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Reimo Starcamper im Praxistest

6-Meter-Crafter mit unkonventionellem Grundriss

Reimo Starcamper Foto: Ingolf Pompe 40 Bilder

Kein festes Bett, dafür ein großes Bad sowie Küche und einen LED-Sternenhimmel. Drei Testcamper haben sich den Reimo Starcamper genauer angesehen.

Als 2017 die neuste Generation des Volkswagen Crafter präsentiert wurde, war in der Reisemobilbranche ein Raunen zu hören. Denn die Einführung des neuen großen Transporters war für Reisemobile, ob als Fahrgestell für Aufbauten oder Blechkarosserie für Campingbusse, ein echter Schritt nach vorne. Neben kräftigen Motoren und einem tollen Fahrwerk brachte der Crafter viele Assistenzsysteme wie Spurhalte-, Tote-Winkel- und Abstandsregeltempomat mit, die es in der Vielfalt – außer beim Mercedes Sprinter – bisher in der Reisemobilbranche kaum gab.

2018 haben dann einige Hersteller wie etwa Knaus, Westfalia oder auch Schwabenmobil Wohnmobilausbauten auf dem Crafter präsentiert. Die meisten Grundrisse blieben allerdings auch mit dem neuen Basisfahrzeug vergleichsweise konventionell. Ausbauer Reimo wollte genau das nicht und hat im Starcamper die Raumgestaltung ganz neu gedacht. Ob das funktioniert, soll dieser Praxistest zeigen.

Reimo Starcamper Foto: Ingolf Pompe
Die Sitzgruppe ist großzügig geschnitten und bietet viel Beinfreiheit. Auf Stauschränke im Fahrerhaus verzichtet Reimo.

Drei Personen waren unterwegs mit dem Reimo Starcamper, der preislich bei rund 80.000 Euro startet. Alle Tester haben mindestens eine Nacht in dem Campingbus verbracht. Neben dem Fahreindruck hat je ein Tester, aufgrund des ungewöhnlichen Grundrisses, einen Bereich genauer unter die Lupe genommen. Der Test behandelt die Kapitel Schlafen und Verstauen, Küche- und Essbereich sowie Sanitärraum mit Bordtechnik.

In dem Sechs-Meter-Ausbau befindet sich im linken Heckbereich das Raumbad, das in den bis zu den Hecktüren reichenden Gang erweitert wird. Gegenüber davon ist die Küchenzeile platziert. Vorne links befindet sich die Sitzgruppe, die aus Sitzbank, Tisch und den drehbaren Fahrerhaussitzen besteht. Ein Festbett gibt es nicht: Nachts wird aus der Sitzgruppe ein Doppelbett, die einzige Schlafmöglichkeit in dem Sechs-Meter-Bus. Klingt nicht so ungewöhnlich? Das liegt vielleicht daran, dass es ähnliche Grundrisse bereits in der Vergangenheit gab, etwa bei Westfalia mit den Club Joker auf VW T6 oder bei La Strada mit dem Avanti H auf Fiat Ducato. Neben der anderen Basis haben die beiden genannten Modelle im Gegensatz zum Reimo aber zusätzlich noch ein Hubbett unter dem Hochdach. Im Vergleich zu La Strada und Westfalia ist bei Reimo neu, dass man auch über die Hecktüren noch aussteigen kann. Hierzu hat der Hersteller einen Durchgang zwischen Bad und Küchen gelassen.

>>> Tester 1: Schlafen unter zwei Sternenhimmeln

Andreas Of, Redakteur auto motor und sport: Zum Testen ging‘s mit dem Reimo Starcamper übers Wochenende nach Nürnberg. Der kultivierte Zweiliter-TDI murmelt ruhig vor sich hin, vibriert praktisch nicht und zieht mit 177 PS (4242 Euro Aufpreis zum 102-PS-TDI) herrlich kräftig durch. So beschleunigt der 2,70 Meter hohe und zwei Meter breite Kastenwagen locker auf 160 km/h – damit ist Überholen bequem möglich. Auf Dauer pendelt sich bei uns aber ein Reisetempo von 130 km/h ein. Umsorgt von Assistenzsystemen, die beim Spurhalten helfen, das Fernlicht an- und ausknipsen sowie Verkehrszeichen einblenden, fährt es sich sehr angenehm. Mit komfortabel abgestimmtem Fahrwerk, präziser Lenkung und gut stützenden Sitzen sind so auch lange Etappen bequem möglich.

