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Hymer Sydney im 24-Stunden-Test

Das Beste aus zwei Welten?

Hymer Sydney Foto: G. Marx 37 Bilder

Der knapp 5 Meter lange Camper versucht, die Brücke zwischen großem Kastenwagen und Campingbus im Bulliformat zu schlagen – und verzichtet dabei aufs Bad. Unser 24-Stunden-Test zeigt Stärken und Schwächen.

Es ist leicht bewölkt, die Sonne lässt sich vereinzelnd blicken und es ist 23 Grad warm, als Sophia und ich um 15:00 Uhr endlich auf „Herunterfahren“ am Computer drücken. An Feierabend ist aber nicht zu denken. Wir schnappen uns die Reisetaschen und Schlafsäcke, die an der Tür stehen, und verlassen die Redaktion in Richtung Parkplatz. Die Bürostühle werden gegen Pilotensitze getauscht, denn wir machen uns zum „24 Stunden im …“-Test auf.

Dieses Mal muss ein altbekannter, aber selten Beachteter, herhalten: der kompakte Campingbus Hymer Sydney. Bereits vor 6 Jahren wurde das Modell erstmals präsentiert, wir testeten ihn in einem Vergleichstest. Der Campingbus basierte damals noch auf der Vorgängerversion des Fiat Ducato. Alleine das Ergebnis unserer jährlichen Leserwahl, bei dem der Hymer Sydney zuletzt Platz 3 im Bereich Kompakt-Campingbusse belegt hat, ist Grund genug für einen Test der aktuellen Version.

Der Grundriss des Hymer Sydney

Hymer Sydney (2019) Foto: G. Marx
Des Grundriss des 5 Meter langen Hymer Sydney.

Hinter der Sitzgruppe, die klassisch einem Kastenwagengrundriss entspricht, sitzt fahrerseitig ein breiter, hüfthoher Möbelblock, der sich bis zur Hecktür zieht. Auf diesem finden die drei Polster ihren Platz, die zum Bettbau nötig sind. Während der Fahrt sichern Gurte die Polster. Gegenüber steht die Küchenzeile mit Zweiflammkocher und Spülbecken. Das war’s.

Wer hier ein Bad sucht, muss sich mit dem Spülbecken im Heck begnügen. Duschen kann man trotzdem. Die Armatur kann als Außendusche Verwendung finden: Der Wasserschlauch ist herausziehbar und der Wasserhahn wird zum Duschkopf. Als WC kommt optional ein tragbares Campingklo unter der Sitzbank unter, ein Porta-Potti. Wir sind gespannt.

Stauraumschwierigkeiten

Vor der Abfahrt befüllen wir den 35-Liter-Frischwassertank. Dessen Einfüllstützen ist direkt am Heckpart des Küchenblocks zu finden. „Du musst ganz schnell das Wasser abdrehen, wenn ich rufe“, warnt mich Sophia, denn wenn der Tank voll ist, läuft Wasser sonst direkt den Wohnraum. Check; danach geht’s ans Verstauen des Gepäcks. Im Boden unter der Sitzgruppe ist ein Schuhfach. Unter der Sitzbank befindet sich ein Stauschrank in Fahrtrichtung, daneben das Seitenfach für das oben beschriebene mobile Klo.

Hymer Sydney (2019) Foto: G. Marx
Der Stauraum ist begrenzt, unser Einkauf für den 24-Stunden-Test füllt die Küchenoberschränke schon zu großen Teilen aus.

Im hinteren Wagenteil montiert Hymer beidseitig je drei flache Oberschränke unter der niedrigen Decke. Hier passt vielleicht eine große Dose Tomaten hinein, mit unserer großen Tagliatelle-Nudelpackung bekommen wir Schwierigkeiten. Hätten wir mal lieber Spaghetti gekauft, die hätten wir flach hineinlegen können. Im Küchenblock selbst ist wegen des Wassertanks, Glasflaschenfach sowie der Bordelektronik für den Zweiflammkocher nur begrenzt Platz. Zwei Schubladen und zwei halbtiefe Fächer, um genau zu sein.

