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Malibu I 440 LE im Test

Winterfester Integrierter mit Doppelboden

Malibu I 440 LE Foto: Ingolf Pompe 33 Bilder

Spannend, dieser Malibu I 440 LE. Auf sieben Meter Länge ist er dank ein paar Raumspartricks so komfortabel wie viele größere Mobile. Doch der Mittelklasse-Integrierte hat noch mehr auf Lager.

17.11.2017 Dominic Vierneisel 1 Kommentar

Malibu mausert sich. 2018 profitieren die Teil- und Vollintegrierten der Carthago-Tochter substanziell von der Modellpflege zur neuen Saison. Endlich bekommen die Mobile einen durchgängigen Doppelboden, der auch von außen zugänglich ist, mehr Stauraum bietet und gleichzeitig durch sein beheiztes Luftpolster von unten die Isolation verbessert. Angenehm, wenn man im Winter aus dem Bett steigt und auf einen beheizten Boden tritt, ohne sich um eingefrorene Wassertanks sorgen zu müssen. Abgeschaut hat sich Malibu das – na wo wohl? – bei der Muttermarke Carthago. Die Bodengruppe ähnelt derjenigen des aufbautechnisch sonst aufwendigeren C-Tourer, zu dem der Malibu jedoch einen gebührenden Abstand von rund 10 000 Euro hält. Preislich sortiert sich der Integrierte ab gut 73 100 Euro eher am unteren Rand der Mittelklasse ein.

Nicht das günstigste Modell der Baureihe, aber eines der interessantesten ist der neue I 440 LE. Obwohl der Grundriss zwei bequem zugängliche Einzelbetten und den Komfort eines Raumbads bietet, bleibt der Wagen noch unter sieben Meter Außenlänge. Damit die Bettenmaße darunter nicht leiden, greift Malibu zu einem cleveren Trick. Was der bringt und was der 440 LE sonst noch kann, fragen Sie sich? Der Supercheck klärt die Fakten.

Wohnen

Malibu I 440 LE Foto: Ingolf Pompe
Die Betten sind bequem, das linke lässt sich mit einem Auszug auf 1,95 Meter verlängern.

Naturgemäß führt der Wunsch nach geringer Außenlänge einer- und hohem Wohnkomfort andererseits zu einem Zielkonflikt. Malibu löst ihn – wie schon Carthago – mit einem Trick: Im Ruhezustand ragt das Fußende des linken Betts gut 20 Zentimeter in die Duschkabine. So kommt die Liegefläche auf gemessene 1,95 Meter Länge, rund drei Zentimeter mehr als im Bett gegenüber. Ausreichend groß für die meisten, aber nicht für alle. Der Aufstieg in die hoch liegenden, Lattenrost-unterfederten und bequemen Betten klappt über zwei Stufen gut, und auch insgesamt ist der Schlafbereich angenehm und harmonisch gestaltet. Dank einem umlaufenden Warmluftrohr muss einem auch vor dem Winter nicht bange werden. Leselampen, Ablagen, zwei Fenster und eine Dachhaube sind vorhanden, leider fehlt eine 230-Volt-Steckdose.

Für die Morgendusche schiebt man den Bettauszug samt Trennwand mit vertretbarem Kraftaufwand nach hinten, wobei sich das Kopfende aufstellt. Die Duschkabine, die auf diese Weise frei wird, lässt sich – abgesehen von der schwergängigen Plexiglastür – gut nutzen, auch weil sie nach allen Seiten viel Bewegungsfreiraum gestattet. Das gilt auch für den Wasch- und WC-Raum gegenüber – zumindest solange die Rollotür geöffnet bleibt. Dann kommt man ohne Verrenkungen an alle Stauräume und kann sich an den praktischen Accessoires vom Handtuchhalter über den Seifenspender bis hin zur tollen Beleuchtung erfreuen. Schließt sich das Rollo um das Örtchen, wird es nicht nur still, sondern auch eng.

Malibu I 440 LE Foto: Ingolf Pompe
Leicht laufende Schubladen mit soliden Beschlägen bergen zusammen mit zwei Hängeschränken genügend Stauraum.