Reimo Starcamper Foto: Ingolf Pompe
Damit der Auf- und Abbau des Tischs nicht zu aufwendig ist, rät Reimo ihn mittig über das Armaturenbrett zu legen während man schläft. Zur Fahrt ist er natürlich wieder abzubauen.

Angekommen am Ziel das Nachtlager vorbereitet? Das sollte erst nach dem Abendessen passieren, da man ansonsten die Sitzgruppe ab- und das Bett aufbaut. Wenn es so weit ist, heißt es erst einmal aufstehen und Tisch abbauen. Der kann dann unter der Sitzbank in seinem vorgesehenen Fach verstaut werden. Damit der Auf- und Abbau des Tischs nicht zu aufwendig ist, rät Reimo, ihn mittig über das Armaturenbrett zu stellen. Klappt gut, allerdings ist fragwürdig, wie lange das Armaturenbrett kratzfrei bleibt.

Ist der Tisch aus dem Weg, wird die Sitzbank nach rechts gerückt, die Sitzfläche nach vorn geklappt, die Lehne per Hebel entriegelt und nach vorn umgelegt. Weiß man wie das funktioniert, klappt es problemlos.

Übrigens setzt Reimo als Schlafbank im Starcamper die bekannte V3000-Bank ein, die der Hersteller sonst bei kompakten Campingbusausbauten in T6-Größe nutzt. Für den größeren Crafter-Ausbau hat Reimo den vertikalen Verschiebemeachnismus der Bank so umgebaut, dass die Sitzbank zur Erweiterung der Schlaffläche nach rechts in den Gang hinein verschoben wird. Mit einem klappbaren Zusatzpolster kann die Liegefläche auf 1,38 Meter verbreitert werden. Die Breite reicht für zwei. Wem die Liegelänge von 1,95 Meter nicht genügt, der kann den umgedrehten Fahrersitz dazunehmen. Einen aufpreispflichtigen Topper gibt es, falls man sich an den Polsterrillen der umgeklappten Schlafsitzbank samt seitlichem Erweiterungspolster stört.

Solide Bank, gute Matratze, fester Schlaf

Die Bank macht einen guten Eindruck und die Polster sind bequem. Dafür braucht der Umbau etwas Kraft. Noch nicht ganz ausgereift war bei dem Prototyp, den wir ausprobiert haben, die Befestigung der vorderen Verdunkelung: Auf den ersten Blick schienen die Anzahl der Druckknöpfe am Vorhang und am Fahrzeug nicht zueinander zu passen. Am Ende war der Vorhang jedoch schnell mit den Sonnenblenden und vier Druckknöpfen befestigt und machte, was er sollte: dunkel. Die Verdunkelungsrollos an den Seitenscheiben funktionieren gut. Toll ist das elektrisch aufstellbare Panorama-Dachfenster (Aufpreis: 2290 Euro), das Luft ins Auto lässt und neben dem LED-Sternenhimmel im Fahrzeug auch einen Blick in den echten Himmel erlaubt. Einem festem Schlaf steht also nichts mehr im Weg; auch die Heizung, eine Truma Combi 6 E, arbeitete in den zwei Testnächten leise und hielt unauffällig die Temperatur.

Reimo Starcamper Foto: Ingolf Pompe
Andreas Of gibt dem Schlafbereich samt der Staurraumlösung eine mittelmäßige Wertung.

Gut ist, dass selbst bei gebautem Bett der Weg in die Küche und ins Bad frei bleibt. Viel Platz bleibt allerdings nicht, um am oberen, schrägen Ende des Betts am Küchenblock vorbeizukommen.

