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Peugeot Traveller im Test

Wie fährt sich der VW-Multivan-Konkurrent?

Peugot Traveller Frontansicht Foto: Dieter S. Heinz 7 Bilder

Eine längere Tour mit dem Pössl Campster war uns bis jetzt leider nicht vergönnt. Um einen Eindruck zu bekommen, wie sich der California-Konkurrent fährt, haben wir den Peugeot Traveller getestet.

Der Peugot Traveller ist baugleich, weil er wie das Basisfahrzeug des Campster – der Citroën Spacetourer – und auch der Toyota Proace Verso aus einer Gemeinschaftsentwicklung der drei Hersteller stammt. Das neue Kleintransporter-Trio teilt sich Technik, Motoren und Ausstattung. Lediglich beim Design gehen sie jeweils eigene Wege. Als Basis dient die EMP2-Plattform aus dem PSA-Konzern (Peugeot und Citroën), auf der unter anderem auch die Mittelklasse-Limousine Peugeot 408 oder der Van Citroën Picasso stehen.

Der Peugot Traveller fordert den VW Multivan heraus

Mit dem neuen Peugeot Traveller bekommt der VW Multivan ernsthafte Konkurrenz. Wir waren war mit der 150-PS-Version unterwegs. Den Peugeot Traveller gibt es in drei Längen mit 4,60, 4,96 und 5,30 Metern. Die von uns gefahrene mittlere Variante, die der Citroën-Basis des Campster entspricht, bringt im Fond bis zu sechs Passagiere bequem unter – sofern die zweite Rückbank für 300 Euro Aufpreis eingebaut ist. Auch die Vordersitze sind recht komfortabel, die Sitzposition ist für einen Van eher niedrig. Die Übersicht ist in Ordnung, der Blick nach hinten aber von der mächtigen D-Säule eingeschränkt.

Fürs Vorankommen sorgt immer ein Vierzylinder-Turbodiesel. Die 150-PS-Version mit zwei Liter Hubraum setzt den Traveller druckvoll in Bewegung, die Sechsgangschaltung mit dem klobigen Schaltknauf wandert einigermaßen präzise durch die Gassen. Der Federungskomfort ist passabel, und auch bei höherem Tempo bleibt es innen einigermaßen ruhig.

Je nach Sitzkonfiguration bietet das Heckabteil zwischen 603 und 3968 Liter Stauraumvolumen. Bei Bedarf trägt die Hinterachse bis zu 1400 Kilogramm. Clever: Die Rücklehnen der Fondbänke klappen auch einzeln um, leichtes Gepäck kann bequem über die separat öffnende Heckscheibe (Serie) eingeladen werden.

Peugot Traveller: Viele Assistenten trotz günstigem Preis

Drei Ausstattungslinien gibt es für den Traveller – Business, Active und Allure. Neben der linken Schiebetür für 550 Euro Aufpreis stehen mehrere Assistenzsysteme auf der Optionsliste. Beim Rangieren hilft eine Rückfahrkamera, beim Geradeausfahren unterstützt der Traveller den Fahrer mit Spurhalteassistent, Tempolimitwarner, Abstandsregeltempomat und einem Notbremssystem – jeweils bedient über das neue Infotainmentsystem.

Ab 35.650 Euro steht der Traveller in der Preisliste, ausstattungsbereinigt sind das immerhin gut 4.500 Euro weniger als für einen VW Multivan.

Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
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