Report: Verbrauchstest Bürstner Aero Van: Vom Winde geprägt - der neue Bürstner Aero Van

Report: Verbrauchstest Bürstner Aero Van Vom Winde geprägt - der neue Bürstner Aero Van

Liegenbleiben, das Ziel vor Augen?

Report: Verbrauchstest Bürstner Aero Van

Kurz vor Hamburg sinkt der Pegelstand nach 593 Kilometern auf drei Säulen – die Spannung steigt erneut – reicht der Diesel bis Travemünde?

Vor Hamburg verdichtet sich der Verkehr. Der Bürstner schnürt unbeeindruckt mit Marschtempo 100 km/h Richtung Lübeck, die Marzipanstadt liegt 80 Kilometer entfernt. Und zwei Säulen der Tankanzeige, am Kreuz Hamburg-Ost ist es nach 654 Kilometern so weit. Die Sonne steht jetzt tief, der Teilintegrierte pfeilt in den späten Nachmittag. Die Autobahn A 1 erinnert an eine Buckelpiste, die rechte Spur ist ausgefahren von schweren Sattelzügen. In Höhe Bad Schwartau verschwindet erneut eine Säule der Tankanzeige, über der verbleibenden blinkt mahnend die Ziffer „0“, auch leuchtet ein Warnsymbol auf. 710 Kilometer sind absolviert. Kurz vor Travemünde schießen links getarnte Pkw vorbei, ein künftiges BMW-Cabrio, ein Mini-Ableger auf dem Weg zu Wintertests im Norden.Für beide nur Zwischenziel, für den Bürstner das Ende der Fahrt: der Skandinavienkai in Travemünde. Nach 723,4 Kilometern steht der Luftikus Aero Van vor dem Kombi-Passagierschiff „Nils Dacke" der TT-Line. Seit Stuttgart ohne Tankstopp.
Danach rollt er auf Samtpfoten nach Travemünde hinein – begleitet von Warnlampen. Umso größer die Überraschung an der Tankstelle: Nach 731 Kilometern fließen exakt 64,31 Liter Diesel in den Tank, macht einen Schnitt von nur 8,8 Liter/100 km. Ein tolles Ergebnis, Hut ab vor den Designern und den Entwicklern des Antriebs. Mit den verbliebenen acht Litern hätte der Aero Van sogar weitere rund 90 Kilometer bis zum Fährhafen Puttgarden auf Fehmarn geschafft.

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