Kaum Stauraum für Sperriges und Schweres

Platz ist überhaupt ein Thema im kurzen Crafter: Die Seitenwand wird nach oben schmaler, was den Raum für Dachstaukästen begrenzt. Reimo hat trotzdem Stauraum geschaffen: Im Heck gibt es einen Kleiderschrank, über der Schlafsitzbank Oberschränke und unter dem Bett einen großen Staukasten. Sperriges und Schweres unterzubringen, ist jedoch nicht leicht – die einzelnen Fächer sind dafür zu klein und das Bettzeug auf der Ablage hinter der Sitzbank muss beim Bettenbau auch kurz mal irgendwohin.

>>> Testerin 2: Kochen fast wie Zuhause

Anja Briehl, Sales Managerin Motor Presse: Für mich ging es mit dem Starcamper nach Seelbach im Schwarzwald. Dank der vielen Assistenzsysteme an Bord beim Fahren und der Rückfahrkamera sowie dem Parkassistenten beim Rangieren hatte ich fast das Gefühl mit einem großen Auto unterwegs zu sein. Allerdings nur fast: Denn die Befestigung der Campingmöbel an der Hecktür ist zwar clever, aber nicht geräuschneutral. Die 485 Euro teure Option zum Draußensitzen macht mit Klappern und Quietschen auf sich aufmerksam – zum Glück nur auf schlechten Straßen. Auf der Autobahn herrscht angenehme Ruhe. Angekommen auf dem Campingplatz meldete sich bei meinem Partner und mir schnell der Hunger.

Reimo Starcamper Foto: Ingolf Pompe
Ingesamt hat Anja Briehl die Küche des Campers gut gefallen.

Zweiflammkocher ohne elektrische Zündung

Ganz klassisch gab es Nudeln mit Tomatensauce, dazu einen Salat und eine Dosensuppe. Der Gasherd ist mit zwei Kochfeldern leicht zu bedienen. Bei einem Kaufpreis von über 100.000 Euro wäre allerdings eine elektrische Zündung zu erwarten gewesen. Mit einer Arbeitsfläche von 1,50 x 0,15-0,50 Meter gäbe es außerdem genug Platz für ein drittes Kochfeld. Dann hätten wir Suppe, Nudeln und Sauce parallel zubereiten können. In der Praxis war das Küchenfenster super als Dunstabzug, der Geruch der angebratenen Zwiebeln zog schnell aus dem Camper ab. Praktisch ist außerdem das Gewürzregal samt Spültuchhaken.

Reimo Starcamper Foto: Ingolf Pompe
Eigens für den Starcamper hat Reimo den spitz zulaufenden Apothekerschrank entwickelt.

Das Besondere an der Küche des Reimo Starcamper ist der nach vorne hin schmal zulaufende Küchenblock mit integriertem Apothekerauszug. Beim Testen fand ich besonders praktisch, dass im untersten der drei Fächer sogar große Wasser- oder auch Weinflaschen problemlos reinpassen. Apropos Flaschen: Teil des großen 140-Liter-Kompressorkühlschranks ist eine integrierte Flaschenschublade mit variablem Begrenzer; top. Für zwei Personen bietet der Kühlschrank mehr als genug Platz. Mit insgesamt 3 Schubladen und zwei Oberschränken hat der Starcamper in der Küche insgesamt auch ausreichend Stauraum für kulinarischen Pläne jeder Art und die dafür benötigten Utensilien.

Unser Testwagen hat zwei Sitzmöglichkeiten zum Essen mit an Bord: im Fahrzeug an der Sitzgruppe und für draußen die aufpreispflichtigen Campingstühle samt -tisch. An der Dinette zeigt sich ein Vorteil des luftig geschnittenen Grundrisses: viel Beinfreiheit. Selbst für vier Esser bietet die Sitzgruppe dank erweiterbarer Tischplatte ausreichend Platz. Die Campingmöbel konnten wir wegen des regnerischen Aprilwetters nicht ausprobieren.

>>> Test 3: Gut gemeinte Badlösung

Reimo Starcamper Foto: Gesa Marx
Zum Testen war promobil mit dem Testwagen unter anderem im Harz.

Gesa Marx, Redakteurin promobil: Meine Testtour führte mich mit Partner von Stuttgart aus nach Leipzig, zum Bockberg im Harz und wieder zurück in den Süden. Was den Fahreindruck anbelangt, kann ich mich nur dem Lob meiner beiden Kollegen anschließen. Die 177 PS machen Spaß, der Motor läuft ruhig. Unterwegs hatte ich das Gefühl in einem T6 zu sitzen – säße man nur nicht so kastenwagentypisch hoch.

