Campspace, Alpaka-Camping Campspace
Alternative Übernachtungsplätze
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Alternative Übernachtungsplätze 10 Bilder

Übersicht 2021: 20 alternative Stellplätze finden

Übersicht 2021: Alternative Stellplätze finden 20 Camping-Angebote abseits des Massentourismus

Stellplätze ausgebucht oder keine Lust auf eine 0815-Parzelle? promobil hat 20 alternative Stellplatz-Anbieter zusammengetragen und zeigt, wo Wohnmobilisten 2021 trotz Campinghype einen außergewöhnlichen oder idylischen Stellplatz finden.

Der Parzellen-Nachbar kann beim morgendlichen Lesen mit in die Zeitung schielen und abends wird man gezwungenermaßen vom TV-Programm des benachbarten Womos dauerbeschallt: In Zeiten stetig steigender Popularität sind konventionelle Stell- und Campingplätze gerade in der Hochsaison schnell ausgebucht. Wer Glück hat und noch einen Platz ergattern konnte und je nachdem wie großzügig der Stellplatz bemessen ist, muss mit den eingangs beschriebenen Szenarien rechnen. So möchten wenige Camper ihre kostbaren Jahresurlaubstage verbringen.

Aber wer sich auf dem Markt ein bisschen umsieht, bemerkt schnell, dass es neben den klassischen Camping- und Stellplätzen noch eine Vielzahl von Alternativen für freiheitsliebende Camper gibt. Dabei handelt es sich in der Regel um Angebote privater Betreiber. Deren Portale sind vielfältig. Generell gilt: Die meisten Anbieter setzen auf autarke Gäste und bieten nur in Ausnahmefällen eine campingplatztypische Versorgung mit Wasser, Strom und sanitären Anlagen. Außerdem haben die meisten Plattformen einen Verhaltenskodex für Vermieter und Urlaubsgast zusammengestellt, damit alle beteiligten wissen, wie man sich während des Aufenthalts zu verhalten hat.

Promobil hat die 12 interessantesten Reiseführer und Plattformen zusammengetragen.

Angebote in Deutschland

1. Landvergnügen

Seit vielen Jahren ein bewährter und bekannte Klassiker fürs Reisen durch Deutschland ist Landvergnügen. Die Stellplätze befinden sich bei Obst- und Gemüsebauern, Imkern oder auch anderen HofbetreiberInnen, die auch ihre Produkte verkaufen. Der Kauf solcher lokal erzeugten Produkte ist nicht verpflichtend, jedoch empfehlenswert. Die Jahresvignette ist immer von Ende März an ein Jahr lang gültig. Je nach Anbieter sind teilweise sanitäre Einrichtungen vorhanden, in der Regel jedoch nicht. Zielgruppe sind daher primär Wohnmobilisten, je nach Anbieter aber auch CaravanerInnen. Der Aufenthalt sollte per Telefon angekündigt werden und ist auf 24 Stunden begrenzt. Einen ausführlicher Artikel über Landvergnügen gibt es hier.

Konzept: Reiseführer mit App, Vignette fürs Fahrzeug
Zahl der Anbieter: 828 ländliche GastgeberInnen mit Stellplätzen in Deutschland
Preis: für ein Jahr 34,90 Euro, kann direkt hier bestellt werden.

2. Pop-up Camps

Außergewöhnliche Zeiten, bringen außergewöhnliche Lösungen hervor. Die Idee zu Pop-up Camps entstand nämlich zur Höchstzeit der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020. Die Idee: Aus Festivalgeländen, die aufgrund der Corona-Beschränkungen nicht stattfinden, temporäre Campingplätze machen. Das Ziel dabei: Zumindest einen Teil der Einnahmequelle für Festival-BetreiberInnen sichern. Stand heute (Juli 2020) können auch Inhaber von Höfen, Gärten oder anderen Privatgrundstücke Stellplätze anbieten. Pop-up Camps erhält 20 Prozent der Einnahmen für einen vermieteten Platz, 80 Prozent der Einnahmen gehen an den Vermieter. Das günstigste Angebot liegt bei 5 Euro, das teuerste bei 99 Euro. Der Großteil der Preise liegt zwischen 15 und 35 Euro.