Der Möbelblock gegenüber beherbergt den 65-Liter-Kompressorkühlschrank. Daneben finden wir hier vier Schubladen und ein großes Schrankfach. Das Schrankfach besitzt am Heck eine Tür und ist für Kabeltrommel, Wasserschlauch & Co. vorgesehen. Ein weiteres Fach verbirgt sich unter dem Matratzenteil auf dem breiten Möbelblock. Es ist nur von oben zugänglich und ist wohl eher für seltener benötigtes Equipment geeignet. Übrigens baut Hymer im Mittelgang zwischen den Heckmöbeln serienmäßig Verzurrschienen. Gut zum sicheren Transport von ein, zwei Fahrrädern. Wer unterwegs in einer Pause kurz in die Küche will, muss in Kauf nehmen, dass man ständig Equipment herumräumen muss.

Küchengeschirr wandert in die Schränke, Lebensmittel in den Kühlschrank oder alternativ in die Oberschränke. Das funktioniert. Allerdings haben wir Probleme mit dem Verteilen unseres Gepäcks. Schon ein Duschtuch füllt ein komplettes Oberschrankfach, von Platz für Schlechtwetterfleece, Kulturbeutel oder Schlafsack ganz zu schweigen.

Hymer Sydney (2019) Foto: G. Marx
Das Befestigen des Bretts, das Stauraum im Heck vorm Rumrutschen gewahren soll, ist eine Nervenprobe und bedarf einiger Anläufe.

Richtige Stauschränke wie im großen Kastenwagen üblich fehlen merklich. Genauso vermissen wir den Bulli-typischen Kofferraum, wo man sonst halb ausgepackte Taschen verschwinden lässt. Im Mittelgang wollen wir die halb ausgepackte Küchenkiste stehen lassen und unsere Taschen. Die Ladung im Gang ließe sich theoretisch mit einem Brett nach vorne sichern, das in den Verzurr-Schienen eingehängt wird. Allerdings braucht man zum schnellen Einhängen Geduld, Fingerspitzengefühl und auch Übung. Die fehlt uns und so verbringen wir einige Minuten in der Hocke, um das Brett auf beiden Seiten zu befestigen.

Fährt er sich wie ein Pkw?

Angeschnallt, hinterm Lenkrad gefällt mir beim Hymer Sydney die hohe Sitzposition des Ducato. Dank des 3-Meter-Radstands und einer Länge von nur 5 Metern kann ich damit aber ausparken wie mit einem Bulli – nur mit besserer Übersicht aufgrund der erhöhten Sitzposition. Ich navigiere uns durch den Stuttgarter Stadtverkehr, glücklicherweise entgehen wir schlimmerem Rush-Hour-Stau. 20 Minuten später befinden wir uns auf der A8 in Richtung Alpen.

Hymer Sydney (2019) Foto: G. Marx
Für unseren 24-Stunden-im-Test sind wir bis ins Allgäu gefahren. Das Wetter war zwar nicht ganz, wie wir es uns vorgestellt haben, der Sydney in vielen Punkten aber überzeugt.

Unser Sydney hat den größten Motor mit 177 PS, mit dem ich streckenweise angenehm 150 km/h fahren kann. Übrigens noch in der 2019er-Ausführung, alle Modelle ab Saison 2020 basieren auf dem neuen Ducato mit Euro 6D-Temp-Motor/Adblue und können dann ebenso maximal mit bis zu 178 PS geordert werden. Gegen 19 Uhr erreichen wir unseren Ziel-Campingplatz in Immenstadt.

Camping-Time

„Endlich da!“ Wir rutschen von den hohen Fahrerhaussitzen ins Gras des Stellplatzes, recken und strecken uns an der frischen Luft. Nachdem wir uns die Beine ein bisschen vertreten haben, geht es an den Aufbau.

Der Zwischenstatus Kastenwagen und Kompaktbus ist ebenso an der Fahrzeughöhe mit 2,35 Meter mit geschlossenen Aufstelldach zu sehen. Tiefgaragentauglich ist der Camper damit nicht – typisch großer Kastenwagen. Ich mit 1,73 Meter Körpergröße kann in geschlossenem Zustand innen aber auch nicht stehen – typisch Bulli. Immerhin: Kollegin Sophia kann mit 1,58 Meter hinten an der Küche hantieren, ohne sich vorzubeugen. Sie hat genau einen Fingerbreit Platz zur Decke.

