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Seitz Tikro: Mit Löwenherz

Seitz: Der neue Tikro bleibt dem Peugeot Boxer treu – einem Zwilling des neuen Fiat Ducato.

10.07.2006

Die Tikro-Familie ist komplett. Nach der Vorstellung des zwei Meter schlanken Teilintegrierten auf Basis von VW Crafter und Mercedes Sprinter folgt nun als dritte Basisalternative der neue Peugeot Boxer.
Dem Peugeot kommt dabei eine besondere Bedeutung zu, denn er bildet den Einstieg in die Tikro-Welt. Prinzipiell entspricht der Boxer dem Fiat Ducato. Wie der Fiat läuft er im italienischen Atessa vom Band.
Als Eigenheit leistet sich der Peugeot jedoch eine Leistungsstufe, die sich vom Fiat-Angebot unterscheidet. Statt dem 2,3-Liter-Motor des Ducato lässt Peugeot einen 2,2-Liter-Turbodiesel mit 120 PS einbauen.

Dieses Aggregat entstammt der Kooperation von Ford, Peugeot und Citroën und kommt in ähnlicher Form auch im neuen Transit zum Einsatz. Sein maximaler Drehmomentwert von 320 Nm bei 2000/min kann sich sehen lassen. Serienmäßig wird der Vierzylinder mit einem Sechsgang-Getriebe kombiniert. Der jeweils schwächere und stärkere Turbodiesel ist identisch mit dem Ducato-Angebot (siehe Tabelle Seite 11). An der solide gebauten Seitz-Kabine, die auf den Leiterrahmen aufsetzt, ändert sich durch das neue Peugeot-Gesicht nichts Wesentliches. Der Tikro ist weiterhin mit drei Außenlängen und einer Vielzahl von Grundrissen, Außenfarben und Individualausstattungen zu haben. Serienmäßig will Seitz im Peugeot ASR, Zentralverriegelung, Fahrerairbag und getönte Scheiben anbieten. Ein Preisbeispiel: Der Tikro M2A auf Peugeot mit 120-PS-Motor kostet 39 700 Euro.

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