Viele Handgriffe bis zum Duschen

Am gewöhnungsbedüftigsten ist am Ausbau eindeutig der Sanitärbereich. Die Idee ist gut: Im geschlossenen Zustand mit 70 x 70 Zentimetern ist das Badezimmer groß genug zum Zähneputzen und für den Toilettenbesuch. Das funktioniert auch gut bei durchschnittlich großen Campern. Beim Duschen wird das Bad dann auf 1,25 x 0,75 Meter vergrößert. Richtig Platz also eigentlich, damit man sich auch problemlos umdrehen kann. Die Handgriffe, mit denen das Bad erweitert wird, erweisen sich in der Praxis allerdings als eher umständlich. Reimo setzt dafür auf eine Tür, die an der Decke im Mittelgang arretiert wird. Ein weiteres Brett, das an dieser Tür befestig ist, kann dann ausgeklappt werden und wird als Sichtschutz am Korpus des im Heck sitzenden Kleiderschranks befestigt. Zu guter Letzt wird dann ein Duschvorhang als Spritzschutz vor Schrank und Bretterkonstruktion gezogen. Es funktioniert, ja, insgesamt ist die Konstruktion allerdings fummelig. Bei Raumbädern anderer Hersteller klappt das einfacher und schneller.

Reimo Starcamper Foto: Ingolf Pompe
Die Lösung, wie das Bad erweitert wird, erweist sich in der Praxis allerdings als eher umständlich.

Das Bad bietet ansonsten mit einem geschlossenen Oberschrank sowie vier offenen Ablagen genug Stauraum für alles Nötige. Reimo hat ebenso an ausreichend Haken für Handtücher sowie an eine Dachluke gedacht. Praktisch, falls man mal auf nicht ganz ebener Fläche steht, sind die zwei Abläufe in der Duschtasse.

Wassertank & Co.

Reimo Starcamper Foto: Ingolf Pompe
Der Gaskasten sitzt unter dem Kleiderschrank und ist auch bei geschlossener Hecktür gut zugänglich.

Der 74-Liter-Wassertank des Campingbusses sitzt in der Truhe der Schlafbank, der Abwassertank mit 63 Litern unter dem Heck. Hier befindet sich übrigens auch der Ablauf, eine ungewöhnliche Platzierung. Die Tankkapazitäten sind für zwei Personen ausreichend, idealerweise hätten sie ein paar Liter mehr. Untypisch ist auch, dass sich der Zugang zur Toilettenkassette im Heck befindet. Positiv: So ist kein zusätzlicher Karosserieeinschnitt für eine separate Klappe nötig. Übrigens sitzt der Gaskasten unter dem Kleiderschrank und ist auch bei geschlossener Hecktür gut zugänglich. Wie bei den meisten Campingbusausbauten läuft die Steuerung der gesamten Bordelektronik über ein Bedienpanel an der Schiebetür. Wir hatten auf unserem Trip Glück mit dem Wetter. Die Sonne schien und wir haben die drei Nächte dank Solarpanel (999 Euro extra) ohne Landstromanschluss gecampt.

Vor- und Nachteile des Reimo Starcamper

 kräftiger Motor
 viele Assistenzsysteme
 Fahrkomfort
 kompakte Länge von 5,99 Meter

Schlafen und Verstauen
 großes Bett
 Platz für Schuhe in Schuhfach sowie unter Bodenstufe
 / Bettbau aufwendig, klappt aber schnell und problemlos
 wenig Stauraum für sperriges Gepäck
 keine Möglichkeit, Bettzeug bei Nichtgebrauch zu verstauen
 Windschutzscheibenvorhang zum Abdunkeln recht fummelig

Küche- und Essbereich
 viel Stauraum für Geschirr
 großer Kühlschrank mit integriertem Flaschenfach
 großer Arbeitsplatte mit praktischem Apothekerschrank
 großzügige Dinette mit viel Beinfreiheit
 Zweiflammkocher
 keine elektrische Zündung

Sanitärraum mit Bordtechnik
 viel Raum zum Duschen
 genügend Ablagen, Staufächer und Haken
 Gaskasten von innen erreichbar
 sehr aufwendiger Badumbau
 kleiner Frisch- und Abwassertank für einen Campingbus mit Bad

Über den Reimo Starcamper

Reimo Starcamper Foto: Ingolf Pompe
Inkognito: Der 6-Meter-Campingbus fällt mit seiner grauen Lackierung kaum als Campingfahrzeug auf.