Konzept: Onlineplattform
Zahl der Anbieter: 70 GastgeberInnen mit Stellplätzen in Deutschland
Preis: je nach Stellplatz, einzeln buchbar

3. My Cabin

Hierbei handelt es sich um ein kleines Start-up, das sich derzeit (Stand Juli 2020) in der Pilotphase befindet. Auf der Website von My Cabin können Privatleute kostenlos ihr Landstück zur Anmietung anbieten. Es gibt keine festen Preise, sondern die Bezahlung erfolgt auf Spendenbasis. Das Konzept richtet sich sowohl an BesitzerInnen jeglicher Campingmobile, aber auch an ZeltcamperInnen.

Konzept: Onlineplattform
Zahl der Anbieter: 30 ländliche GastgeberInnen mit Stellplätzen in Deutschland, Österreich und der Schweiz
Preis: auf Spendenbasis, ganzjährig

Campspace, Zeltcampen
Einfach irgendwo im nirgendwo legal auf einer Wiese campen? Das funktioniert, wenn man über die richtige Plattform bucht.

4. 1nite Tent

2018 startete die Plattform, die sich an Zeltcamper wendet. Inzwischen werden in Deutschland über 400 Übernachtungsplätze angeboten. Dabei handelt es sich um private Gärten oder Wiesengrundstücke. Über die Karte auf der Homepage fällt die Platzsuche leicht. Dort sind auch die Kontaktdaten der GastgeberInnen zu finden, die vor der Ankunft informiert werden wollen. 1Nite Tent wird ehrenamtlichbetrieben, verlangt keine Gebühren, freut sich aber über Spenden.

Konzept: Onlineplattform
Zahl der Anbieter: rund 450 Übernachtungsplätze in Deutschland
Preis: Kostenlos bzw. spendenbasiert

5. Hinterland

Während des Lockdowns im Frühjahr 2020 entstand die Idee, Mikroabenteuer im deutschen Hinterland zu vermitteln. Das Motto von Hinterland ist "nah, nachhaltig, naturverbunden." Die Auswahl erstreckt sich über das gesamte Bundesgebiet und reicht von der Wiese für Zelte oder Campingmobile über Baumhäuser bis zum Tiny House. Entsprechend variieren die Preise zwischen unter 15 und über 50 Euro pro Nacht. Die über 100 Angebote werden sehr detailliert beschrieben, was die Planung erleichtert. Die Plätze liegen alle mitten in der Natur: Zum Teil an Bauern-, Öko- oder Winzerhöfen, teilweise aber auch einfach in Naturparks und am See. Ein großer Fokus von Hinterland liegt hierbei auf dem Aspekt des nachhaltigen Reisens.

Konzept: Onlineplattform
Zahl der Anbieter: rund 110 GastgeberInnen in Deutschland
Preis: Zwischen 10 und 75 Euro pro Nacht

6. Landsichten

Zunächst auf Ferienwohnungen in ländlicher Umgebung spezialisiert, hat sich Landsichten inzwischen auch dem Wohnmobiltourismus geöffnet. Über 30 Stellplätze an Bauernhöfen, Winzerhöfen oder Landgütern listet die Plattform inzwischen, die sich aber nach etwas umständlicher Suche teilweise als Schäferwagen zur Vermietung herausstellen. Die Angebote sind in ganz Deutschland verteilt. Am Komfort – wie etwa WC-Benutzung – orientieren sich die Preise, die bei ungefähr 10 Euro pro Nacht beginnen. Viele Fotos des jeweiligen Bauernhofs geben einen umfassenden Eindruck, was die Gäste vor Ort erwartet. Nützlich sind dabei auch die Bewertungen der einzelnen Plätze, die von Kommentaren früherer Gäste ergänzt werden. Die Ausstattung vor Ort wird auf Landsichten ebenfalls angegeben. Die Plattform hat außerdem eine Kooperation mit Dethleffs. Die Caravan- und Reisemobil-Marke unterstützt Camping auf dem Bauernhof, in dem die LandwirtInnen beraten und beim Ausbau der Stellplätze unterstützt werden.

Konzept: Onlineplattform
Zahl der Anbieter: Über 90 Stellplätze in Deutschland
Preis: Zwischen 5 und 130 Euro pro Nacht

7. roadsurfer spots

Als VermieterInnen von Campingbussen kennt man bei Roadsurfer den Mangel an spontanen und individuellen Übernachtungsgelegenheiten und hat eine eigene Online-Plattform ins Leben gerufen. Gleich in der ersten Saison 2020 fanden sich über 20 GastgeberInnen, die Plätze nicht nur für Campingbusse, sondern teilweise auch für Zelte und Caravans anbieten. Die Plätze liegen hauptsächlich in Deutschland, einige sind außerdem in Österreich zu finden. Sie liegen oft auf Winzerhöfen, an Bauernhöfen, im Wald oder am See und reichen von einem Stellplatz bis zu 10 Plätzen für Wohnmobile. Manche GastgeberInnen bieten außerdem verschiedene Zusatzleistungen an. Bilder und Beschreibungen geben einen guten Einblick. Die Preise bewegen sich meist um 15 Euro. Ein Teil des Brutto-Buchungspreises entfällt auf die spots Servicegebühr, die bei jeder Buchung anfällt.