Klein wirkt auch die Küche auf den ersten Blick, doch es ist erstaunlich, wie viel Nutzwert Malibu aus so wenig Platz herausholt. Leicht laufende Schubladen mit soliden Beschlägen bergen zusammen mit zwei Hängeschränken und dem 140-Liter-Kühlschrank genügend Stauraum. Und wenn man schon abwaschen muss, dann wenigstens in so einer Spüle. Nudel- und Soßentopf passen aber nur haarscharf nebeneinander auf den Kocher, und auch Arbeitsfläche ist knapp. Clever ist die Idee, die Spülenabdeckung umgedreht in der Stehwand zur Sitzgruppe als Abstellmöglichkeit und Schneidebrettchen platzieren zu können, aber das war’s auch schon an Extravaganzen. Kein Gewürzregal, kein Handtuchhaken – es geht auch ohne.

Zwei weitere Schlafplätze finden sich in gebührendem Abstand zum Heckschlafzimmer im Bug in Form eines großen Hubbetts. In der Stube unterhalb haben vier Personen bequem Platz. Nach dem Umbau der Eckbank können hinten zwei Passagiere mitreisen. Besser wären dafür allerdings Gurte geeignet, die – wie die Kopfstützen – höhenverstellbar sind. Die Vordersitze sind leicht drehbar, Rückenpolster überall bequem ausgeformt. Einbinden lassen sich alle Plätze gut. Der Tisch ist zwar nicht erweiterbar, dafür ist die Platte groß und außerdem auffallend einfach verschieb- und drehbar, sodass sie auch beim Durchstieg von vorn nach hinten nicht im Weg ist.

Alles in allem also gute Voraussetzungen, um den Urlaub im Malibu zu genießen. Für das passende Ambiente sorgt ein freundlich helles, modernes und dabei angenehm unglamouröses Mobiliar in soliderMachart. Nur wenige sichtbare Möbelverbinder stören das Auge. Das ist handwerklich gut und durchdacht konstruiert.

Beladen

Reisegepäck schluckt der Malibu reichlich. Gegenüber dem großen, dank Klappdeckel gut zugänglichen Kleiderschrank unter dem linken Bett liegt ein fast ebenso großer Wäscheschrank, der sich mit zwei Fachböden ganz nach Bedarf einteilen lässt. T-Shirts, Polos und Jeans finden in acht, teils unterteilten Hängeschränken Platz. Bemängeln daran lässt sich allenfalls die mitunter kleine Klappenöffnung. Daneben freut man sich unterwegs über ein Schuhfach neben dem Einstieg und die Garderobe über dem Seitensitz.

Malibu I 440 LE Foto: Ingolf Pompe
Sehr praktisch für die Kleinteile: das große Schürzenfach direkt neben der Einstiegstür.

Eine wesentliche Verbesserung gegenüber dem Vorgängermodell ist der jetzt durchgängige Doppelboden, der auf Höhe der L-Bank auch von außen durch eine große Klappe zugänglich ist. In einer aus Sandwichplatten konstruierten, abgesenkten Wanne zwischen den Längsträgern finden sich zwei große Bodenfächer, in denen man sogar Getränkekisten versenken kann. Ein praktisches Schürzenfach neben der Aufbautür nimmt Kabeltrommel, Keile und Co. auf. Die Heckgarage ist fahrradtauglich, jedoch recht einfach ausgestattet.

Knapp fällt die Zuladung aus. Selbst Paare bringen den Wagen schnell über die serienmäßigen 3,5 Tonnen Gesamtmasse. Befriedigende Abhilfe schafft auch die günstige Auflastung auf 3,65 Tonnen nicht. Wer das Maxi-Chassis wählt, geht auf Nummer sicher, muss aber Einschränkungen beim Fahren in Kauf nehmen.

Beladungstipps: Unsere akribische, radweise Wiegung attestiert dem mit rund 90 Kilo Extras nicht besonders üppig mit Extras ausgestatteten Testwagen ein hohes Leergewicht. Die serienmäßigen 3,5 t sind zu wenig. Schon wegen der zu geringen Reserven an der Vorderachse ist das Maxi-Chassis mit 4,25 t bereits für die Zwei-Personen-Nutzung empfehlenswert, für die Besatzung mit vier Reisenden ist es Pflicht.