Hymer Sydney (2019) Foto: S. Pfisterer
Für Redakteurin Gesa Marx mit 1,73 Meter Körpergröße wird schwierig mit dem Stehen beim zusammengeklappten Dach.

Damit’s mit dem Stehen im Campingbus für uns beide klappt, stellen wir erst einmal das manuelle Aufstelldach auf und schubsen den Matratzenteil unter die Decke. Das klappt alles ganz wunderbar und ohne großen Kraftaufwand. Das Hymer-Dach ist mit zwei Riegeln gesichert, die mit einer Schraube festgezogen werden, und zusätzlichen Gurtverschlüssen. Gasfedern halten die Matratze oben.

Der Landstromanschluss, der übrigens unter der Motorhaube sitzt, sorgt dafür, dass unsere Handys und Kameras nach dem langen Arbeitstag wieder mit genug Strom versorgt werden. Genug Steckdosen finden sich dafür an Sitzgruppe und Küchenblock. Aufgrund der Uhrzeit und weil wir am nächsten Morgen früh starten wollen, bleibt die Bordküche am Abend kalt. So können wir schon das Heckbett bauen, denn das nutzt den Küchenblock komplett mit.

Bettbau im Hymer Sydney

Hymer Sydney (2019) Foto: G. Marx
Drei Matratzen bilden das große Heckbett. Der Aufbau ist aufgrund des Gewichts der Teile mühsam.

Das Doppelbett unten besteht aus drei Matratzenteilen, die fest mit einer stabilen Holzplatte darunter verbunden sind. Bis man den Dreh raus hat und genau weiß, wo welches der drei sperrigen Teile hinkommt, dauert es bisschen. Dann geht der Auf- und Abbau des 1,94 x 1,29 Meter großen Doppelbetts aber schnell. Einziger Kritikpunkt von Sophia: „Die Matratzenteile sind ganz schön schwer.“

Das Bett im zweiten Stock ist schneller einsatzfähig: Ich ziehe den Matratzenpart herunter, den wir zum Stehen unter die Fahrzeugdecke geschubst haben, und klettere über die eingehängte Leiter nach oben. Die Leiter ist stabil, das Bett mit 2,02 x 1,50 Meter sogar noch ein bisschen größer als unten. Serienmäßig ist beim Einstieg ein Fallschutznetz befestigt. Wie beim unteren Bett sind auch hier Matratze und Unterseite fest verbunden. „Nach ein paar Jahren einfach mal die Matratze austauschen? Im Hymer Sydney eher schwierig“, denke ich mir. Übrigens sind beide Betten mit festverbauten, nicht sichtbaren Tellerfedern unterfedert.

Nach einem Brotsnack und ein bisschen Kartenspiel kriechen wir in unsere Kojen. Wir liegen bequem, die Matratzen sind ja auch noch brandneu, die Unterfederung erahnt man nicht. Draußen sind es nur noch 8 Grad hier im Allgäu, aber Angst vor einer zu kalten Nacht haben wir nicht, der serienmäßigen Dieselheizung sei Dank.

Hymer Sydney (2019) Foto: S. Pfisterer
Mit 2,02 x 1,50 Meter ist im Aufstelldach gut Platz für zwei Erwachsene.

Sonnenaufgang 6:15 Uhr laut Google: Also klingelt der Wecker uns um kurz nach 6 wach, ab spätestens 12 Uhr solls regnen, wir wollen das trockene Wetter für Fotos nutzen. Über dem See steht noch der Nebel, die Luft ist taufrisch. „Weißt du was? Die drei Matratzenteile hier unten sind an ihrem Platz geblieben und die Übergänge hab ich auch nicht gespürt“, lobt Sophia, während sie sich aus ihrem Schlafsack im Heckbett schält.