Konzept: Onlineplattform
Zahl der Anbieter: Über 120 GastgeberInnen in Deutschland und Österreich
Preis: Zwischen 5 und 50 Euro pro Nacht

8. Stadt-Land-Bus-Camping

Seit August 2020 vermittelt das Start-up Stellflächen an Bauernhöfen für Zelte, Wohnwagen oder Wohnmobile. Rund 60 Plätze stehen aktuell zur Auswahl, die praktisch alle im Nordwesten Deutschlands liegen – der Heimat des Plattform-Gründers. Detaillierte Angaben über die Höfe erleichtern die Auswahl auf der Website. Der Preis pro Nacht beträgt in vielen Fällen 15 Euro. Die Idee hinter Stadt-Land-Bus ist vor allem das authentische Erlebnis abseits des Massentourismus und die persönliche Begegnung zwischen Gast und GastgeberInnen.

Konzept: Onlineplattform
Zahl der Anbieter: Rund 60 Plätze in Niedersachsen, Bayern und Sachsen
Preis: Zwischen 10 und 20 Euro pro Nacht

9. Van Site

Einen schnellen Überblick über die Gebühren pro Nacht erlaubt die Kartendarstellung der Plattform Van Site, die seit wenigen Monaten online ist. Die Übernachtungspreise liegen je nach GastgeberInnen zwischen 5 und 25 Euro. Van Site versammelt jeweils etwa 50 Plätze in Nord- und Süddeutschland. Üblicherweise handelt es sich dabei um private Wiesen oder Höfe. Eine wachsende Zahl von Bewertungen der GastgeberInnen durch die Campingurlauber soll bei der Platzauswahl helfen.

Konzept: Onlineplattform
Zahl der Anbieter: Über 200 GastgeberInnen in Deutschland
Preis: Zwischen 5 und 25 Euro pro Nacht

10. ZeltzuHause

Obwohl der Name zunächst nur auf Zelturlaub hindeutet, vermittelt die Plattform auch Stellplätze für Campingmobile und darüber hinaus Übernachtungen im Baumhaus. Etwa 80 der rund 130 GastgeberInnen können zumindest für kleinere Fahrzeuge eine Fläche zur Verfügung stellen. Die Angebote sind in ganz Deutschland verteilt, wobei der Schwerpunkt im Westen des Landes liegt. Wie es der Name der Plattform schon andeutet, sind neben Höfen viele private Gärten dabei. Ähnlich wie auf dem Campingplatz wird die Gebühr pro Person bezahlt und beträgt meist zwischen fünf und zehn Euro. In einigen Fällen lässt sich als Gegenleistung auch die eigene Arbeitskraft einbringen.

Konzept: Onlineplattform
Zahl der Anbieter: Rund 80 GastgeberInnen mit Stellplätzen in Deutschland
Preis: Zwischen 5 und 10 Euro

11. VanlifeLocations

Camping in den Weinbergen, neben einer Alpakafarm oder direkt in der Natur: Die Onlineplattform Vanlife Locations macht’s möglich. Auf der Seite werden aktuell über 20 Übernachtungsplätze bei privaten GastgeberInnen gelistet, die in Deutschland und der Schweiz liegen. Das Konzept ist aktuell noch nicht in allen deutschen Bundesländern vertreten, die meisten Plätze liegen in Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg und am Bodensee. Die Plattform ist übersichtlich aufgebaut und gibt einen einfachen Überblick über die Leistungen vor Ort. Einzige Voraussetzung ist, dass die Plätze mit einem Wohnmobil zugänglich sind. Der Preis für eine Übernachtung startet bei 10 Euro, dabei sind 2 Erwachsene und Kinder bis 12 enthalten.