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Technik

Großzügig bedient sich Malibu aus dem Carthago-Regal. Das beste Beispiel ist die Bugmaske, deren Grundstruktur den Integrierten der Muttermarke entspricht. Anders als bei vielen Integrierten ist sie weit um die Ecken herumgezogen, so dass sich der Aufbau nach vorn dynamisch verjüngt. Auch Aluschürzen, Radläufe, die satt und leise schließenden Türen und die Stauraumklappen mit Doppeldichtungen sind identisch. Die Aufbauwände sind beim Malibu innen aber mit Sperrholz verkleidet, und auch die Kabinenkonstruktion mit den eckigen Dachkanten ist insgesamt einfacher. Rahmenfenster sind aufpreispflichtig. Geschützt sind Dach und Boden mit GfK, die Dämmung übernimmt feuchteunempfindlicher XPS-Schaum. Die Konstruktion des praktischen Doppelbodens ähnelt der des C-Tourer, fußt jedoch nicht auf dem leichten Alko-Chassis, sondern auf dem Original-Flachrahmen des Fiat Ducato.

Malibu I 440 LE Foto: Ingolf Pompe
Eine isolierte Wanne erweitert den Doppelboden noch unter den Fiat-Flachrahmen.

Schwerpunktgünstig lagern die Wassertanks unter dem Boden in einer abgesenkten Wanne aus EPP, einem Styropor-ähnlichen, aber schlagzähen Schaumstoff. Hier liegen die durchschnittlich großen Reservoirs isoliert nebeneinander; Frost droht auch wegen der zusätzlichen Beheizung nicht. Die Druckpumpe, die das Wasser kraftvoll, aber auch hörbar zu den Zapfstellen befördert, ist weiter vorn im Außenstaufach untergebracht. Gut erreichbar liegen die Ventile und Hebel für die Entleerung von Grauwassertank und Boiler im Bodenfach bei der Eingangstür.

Ziemlich gleichmäßig verteilt die Gasheizung über viele Ausströmer die Wärme im Innenraum. Im wegen der großen Glasflächen weniger gut isolierten Fahrerhaus sind sogar drei Warmluftdüsen platziert. Die Verdunklung des Fahrerhauses mit Hohlkammerfaltrollos kostet übrigens Aufpreis. Nicht sehr spendabel von Malibu.

Wenig großzügig und zeitgemäß ist auch die Ausstattung mit USB-, 12- und 230-Volt-Steckdosen. Mit der klassenüblichen 80-Ah-Gelbatterie kann man leben; sparsame LEDs übernehmen die durchaus stimmungsvolle, aber nicht dimmbare und auch nur einfach verschaltete Beleuchtung. Wie vom Elektro-Discounter wirken dagegen die fummelig kleinen Lichtschalter. Aus den unteren Regalen stammt auch das schlichte Kontrollbord, das aber über die nötigsten Füllstände von Akkus und Wassertanks informiert. Die Gasflaschenlassen sich dank großer Klappe und niedriger Ladekante leicht wechseln.

Lob verdient darüber hinaus die Verarbeitung, die sich sowohl innen als auch außen kaum Schwächen erlaubt. Ausgerechnet bei der Sicherheit patzt der 440. Punktabzug gibt es hier für das fehlende Absturznetz im Hubbett und das scharfkantige Drucktastenschloss neben dem Beifahrerplatz. Wehe, man stößt sich hier die Hand oder den Ellbogen daran.

Lichtcheck

angelehnt an din EN 12464-1; Farbabstimmung auf zirka 4000 Kelvin

Malibu I 440 LE Foto: Ingolf Pompe

Unterdurchschnittlich ist die Sitzgruppe beleuchtet (ø 65 Lux). Es fehlt ganz klar eine Deckenlampe vorn.
Zwei Spots und ca. 150 Lux reichen für brauchbare Helligkeit in der Küche.
Der Waschraum ist ausgezeichnet (207 Lux), die Dusche aber nur mäßig (39 Lux) ausgeleuchtet.
Fast tadellos hell ist es im Schlafzimmer (ø 100 Lux). Die Lesespots (ø 260 Lux) lassen sich individuell ausrichten.