Basisfahrzeug: Volkswagen Crafter 35 Kasten, 102 PS
Länge/Höhe/Breite: 5,99/2,70/2,04 Meter
max. Gesamtgewicht: 3,5 Tonnen
Sitz-/Schlafplätze: 4/2

Zusatzausstattung (Auszug): 177-PS-Getriebe (4.243 Euro), Fahrerassistenz-Paket (4.595 Euro), Klimaanlage (2.761 Euro), Navigationssystem (2.047 Euro), Lackierung (1.607 Euro) LED-Scheinwerfer mit Tagfahrlicht (1.524 Euro), starre Anhängevorrichtung mit Gespannstabilisierung (928 Euro), Panorama-Dachfenster (2.290 Euro), Campingtisch mit zwei Stühlen (485 Euro), Solaranlage (999 Euro), Fahrzeugdokumente und Überführung (890 Euro)

Grundpreis: 80.560 Euro
Testwagenpreis: 107.924 Euro

Fazit

Andreas Of: Mit dem leisen, gut gefederten und kräftig motorisierten Crafter macht das Fahren so viel Spaß wie mit kaum einem anderen Wohnmobil. Sechs Meter sind außerdem ein gutes Maß für die Stadt, ohne dass es innen zu eng zugeht. Reimo verblüfft mit seinem kreativen Grundriss, der klare Stärken hat, aber auch Schwächen wie den fehlenden Stauraum und den abendlichen Bettenbau. Hier bieten Heckbett-Grundrisse mehr Komfort.

Anja Briehl: Der Fokus der Entwicklung des Reimo Starcamper schien vor allem auf der großzügigen Küche zu liegen. Bis auf das kleine Kochfeld mit nur zwei Flammen und fehlender elektrischer Zündung gibt es an dieser Stelle keine Kritikpunkte. Der Platz ist wie in jedem Campingbus begrenzt, aber einfache Gerichte lassen sich prima zubereiten. Der Kühlschrank ist groß und hat zudem ein Gefrierfach und eine Getränkeschublade. Die Schränke bieten ausreichend Stauraum für Geschirr oder Lebensmittel.

Gesa Marx: Im Kern ist der Gedanke mit dem vergrößerbaren Bad gut, für mich in der Praxis aber mit viel zu vielen Handgriffen verbunden. Da es sich beim getesteten Modell noch um einen Prototypen handelt, darf man gespannt sein, ob der Umbau noch weiter ausgereift wird. Ich könnte mir beispielsweise eine Lamellen-Schiebetür-Lösung, wie es sie bereits in anderen Campingbussen mit Raumbad gibt, gut vorstellen.

Insgesamt: Der VW Crafter ist ein ausgezeichnet fahrendes Basisfahrzeug, das aufgrund der kompakten Abmessungen und seiner Karosserieform für Raumplaner aber sehr anspruchsvoll ist. Mit dem Starcamper bietet Reimo einen originellen, nahezu einzigartigen Grundriss, der mit dem durchführenden Gang ein vergleichsweise gutes Raumgefühl hat und qualitativ in vielen Bereichen überzeugen kann. Beim Entwicklungsstand des Testwagens sind manche Ausstattungsmerkmale indes noch nicht final ausgereift, und manches ist schlicht auch unpraktischer gelöst als in ähnlich hochpreisigen Campingbussen mit klassischen Grundriss. Viele seiner Wettbewerber überragt der Reimo schon allein mit dem gehobenen Grundpreis von rund 80.000 Euro. Für weitere, teils nahezu unentbehrliche Optionen muss zudem zusätzlich ein Extraobolus entrichtet werden.

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