Konzept: Onlineplattform
Zahl der Anbieter: Rund 20 GastgeberINnen in Deutschland und der Schweiz
Preis: Zwischen 11 und 65 Euro

Internationale Angebote für private Stellplätze

12. Dänkemark: Pintrip

Rund 500 dänische Stellplätze sind in dem Reiseführer samt passender App von Pintrip gelistet. Bei den Anbietern handelt es sich um ein bunte Mischung an Betreibern von Hofläden, Brauereien, kleinen Museen oder auch landwirtschaftlichen Höfen. Mit dabei sind auch spezielle Orte wie eine Saline oder auch eine Kalkgrube. Diese Plätze bieten somit nicht nur außergewöhnliche Stellplätze, sondern sorgen auch für ein besonderes Kulturprogramm nebenbei. Reiseführer und Mitgliedschaft sind immer von Ende März ein Jahr lang gültig. Der Aufenthalt ist auf 24 Stunden begrenzt und ist ansonsten nicht mit weiteren Kosten verbunden. Kaufen von lokalen Produkten ist empfohlen, aber nicht verbindlich.

Konzept: Reiseführer mit App, Vignette fürs Fahrzeug
Zahl der Anbieter: 250 GastgeberInnen mit rund 500 Stellplätzen in Dänemark
Preis: für ein Jahr 225,- DKK (ca. 30 Euro)

13. Frankreich: France Passion

Die französische Antwort auf Landvergnügen heißt France Passion und gibt es bereits seit 27 Jahren. Mittlerweile sind rund 2050 Winzer oder andere Landwirte dabei, die im vom Anbieter genannten Etappenführer rund 10.000 verfügbare Stellplätze listen lassen. Auch hier ist der Aufenthalt auf 24 Stunden begrenzt und die angebotenen Stellplätze sind für autarke Wohnmobilsten geeignet. Lokale Produkte zu erwerben ist nicht verpflichtend, wird jedoch auch hier empfohlen. Die Mitgliedschaft gilt von Ende März ein Jahr.

Konzept: Reiseführer, Vignette fürs Fahrzeug
Zahl der Anbieter: 2050 GastgeberInnen mit Stellplätzen in Frankreich
Preis: für ein Jahr 30 Euro

14. Großbritannien: Britstop

Bereits seit einigen Jahren bietet Britstop das britische Pendant an. Der Reiseführer umfasst rund 1030 Betreiber von kleinen Pubs, Bio-Bauernhöfen oder auch Weingütern. Der Stellplatz darf 24 Stunden belegt werden und auch bei diesem Konzept besteht keine Pflicht zum Kauf lokaler Produkte. Das Angebot richtet sich an autarke Wohnmobilsten und auch dieser Reiseführer erscheint im März und behält für ein Jahr seine Gültigkeit.

Konzept: Reiseführer, Vignette fürs Fahrzeug
Zahl der Anbieter: 1030 GastgeberInnen mit Stellplätzen in Großbritannien
Preis: für ein Jahr 28 Pfund (rund 32 Euro)

15. Italien: Greenstop24

Seit 13 Jahren listet die italienische Plattform und gemeinnützige Organisation Greenstop24 alternative Stellplätze bei Gutshöfen, Bauernhöfen oder anderen lokalen Betrieben. Mitglieder erhalten einen Mitgliedsausweis per Mail, den sie zur kostenlosen Nutzung bei der Anreise vorzeigen. Neben der Nutzung der teilnehmenden Stellplätze bietet die Mitgliedschaft außerdem Rabatte beim Kauf der Gastgeberprodukte sowie auf Gebühren anderer Campingplätze und Museen. Der Großteil der Anbieter sitzt in Italien, mittlerweile gibt es aber auch französische Stellplatzbetreiber.

Konzept: Onlineplattform, Mitgliedsausweis
Zahl der Anbieter: 200 GastgeberInnen mit Stellplätzen in Italien, 50 französische GastgeberInnen
Preis: für ein Jahr eigentlich 30 Euro, derzeit wird das Angebot um 6 kostenlose Monate erweitert.

16. Portugal: Portugal Easy Camp

Eine etwas andere Herangehensweise hat der Anbieter Portugal Easy Camp. Statt einer Jahresmitgliedschaft kaufen Camper hier ein lokales Willkommens-Paket, in der Regel bestehend aus Wein, Käse oder anderen handwerklichen Produkten, und legen das Abhol- und somit ihr Anreisedatum fest. Die Preise liegen zwischen 10 und 20 Euro. Bei Ankunft wird das bestelle Paket abgeholt und man kann sich auf seinen reservierten Stellplatz für 24 Stunden freuen. Auch hier ist ein autarkes Wohnmobil empfehlenswert.