Fahren

Es kommt auf den Maßstab an. Natürlich darf man zum Vergleich keinen Campingbus heranziehen. Doch gegenüber einem Liner kommt einem der Malibu wieselflink vor. Dazu handlich zu fahren und – abgesehen von den großen Außenspiegeln, die nach hinten alles zeigen, Kurven aber teilweise verdecken – ziemlich übersichtlich. Zu beidem tragen der zugepfeilte Bug und das steil nach unten gezogene Armaturenbrett wesentlich bei (allerdings resultiert daraus auch ein mäßiger Motorraumzugang). Der Blick fällt früh auf die Straße, der Fahrer fühlt sich weniger entkoppelt als sonst bei Integrierten üblich, näher dran am Verkehrsgeschehen; und das gibt Sicherheit. Um diese ist es serienmäßig jedoch nur unterdurchschnittlich bestellt, denn beide Airbags kosten Aufpreis (siehe Kapitel Preise). Das ESP ist Serie, regelt relativ, aber vertretbar spät, dann jedoch nachdrücklich.

Zum Fahrkomfort trägt die handfeste Federung weniger bei als die angenehme Geräuschkulisse. Kaum ein Knistern aus den Möbeln, kein Scheppern, auch der Motor hält sich vornehm zurück, gelegentlich ein Poltern vom Fahrwerk – das war’s. Kompliment an den Malibu.

Der 150-PS-Diesel erweist sich als gute Wahl. Der Motor spricht spontan an, gefällt durch seine lebendige Kraftentfaltung. Bergauf bleibt schon mal der höhere Gang drin. Auch der Verbrauch hält sich in Grenzen – trotz hohem Gewicht.

Preise

Dass der Grundpreis nur die halbe Wahrheit ist, sind Pkw- wie Reisemobilkäufer gewöhnt. So ist auch der Malibu I erst mit den Basispaketen 1 und 2 praxisgerecht und reisetauglich ausgestattet. Macht 5580 Euro, die von vornherein hinzu addiert werden müssen. Von da ist es nicht mehr weit zur Touring-Variante, die für 83.140 Euro zusätzlich auch mit Rückfahrkamera, Naviceiver und Markise zum Kunden rollt. Weil Carthago eine ähnliche Optionspolitik betreibt, schmilzt der preisliche Abstand zum C-Tourer, den wir ebenfalls zum Konkurrenzvergleich herangezogen haben, nur dezent. Heißt: Der Malibu bleibt das günstigere Angebot, aber es gibt noch günstigere.

Basisinfos zum Malibu I 440 LE

Gurte/Schlafplätze: 4/4
Zul. Gesamtgewicht: 3500 kg
Länge/Breite/Höhe: 6,99/2,37/2,94 m
Grundpreis ab: 75.150 Euro
Testwagenpreis: 83.475 Euro

Malibu I 440 LE Foto: Ingolf Pompe
Grundriss Malibu I 440 LE

Die Baureihe
Preise: 73.100 – 75.250 Euro
Basis: Fiat Ducato
Länge: 6,71–7,25 m
Gesamtgewicht: ab 3500 kg
Weitere Modelle: 4
Charakter: Aus fünf Modellen besteht die Baureihe, vom kürzesten I 410 mit Querbett bis zum längsten I 460 mit Längseinzelbetten. Dazwischen rangieren gleich drei Varianten mit knapp sieben Meter Länge. Der getestete 440 LE teilt sich mit dem 430 die Längseinzelbetten, mit dem Queensbettmodell 440 QB das Raumbad, bei dem Dusche und WC einander gegenüber stehen. Alle Modelle besitzen eine große Fahrradgarage und fünf Sitzplätze. Auch ein Hubbett ist grundsätzlich an Bord: ein Vorteil gegenüber den sonst grundrissgleichen teilintegrierten Malibu-Modellen

