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Rimor-Chef gestorben

Luano Niccolai ist tot. Der Präsident und Gründer der italienischen Marke Rimor starb am 25. September völlig unerwartet im Alter von 67 Jahren in seinem Haus in San Gimignano.
Luano Niccolai zimmerte Anfang der siebziger Jahre mit Fleiß und Geschäftssinn buchstäblich mit an der Wiege der italienischen Reisemobilindustrie rund um das Toskana- Städtchen Poggibonsi. 1978 gründete er den Reisemobilhersteller Autocaravan Rimor; aus bescheidenen Anfängen entwickelte er eine Marke, die bei Caravaning-Interessierten in Italien, Europa und darüber hinaus einen guten Namen hat. Umtriebig und mit Gespür für den Markt passte er seine Produkte und Vertriebsstrukturen den wechselnden Ansprüchen an und ging dabei nicht selten eigene, meist erfolgreiche Wege. Im Auftreten blieb Niccolai stets freundlich und bescheiden.
Luano Niccolai schaute aber auch über den Tellerrand des Unternehmens Rimor hinaus, installierte etwa in seiner Heimatstadt San Gimignano einen Stellplatz und machte sich auch als Produzent edler Weine einen Namen. Die Geschicke der Marke Rimor gehen nun in die Hände seines Sohnes Simone Niccolai über, der bereits bislang, gemeinsam mit seinem Vater, in leitender Position im Unternehmen tätig war.

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