Report: Verbrauchstest Bürstner Aero Van: Vom Winde geprägt - der neue Bürstner Aero Van

Report: Verbrauchstest Bürstner Aero Van Vom Winde geprägt - der neue Bürstner Aero Van

So testet Promobil

Report: Verbrauchstest Bürstner Aero Van - Promobil

Den Aero Van-Testwagen hatte die Redaktion keinesfalls künstlich auf Rekorde getrimmt: Beim Start war er mit gerade mal 1000 Kilometer auf dem Tacho nicht einmal eingefahren und trug neue Reifen mit vollem Profil. Überdies belud die Redaktion den Bürstner auf 3,5 Tonnen Gesamtgewicht. Die Tester kontrollierten den Reifenluftdruck; die Tachovoreilung wurde beim Reisetempo berücksichtigt. Der Aero Van rollte nach Möglichkeit mit Tacho knapp 105 km/h, bevorzugt mit Hilfe des Tempomats.
Der Test lief alltags ab, nicht etwa an einem verkehrsarmen Wochenende. Die Strecke von Stuttgart nach Travemünde über A81, A7 und A1 ist anspruchsvoll, in weiten Teilen sehr hügelig, mitunter von steilen Anstiegen geprägt.
Unmittelbar vor dem Start und nach Ende tankte das Testteam das Reisemobil penibel auf, führte während der Fahrt regelmäßig Buch über den Tachostand, die zurückgelegte Strecke und den Stand der Tankanzeige des Mercedes Sprinter.

Vor Hamburg verdichtet sich der Verkehr. Der Bürstner schnürt unbeeindruckt mit Marschtempo 100 km/h Richtung Lübeck, die Marzipanstadt liegt 80 Kilometer entfernt. Und zwei Säulen der Tankanzeige, am Kreuz Hamburg-Ost ist es nach 654 Kilometern so weit. Die Sonne steht jetzt tief, der Teilintegrierte pfeilt in den späten Nachmittag. Die Autobahn A 1 erinnert an eine Buckelpiste, die rechte Spur ist ausgefahren von schweren Sattelzügen. In Höhe Bad Schwartau verschwindet erneut eine Säule der Tankanzeige, über der verbleibenden blinkt mahnend die Ziffer „0“, auch leuchtet ein Warnsymbol auf. 710 Kilometer sind absolviert. Kurz vor Travemünde schießen links getarnte Pkw vorbei, ein künftiges BMW-Cabrio, ein Mini-Ableger auf dem Weg zu Wintertests im Norden.Für beide nur Zwischenziel, für den Bürstner das Ende der Fahrt: der Skandinavienkai in Travemünde. Nach 723,4 Kilometern steht der Luftikus Aero Van vor dem Kombi-Passagierschiff „Nils Dacke" der TT-Line. Seit Stuttgart ohne Tankstopp.
Danach rollt er auf Samtpfoten nach Travemünde hinein – begleitet von Warnlampen. Umso größer die Überraschung an der Tankstelle: Nach 731 Kilometern fließen exakt 64,31 Liter Diesel in den Tank, macht einen Schnitt von nur 8,8 Liter/100 km. Ein tolles Ergebnis, Hut ab vor den Designern und den Entwicklern des Antriebs. Mit den verbliebenen acht Litern hätte der Aero Van sogar weitere rund 90 Kilometer bis zum Fährhafen Puttgarden auf Fehmarn geschafft.

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