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Carthago Chic I

Eine runde Sache

Der Generationswechsel bei Fiat hat auch im Carthago-Pro­gramm Spuren hinterlassen. Ab sofort zeigt sich der Chic I runderneuert.

Mit seinen ausgewogenen Formen ist er zweifellos der gefälligste unter den Carthago-Integrierten: In nur drei Jahren hat sich der Chic I zum Bestseller entwickelt und macht mittlerweile gut die Hälfte der Gesamtproduktion des Ravensburger Herstellers aus.

Technische Daten (Stand: November 2006) Hersteller: Carthago Modell: Carthago Chic I Basisfahrzeug: Fiat Ducato Typ: Integrierter Preis: ab 80250 EUR Sitze mit Gurt: 4 Schlafplätze: 4 Zul. Gesamtgewicht: 3700-5200 kg Länge: 6990-7780 mm Basismotor: Turbodiesel

Dazu beigetragen hat neben dem ansehnlichen Styling sicher der erfreuliche Umstand, dass der Chic die günstigste Möglichkeit ist, einen Carthago zu fahren; und damit von den Tugenden zu profitieren, die die Marke bekannt gemacht haben.

So zeichnet auch den neuen Chic sein grundsolider, selbsttragender Alu-Sandwich-Aufbau mit hochwertiger Hartschaum-Isolation aus, zum neuen Jahrgang garniert mit hängenden Busspiegeln. Die Fahrertür gibt es serienmäßig, und – Carthago-typisch – auch Heckgarage und Doppelboden.

Auf drei verschiedene, noch gründlicher als der Chic selbst erneuerte Basisfahrzeuge baut Carthago das I-Modell. Für die drei längsten Varianten steht der Iveco Daily mit bis zu 5,2 Tonnen Gesamtgewicht zur Verfügung. Wer Mercedes fahren will, greift zum I 44 auf dem Sprinter mit innovativem Alko-Tiefrahmen. Alle vier sind in der Grundversion auf Fiat Ducato erhältlich, der sich hier in Kombination mit dem Alko-Chassis als nahezu klassenloses Multitalent profilieren kann.

Obwohl der Chic mit mindestens 6,99 Meter Länge keineswegs klein ist, fährt er sich für einen Integrierten erstaunlich übersichtlich. Der Trick besteht in einer besonders tief
angesetzten Windschutzscheibe. Dank steil abfallender Cockpitverlängerung hat man das vordere Karosserieende immer gut im Blick. Das Panorama wirkt dennoch großartig.
Am Mobiliar des neuen Chic fallen auf den ersten Blick vor allem die Lichtspiele und farbigen Zierelemente auf. Funktional aber bedeutender ist, dass Carthago die Drucktastenschlösser gegen komfortabler zu bedienende und zudem schickere Bügelgriffe mit Hakenschnäppern getauscht hat. Die Klappen schließen so bereits beim Zufallen sicher.

Bei den Grundrissen setzt Carthago auf Modulbauweise. Alle vier Varianten verfügen über eine gemütliche Sitzgruppe aus L- und Seitenbank, ergänzt durch drehbare Pilotensessel. Auch die Winkelküche mit ausgelagertem Kühlschrank ist bei allen Modellen gleich.

Während I 44, der gezeigte I 47 und der I 51 einen Sanitärraum mit separater Dusche haben, wartet das Flaggschiff I 51 KRH mit dem so genannten Raumbad auf: Ein Schwenk der Badtür verwandelt den Heckbereich in ein Ankleidezimmer. Ruhe finden Carthago-Fahrer auf Quer- oder Einzelbetten, alternativ auf dem serienmäßigen und soliden Hubbett.

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