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Alko ruft Kupplungskugel K50 zurück

Wohnmobile nicht betroffen

Kugelkupplung K50 Foto: Alko

Aufgrund eines hohen Sicherheitsrisikos, ruft Alko K50 Kupplungskugeln zurück. Bei Wohnmobilen über 3,5 Tonnen und einem D-Wert über 17,2 kann die Kupplungskugel brechen.

20.03.2018

+++ Update vom 21.3.2018: Wohnmobile sind nach Angaben von Alko nicht betroffen. +++

Der Fahrwerks-Spezialist Alko ruft die Kupplungskugel K50 zurück. Es besteht die Gefahr, dass die Kupplungskugel bei einem D-Wert von 17,2 oder höher brechen kann. Bei einem Bruch, kann sich der Anhänger im schlimmsten Fall vom Fahrzeug lösen, dieser ist dann eine große Gefahr für alle Verkehrsteilnehmer.

Eingesetzt wird dieser Kupplungskopf bei Traktoren, Spezialfahrzeugen wie Quads oder Bau-Zugmaschinen oder Abschleppfarhzeugen. Betroffen sind nur Fahrzeuge mit einer zulässigen Gesamtmasse über 3,5 Tonnen. Ob das Fahrzeug betroffen ist, ermitteln Sie anhand des D-Werts. Dieser wird wie folgt berechnet:

Derf Formel Foto: Alko

D: erforderlicher D-Wert in Kilonewton (kN)

T: technisch zulässige Gesamtmasse des Zugfahrzeuges in Tonnen (t)

R: technisch zulässige Gesamtmasse des Anhängers in Tonnen (t)

g: Erdbeschleunigung (9,81 m/s²)Alko fordert alle Händler dazu auf

T und R sind den Fahrzeugpapieren des Zugfahrzeuges mit der Kupplungskugel K50 zu entnehmen. (Zulassungsbescheinigung Teil 1 / Fahrzeugschein).

Ist der sich daraus ergebende Wert „Derf“ größer als 17,2, muss die Kupplungskugel abgebaut werden. Alle Infos zum Rückruf der Kupplungskugel K50 hier noch einmal im Überblick:

  • Zurückgerufen durch: AL-KO Fahrzeugtechnik
  • Produktart: Kupplungskugel K50
  • Marke: AL-KO
  • AL-KO-Artikelnummer: 1 275 100
  • Vertriebszeitraum: ab 2007
  • Grund für den Rückruf: Bruchrisiko an der Kupplungskugel
  • Risiko: Gefahr der Zugtrennung

Alle Händler und Werkstätten werden außerdem aufgefordert:

  • sofort den Verkauf und / oder die Montage dieses Produktes einzustellen und mit Alko Kontakt aufzunehmen, um eventuelle Lagerbestände zurückzugeben.
  • Kontakte von Kunden, an welche das oben genannte Produkt verkauft wurde, an Alko zu melden, damit diese direkt angeschrieben werden können.
  • betroffene Kunden selbst anzuschreiben. Dazu kann dieses Dokument genutzt werden.

Privatpersonen können über die folgenden Möglichkeiten Kontakt mit Alko aufnehmen. Außerdem ist nicht nur Deutschland von der Rückruf-Aktion betroffen, sondern auch viele weitere europäische Länder. Auf der Alko Website gibt es alle Informationen auch auf Englisch.

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