Erstmal Kaffee oder Tee zum Wachwerden? Gar nicht so einfach, denn wir müssen das untere Bett abbauen. Nach kurzen Rumgehieve schalte ich mit einem Feuerzeug die zwei Herdplatten an, der Camper füllt sich mit dem Duft von aufgebrühtem Kaffee. Zum Frühstücken an der Sitzgruppe muss die Leiter vom Bett weichen, für die es aber im gesamten Camper kein Fach oder eine Halterung gibt. Sie wandert zuerst ins Fahrzeugheck und liegt dann bis zum ersten Regenschauer draußen im Gras.

Der Morgenroutine-Check

Hymer Sydney (2019) Foto: G. Marx
Das Frühstücksbuffet der promobil-Redaktion beim 24-Stunden-Test.

Die Sitzgruppe mit umgedrehten Pilotensitzen würde neben uns noch gut zwei weiteren Personen genug Platz zum Essen bieten. Es gibt viel Beinfreiheit, da der seitlich angeschlagene Tisch keinen Stützfuß am Boden hat. Die Bank lässt sich ein Stück nach vorne ziehen, wodurch man noch bequemer sitzt. Praktisch ist die offene Ablage über dem Fenster. Der an die Wand abklappbare Tisch lässt sich mit zwei ausziehbaren Stützen erweitern. Das funktioniert gut, „nur hartes Brot sollte man vielleicht nicht unbedingt auf dem nicht 100% stabilen ausgeklappten Tischteil schneiden“, fachsimpeln wir bei Müsli und – klar – Käsebrot. Laut Hymer hält der Tisch bis zu 30 Kilo aus, kann sein, aber der Tisch gibt eben auch nach.

Zähne putzen oder gar Duschen mit der Außendusche ist im Hymer Sydney nur was für Hartgesottene, denn es gibt keinen Boiler im Camper – wieder etwas mehr Kompaktbus als großer Kastenwagen. Wir verwenden das Spülbecken zum Geschirrspülen und ziehen die Sanitäreinrichtungen des Alpsee Camping vor. Danach nutzen Wetter und Uhrzeit zum Weitertesten und Fotografieren.

Gegen frühen Mittag folgt Küchentest 2: Wir wollen ein ordentliches Mittagessen kochen. Frische Zutaten schnippeln wir an der Sitzgruppe, die beiden Herdplatten erwärmen Sauce und Nudeln erwartungsgemäß gut. Eine extra Küchenarbeitsfläche oder ein kleines Gewürzregal wären nice-to-have.

Hymer Sydney (2019) Foto: S. Pfisterer
Gegen Aufpreis von 290 Euro liefert Hymer diese zwei Stühle und den Klapptisch dazu. Praktisch: Hymer installiert am Möbelbau des Fahrzeugheck zwei Transportmöglichkeiten mit.

Dieses Mal essen wir draußen – das klappt dank aufpreispflichtiger Markise auch bei Nieselwetter. Nur optional verfügbar, dafür sehr praktisch sind die Campingmöbel von Hymer. Für den Tisch gibt es eine Halterung an der Hecktür, zwei Stühle sind mit Zurrgurten am breiten Möbelblock untergebracht. Die Outdoor-Möbel sind so perfekt griffbereit, niemals im Weg. Das hätten wir uns für die Leiter auch gewünscht.

Kaum Windgeräusche

Nach dem Mittag, während sich prasselnder Regen, Niesel und kurze Sonnenmomente abwechseln, machen wir den Hymer Sydney wieder fahrbereit: Dach zu, Gepäck fallsicher verstaut, Landstrom gekappt.

Hymer Sydney (2019) Foto: G. Marx
Unser 24-Stunden-Test nimmt im anhaltenen Regenschauer sein Ende.

Unterwegs auf schmalen Bergstraßen im Allgäu verdeutlicht uns der Sydney nochmals seine Vorzüge hinsichtlich Wendigkeit und Power. Alle Fenster des Hymer Sydneys sind vollverglast, das reduziert Fahrgeräusche, die bei vielen anderen Campingbus mit einfacheren vorgehängten Fenstern oft zu finden sind. Den Möbelbau hört man während der Fahrt ebenso nicht, kein Quietschen, kein Klappern – nichts.

