Reise-Tipp Island

Lesertour Island

Natur pur: Warum eigentlich immer nach Süden? Ein Ehepaar aus dem Schwarzwald entdeckte Island und kehrte vollauf begeistert von der dünn besiedelten Insel im Nordatlantik nach Hause zurück.

Die Insel begrüßt uns am Zielhafen Seydisfjödur mit Sonne – und wir beschließen, die Insel entgegen dem Uhrzeigersinn zu befahren. Ein Glücksgriff, denn das gute Wetter begleitet uns.

Über Eglistadir fahren wir durch eine nahezu unbewohnte Landschaft zum Vulkankrater Krafla: Überall blubbert und zischt es in den blau-grauen Schlammpötten, wo fauchend heißer Dampf aus der Erde tritt.


Beim Binnensee Myvatn und dem Lavagebiet Dimmobogir erkunden wir die vor 2300 Jahren entstandenen unglaublich vielfältigen Gesteinsformationen. Weiter geht es nach Husavik, wo wir Wale beobachten können. Wir staunen, dass das Städtchen Akureyri sogar eine Fußgängerzone hat. Über Blöndus, Hindisvik und Husafell steuern wir die „Blaue Lagune“ bei der Hauptstadt Reykjavik an, ein unglaublich schönes Naturbad. Die Hauptstadt wird mit geothermaler Energie versorgt – so sieht man kaum rauchende Schornsteine in der Stadt.

Nun fahren wir zu diversen Wasserfällen – unter anderem dem berühmten Gullfuss – sowie zu Geysiren. Es ist ein phänomenales Schauspiel, wenn der Geysir Strokkur alle acht Minuten seine Fontäne bis zu 20 Meter in die Höhe schießt. Über Selfoss, Hella, Skogar und Reynir geht es weiter entlang der Südküste, wo intensiv Landwirtschaft betrieben wird. Durch den fast unaussprechlichen Ort Kirkjubaejarklaustur kommen wir zum herrlichen Gletschersee Jökulsarlon. Übrigens: Campingplätze gibt es auf Island überall, Übernachtungsverbote sind selten.

Text und Fotos: Iris und Willi Müller, Gernsbach

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