test Teilintegrierter für Fußballfans Mercedes Sprinter 4x4 (2019) Mercedes Sprinter 4x4 im Test Mit Allrad über Schnee und Eis
Fahrzeug-Angebote
auto motor und sport Audi e-tron GT Audi e-Tron GT (2020) Mit dem Taycan-Klon durch L.A. Valtteri Bottas - GP Österreich 2018 Wer hatte das zuverlässigste Auto? Mercedes als Kilometerkönig
Caravaning Weihnachtskalender 2018 Tür 17 Mitmachen und gewinnen Spiegelreflexkamera Nikon D5600 Test Sterckeman Wohnwagen Sterckeman Easy 390 CP im Test Was taugt der Günstig-Caravan?