Das fiel uns auf

(+) Eine große Klappe führt in das praktische Doppelbodenstaufach. Gasflaschen sind leicht zu wechseln.
(+) Zentral erreichbar: Hebel für den Ablassschieber des Abwassertanks und Ventile zur Boilerentleerung.
(+) Großartige Idee: Löst man mit dem Fußpedal die Bremse, lässt sich der Tisch einfach verschieben.
(+) (-) Schlichtes Kontrollbord mit den nötigsten Informationen. CP-Plus-Bedienteil für die Heizung.
(-) Ganz schön eng: An den Peilstab kommt man noch ran, Öl nachfüllen ist fast unmöglich ohne Sauereien.
(-) Scharfkantig und spitzeckig liegt das Drucktastenschloss neben dem Beifahrer – direkt in Ellbogennähe.

Wohnen
  • Gut zugängliche, bequeme Einzelbetten im Heck, großes Hubbett (Serie) im Bug.
  • Küche mit viel Stauraum und großem Kühlschrank. Kocher mit Elektrozündung und teilbarer Abdeckung.
  • Sitzgruppe mit vier bis fünf Sitzplätzen, Seitensitz und L-Bank, bequeme Polsterung.
  • Leicht verschiebbarer Tisch mit praktischer Fußentriegelung.
  • Große, separate Duschkabine mit Kleiderstange. Bad mit vielen, praktischen Accessoires.
  • Sauber verarbeitete Möbel mit soliden Beschlägen, Schubladen mit Endanschlagsdämpfern.
  • Längsbetten nur mäßig lang, beide unter 2 Meter.
  • Dünne Matratze im Hubbett, das Wiederverstauen des Betts an der Decke ist kraftaufwendig.
  • Wenig Bewegungsfreiheit im WC bei geschlossener Rollotür.
  • Gurte nicht höhenverstellbar.
Beladen
  • Großer beleuchteter, gut zugänglicher Kleiderschrank, viele Hängeschränke.
  • Doppelboden mit zwei großen, abgesenkten Bodenfächern, zwei Außenstaufächer, eines davon als praktisches Schürzenfach.
  • Große Heckgarage.
  • Knappe Gesamtzuladung mit serienmäßigem 3,5-Tonnen-Chassis. Zuladungsreserven an der Vorderachse gering.
  • Teures Maxi-Chassis empfehlenswert.
  • Doppelboden teilweise zerklüftet (unzugängliche Stellen).
  • Zweite, kleine Heckgaragentür optional.
Technik
  • Aufbau mit hochwertiger Dämmung und GfK-Dach/-Boden. Robuste Aluschürzen.
  • Überdurchschnittlich gute Verarbeitung.
  • Frostsichere Wasseranlage, gut zugängliche Ablassventile und Revisionsstellen.
  • Heizung mit guter Wärmeverteilung.
  • Rahmenfenster sowie Verdunkelung im Fahrerhaus nur optional.
  • Verletzungsträchtige Stellen im Innenraum.
Fahren
  • Zurückhaltende Geräuschkulisse, gute Motordämmung, kein Möbelklappern.
  • Lebhafter, drehmomentstarker 150-PS- Diesel (Aufpreis).
  • Übersichtlich und handlich zu fahren.
  • Deutlich eingeschränkter Motorraumzugang, eingeschränkte Sicht in Kurven.
  • Fahrer- und Beifahrer-Airbag nur optional.
Preise
  • Optional lange Dichtigkeitsgarantie.
  • Gutes Angebot an Ausstattungspaketen und einzelnen Extras.
  • Preis am unteren Ende der Mittelklasse.
  • Zwei Ausstattungspakete (Basis 1 und 2) sind praktisch unverzichtbar (5580 Euro).

Fazit

Zielkonflikt gelöst: Die Idee gefällt mir: Mit sieben Meter Länge bleibt der Malibu-Integrierte überschaubar und gut zu beherrschen. Trotzdem kommen durch den eleganten Kniff Raumbad und Einzelbetten unter. Während Letztere überzeugen, bleibt das Bad kompromissbehaftet. Keine Zugeständnisse müssen Eigner beim Stauraum machen. Garage, gut nutzbarer Doppelboden, viel Schrankraum: alles da. Außer Zuladung. Der Aufbau ist solide, die Technik aber zumeist nur durchschnittlich – funktioniert trotzdem. Einen Riesenschritt gegenüber den ersten Testwagen hat Malibu in Sachen Verarbeitungsqualität gemacht.