Konzept: Onlineplattform
Zahl der Anbieter: 40 GastgeberInnen mit Stellplätzen in Portugal
Preis: je nach Stellplatz, einzeln buchbar

17. Spanien: España Discovery

Bereits seit 13 Jahren stellt dieser Reiseführer das spanische Gegenstück von Landvergnügen dar. Auch hier gilt eine maximale Aufenthaltsdauer von 24 Stunden, Camper sollten in der Regel keine Sanitär- oder andere Ausstattung erwarten. Somit ist auch dieses Angebot für autarke Wohnmobilisten ideal. Die Stellplätze sind kostenlos, es muss lediglich der Resieführer oder die Landkarte vorgezeigt werden. Auch hier besteht keinerlei Kaufverpflichtung des lokalen Angebots, empfohlen ist es allerdings ebenfalls.

Konzept: Reiseführer
Zahl der Anbieter: 160 GastgeberInnen mit über 300 Stellplätzen in Spanien
Preis: für ein Jahr 23 Euro (Guide + Landkarte), 6,50 Euro (nur Landkarte)

18. Österreich: Schau aufs Land

Neu ist der österreichische Anbieter "Schau auf’s Land". Das Konzept basiert auf einer Jahresmitgliedschaft für Camper, das Inserat ist für die Stellplatzbetreiber kostenlos. Auch hier ist es eine bunte Mischung an Hofbetreibern, Winzern oder Wirtshöfen. Sowohl Reisemobilisten als auch Caravaner können das Angebot nutzen. Es ist keine Vorabreservierung möglich, der Stellplatz kann maximal 24 Stunden belegt werden. Bei Ankunft zeigt man den Mitgliedausweis samt Ausweis vor, auch hier ist man am besten mit einem autarken Fahrzeug unterwegs.

Konzept: Onlineplattform, Mitgliedsausweis
Zahl der Anbieter: 125 GastgeberInnen mit Stellplätzen in Österreich
Preis: für ein Jahr 35 Euro

Campspace
Campspace
Die Plattform Campspace bietet weltweit Campingangebote.

Länderübergreifende Plattformen für Privatanbieter von Campingplätzen

19. Campspace

Die ehemaligen Anbieter Campinmygarden und Campr laufen heute gemeinsam unter dem Namen Campspace. Wie bei Pop-up Camps bieten auf dieser Website Privatpersonen ihr Gartenstück, ihre Wiese oder einen Stellplatz zum Campen an. Willkommen sind hier Zelt-, Wohnwagen- oder Wohnmobil-Camper. Auch hier müssen Urlauber darauf achten, wie genau die Ausstattung vor Ort des jeweiligen Angebots ist. Buchbare Plätze befinden sich hier vor allem in den Niederlanden, jedoch ist das Angebot weltweit verfügbar. Entsprechend unterschiedlich sind die Preise der jeweiligen Unterkünfte. In Deutschland gibt es derzeit 25 Anbieter. Look-and-Feel erinnern an das große Privatunterkunft-Buchungsportal Airbnb.

Konzept: Onlineplattform
Zahl der Anbieter: 415 Stellplätze weltweit
Preis: je nach Stellplatz, einzeln buchbar

20. HomeCamper

Laut eigener Angaben bündelt die Plattform mehr als 30.000 Stellplätze privater Anbieter. Auch diese Plattform basiert, wie Campspace oder Pop-up Camp, auf dem Konzept, dass Camper für die jeweilige Übernachtung auf einem privaten Grundstück bezahlen. Angebotene Plätze befinden sich zum Großteil in Frankreich, aber auch Stellplätze in Spanien oder Portugal sind dabei.

Konzept: Onlineplattform
Zahl der Anbieter: 30.000 Stellplätze weltweit
Preis: je nach Stellplatz, einzeln buchbar

Fazit

Da private Anbieter nur begrenzte Stellflächen haben und der Stellplatzbetrieb nicht ihre Haupteinnahmequelle ist, ist das Gefühl eines überlaufenen Camping- oder Stellplatzes nicht zu erwarten. Neben einem besonderen Campingspot in außergewöhnlicher Lage bieten viele Vermieter ergänzende Angebote und Produkte, die es dem Camper ermöglichen, die bereiste Region näher kennenzulernen. Ein kleiner Nebenverdienst für den Hofbesitzer, ein bisschen Local-Gefühl für den Camper – Win-Win für beide Partien.