Report: Verbrauchstest Bürstner Aero Van: Vom Winde geprägt - der neue Bürstner Aero Van

Report: Verbrauchstest Bürstner Aero Van Vom Winde geprägt - der neue Bürstner Aero Van

Halbzeit bei Kassel

Report: Verbrauchstest Bürstner Aero Van

Die Kasseler Berg- und Talbahn lässt den Verbrauch ansteigen und drückt mächtig auf Tempo und Stimmung.

Halbzeit nach vier Stunden: 361 Kilometer sind absolviert – die anstrengende Berg- und Talfahrt bei Kassel senkt das Tempo, steigert den Verbrauch. Trotzdem heben sich die Mundwinkel: Die wüstere Hälfte ist geschafft, die wesentlichen Spritfresser-Etappen sind absolviert. Sofern das Team der Tankanzeige trauen darf, sieht’s gut aus – die zweite Hälfte verspricht lässiges Fahren. Auch wenn nur noch sechs Säulen der Anzeige leuchten. Noch mehr als die Hälfte des Tankvolumens – wenn’s denn stimmt.
Die bekannte Radarfalle in Höhe der Notspur vor der Werratalbrücke schreckt heute nicht: Tempo 100 ist erlaubt, Tempo 100 wird gefahren – Bingo. Hinter dem Dreieck Drammetal geht es erstmals auf topfebener und schnurgerader Piste vorwärts. Mittagspause am Rasthof Göttingen-Ost nach 387 Kilometern und 4:15 Stunden Fahrzeit. Ausgerechnet ein „Nordsee“-Rasthof auf der Fahrt zur Ostsee.
Unmittelbar nach der Weiterfahrt schlurft das Reisemobil durch eine 17,5 Kilometer lange Baustelle. Das bedeutet Lkw-Trott auf der rechten Spur, doch kein Stau. Glück gehabt – und mit langsamem Tempo im großen Gang Sprit gespart. Nach der Baustelle zieht der Aero Van gelassen an einem Skoda mit dem Aufkleber „Intelligenz spart" vorbei – danke, das trifft auf den Silberpfeil ebenfalls zu.
Bei Kilometer 463 am Auto-bahndreieck Salzgitter erlischt die fünfte von zehn Säulen. Halbzeit für den Spritvorrat, sofern die Tankanzeige stimmt. Intelligenz spart, genau. Der Verkehr fließt auf der A 7 träge in der zarten Wintersonne dahin. Dem windschnittigen Aero Van ist’s recht.
Auch durch die nächste Großbaustelle östlich von Hannover rollt der Aero Van ohne Behinderung. Danach entpuppt sich die Strecke Richtung Hamburg als echte Waschbrettpiste, rüttelt das Reisemobil kräftig durch. In Nähe des Rastplatzes Bummikate verschwindet wieder eine Säule der Anzeige, 527 Kilometer sind geschafft. Kurz darauf lockt ein Hinweisschild zum deutschen Erdölmuseum in Wietze – der Spritsparer namens Aero Van hätte dort einen Ehrenplatz redlich verdient.

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