Technische Daten
Malibu I
Grundpreis75.150,00 €
AufbauIntegriert
Maße (L/B/H)699/227/294 cm
MotorDiesel 2,3 l Multi-Jet
Leistung96 kW / 130 PS
Zul. Gesamtgewicht3500 kg
Sitze mit Gurt4 bis 5
Schlafplätze4 bis 5
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    Neuester Kommentar

    "Längsbetten nur mäßig lang, beide unter 2 Meter."
    Das nenne ich mal meckern auf ganz hohem Niveau. Bei LMC kommt man beispielsweise in einem Queensbett gerade mal 1,79m Bettlänge… und die nur genau in der Mitte. Fast alle Hersteller glänzen mit Bettlängen um 185-190cm.
    Und wenn gerade schon über Längen gesprochen wird, möchte ich mal ganz dezent auf die Rückenlehnen der Capitain-Chair-Sitze in den Teilintegrierten Wohnmobile auf FIAT Ducato-Basis hinweisen:
    Für mich, mit meiner 1,95cm Körpergröße, endet die so genannte Kopfstütze dieser Capitain-Chairs bereits unter dem letzten Halswirbel!
    De facto haben diese Sitze für mich überhaupt keine Kopfstütze.
    Das fällt aber erst auf, wenn man sich in diese Sitze setzt und auch explizit darauf achtet…was aber, so ein Mitarbeiter eines Ausstellers auf der Messe in Düsseldorf 2017, kaum jemand macht, weil kein normal denkender Mensch auf die Idee kommt, dass die Rückenlehne zu kurz sein könnten.
    Es gibt noch nicht mal die Option, Kopfstützen einzeln nachzurüsten oder Sitze mit höheren Lehnen bestellen zu können. (COC Bescheinigung)
    Erst nach dem Kauf kann das Fahrzeug mit anderen Sitzen nachgerüstet werden, was natürlich auch einen Kostenfaktor darstellt.
    Darauf sollten die Redakteure von Pro Mobil mal explizit hinweisen.
    Das ist m.E. ein Rückschritt in die Steinzeit des Automobilbaus, als noch niemand an Kopfstützen und andere Sicherheitseinrichtungen dachte.

    „Knapp fällt die Zuladung aus.“
    Wer glaubt, dass man zu zweit in einem vollintegrierten Wohnmobil, egal welcher Hersteller, mit normaler Beladung für 2 Personen für 3-4 Wochen unter 3,5t bleibt, glaubt auch, dass ein Zitronenfalter Zitronen faltet.
    Es sei denn, man folgt den Hinweisen der Verkäufer solcher Mobile:
    Wer ein solches Mobil fährt, kocht nicht mehr selber und fährt nur auf 5 Sterne Plätze, incl. allem Komfort.
    Dann allerdings ist die Anschaffung eines solch teuren Mobil’s Sinn frei und man sollte eher ein Hotel buchen.

    „Auch ein Hubbett ist grundsätzlich an Bord“
    Diese Aussage stimmt so nicht: das Hubbett ist eine Option und kostet 1650,-€ extra, Hängeschränke statt Hubbett nur 570,-€, siehe Ausstattungs Preis-Liste.

    „Zwei Ausstattungspakete (Basis 1 und 2) sind praktisch unverzichtbar (5580 Euro).“
    Solche oder ähnliche Basispakete muss man bei fast jedem Hersteller unmittelbar hinzubuchen. Tut man das bei den Teilintegrierten z.B. nicht, bekommt man auch keinen Beifahrer Air-Bag.

    boliseiaudo 27. November 2017, 12:06 Uhr
    Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
    promobil Heft 11/2017
    Heft 11 / 2017 18. Oktober 2017 146 Seiten Heftinhalt anzeigen Artikel einzeln kaufen
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