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Tesla als Wohnmobil

Jetzt mit Party- und Camper-Modus

Tesla Model 3 Foto: Dani Heyne

Im Tesla übernachten soll nun noch attraktiver werden, das verkündet Firmenchef Elon Musk in einem Tweet. Die Modelle S, 3 und X bekommen dafür eigens einen Camping-Modus.

Die Elektromobilität macht auch vor den Campingfahrzeugen nicht halt, das beweist nun die neueste Entwicklung von Tesla. Zwar gibt es noch kein Tesla-Wohnmobil – Fotos, die vor einigen Monaten auftauchten, waren leider nur Designzeichnungen – aber dafür kann man mit einem Tesla, wie dem Model X entweder Caravans ziehen (das haben die Kollegen von CARAVANING bereits ausprobiert) oder sogar in einem schlafen.

Damit letzteres – das Schlafen im Tesla – noch komfortabler wird, gibt es nun einen speziellen Party- und Camper-Modus. Elon Musk verkündete via Twitter:

„Wir ergänzen bald einen “Party- & Camper-Modus„ zu S/3/X, sodass das Auto auch im Stand Belüftung, Klimaanlage, ausgesuchte Lichter, Musik und strombetriebene Gerätschaften für 48 Stunden oder länger betreiben kann. Große Batterien rocken...“

Auch wenn die Batterien rocken, können Camper jetzt frohlocken? Abgesehen von dem schlechten Reimemaß: Ist es wirklich erstrebenswert, in Zeiten von großen bequemen Wohnmobilen auch in einem Auto zu schlafen? Ein Blick ins Internet sagt definitiv: Ja! Dass größer immer gleich besser bedeutet, gilt anscheinend nur für die Akkuleistung. Neben der Bewegung der Tiny Homes, die wie Häuser aussehen und in denen permanent gewohnt wird, und kleiner Wohnwagen, hat sich auf der ganzen Welt eine regelrechte Subkultur von Fans entwickelt, wenig Platz unterwegs zu haben. Sie übernachten gerne im Auto und im speziellen in Luxus-E-Autos wie dem Tesla, wie dieses Video aus Norwegen zeigt:

In einem späteren Video versucht der Norweger Bjorn Nyland sogar mit seinem Tesla bei Minustemperaturen um die 17 Grad zu übernachten.

Darüber hinaus wird man im Internet fündig zu vielen Zubehör-Teilen wie aufblasbaren Matratzen, die sich genau in die Heckarchitektur der verschiedenen Tesla-Modelle einschmiegen. Ob das funktioniert, hat sogar ein Deutscher Blogger mit 1,90 Meter Körpergröße bereits ausprobiert und auf Youtube dokumentiert:

Mit dem Model S gab es bereits den Selbstversuch eines Amerikaners namens Tom Randall, der einen Model S als Schlafstätte ausprobierte. In seinem Artikel gibt er Tipps, wie man den Tesla als Wohnmobil „hacken“ kann. Unter anderem, dass man den großen Touchscreen in den „Cleaning Mode“ schicken kann, damit es nicht zu hell ist im Fahrzeug, und wie man dafür sorgt, dass sich Belüftung oder Heizung nicht ausschalten. Darin bemängelt er, dass die externe App namens „Camp Mode“ nicht gut funktioniert und verrät, dass Tesla 2018 dafür eine eigene App herausbringen will. Das scheint nun zu geschehen – ob das auch hierzulande gut ankommen wird?

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