Ein letzter Pitstop folgt an einer Käserei, bevor uns der Hymer Sydney wieder souverän durch den nun anhaltenden Regenschauer nach Stuttgart bringt.

Vor- und Nachteile des Hymer Sydney auf einem Blick:

 kompakte Größe, kurzer Radstand
 bequeme Betten für bis zu 4 Personen
 Sitzplätze für 5 Mitfahrer
 verschiebbare Sitzbank
 Verriegelung vom Aufstelldach
 vollverglaste Fenster
 hochwertige, magnetische Raffrollos an Seitenfenstern

 kein aufrechtes Stehen bei geschlossenem Dach möglich
 wenig Stauraum, kein Fach für Leiter
 Küche bei gebautem Bett unten nicht nutzbar
 Sitzgruppentisch ausgeklappt nicht ganz stabil
 Matratzentausch eigenständig unmöglich
 nur ein Fenster an Sitzgruppe lässt sich öffnen
 Hecktürverkleidung und -verdunkelung passt nicht zum restlichen Fahrzeug

Daten und Infos zum Hymer-Car Sydney (2019)

Hymer Sydney (2019) Foto: S. Pfisterer
Der klappbare Tisch ist aufpreispflichtig (290 Euro) und wird mit zwei Stühlen geliefert.

Länge/Höhe/Breite: 4,96/2,35-3,24/2,04 Meter
Zulässiges Gesamtgewicht: 3,3 Tonnen
Basisfahrzeug: Fiat Ducato 2,3 Mulitjet, 120 PS
Sitz-/Schlafplätze: 3-5/4
Grundpreis: 48.990 Euro

Ausstattung (Serie)
Frischwassertank 35 Liter, Abwassertank 42 Liter, Dieselheizung, 1 x 2,75-Liter-Gasflasche, 95 Ah-Batterie, Zweiflammkocher ohne elektr. Zündung, 65-Liter-Kühlschrank, Aufstelldach in Wagenfarbe, drehbare Pilotensitze, Verzurrschienen, getönte Vollverglasung,

Sonderausstattung (Auszug)
Fiat Ducato 2,3 Multijet 178 PS (4.890 Euro), Auflastung auf 3,5 Tonnen (590 Euro), einhängbarer Einzelsitz (750 Euro), Doppelsitzbank (750 Euro), mobile Toilette (120 Euro), 2 Klappstühle mit Tisch (290 Euro), 16-Zoll-Leichtmetallräder (540 Euro), Park-Pilote (350 Euro), Naviceiver (1.290 Euro), Designbeklebung (260 Euro), Markise (850 Euro)

*Chassis-Paket: (90-Liter-Kraftstofftank, Nebelscheinwerfer, LED-Tagfahrlicht, Lederlenkrad/-knauf, automatische Klimaanlage) 990 Euro
*Fahrer-Assistenz-Paket: (Assistent für Notbremsungen, Spurhalten und Fernlicht, Verkehrsschilderkennung, Licht- und Regensensor) 890 Euro

Testwagenpreis: 65.099 Euro

Fazit

Weder ganz Kastenwagen noch Bullipendant – der Eindruck vom Anfang zieht sich durch den ganzen Test des Hymer Sydney durch. Wer ein kompaktes Alltagsfahrzeug sucht, das in der Freizeit ein bisschen mehr Wohnkomfort als ein Bulli zu bieten hat, der wird mit dem Hymer Sydney glücklich. Ja, er fährt sich mehr wie ein Nutzfahrzeug und weniger wie ein Pkw. Nein, er ist mit 2,35 Metern Höhe nicht tiefgaragentauglich. Dafür sind 5 vollwertige Sitzplätze an Bord und die beiden Doppelbetten bieten mehr Komfort als eine umgelegte Schlafsitzbank in einem kompakten Campingbus. Die Küche mit zwei Kochplatten und einem richtigen Kühlschrank mit kleinem Eisfach kommen hinzu. Einzig der rare Stauraum für Kleidung & Co. wäre für mich persönlich ein KO-Kriterium. Eine Lösung könnte ein hoher Heckschrank sein, wie er im VW-Bus zu finden ist.

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