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Die unglaubliche Reise von CampBär

CampBär an der Ostsee Foto: Kerstin Jaxtheimer 20 Bilder

Ein wenig Bammel hatten wir schon, als wir den Teddy auf Reisen schickten. Doch er tourte fröhlich und erfolgreich eine ganze Saison durch halb Europa. Jetzt ist er allerdings verschollen...

11.02.2015 Sophia Pfisterer

Ein Pappkarton war das erste Beförderungsmittel für Redaktionsmaskottchen CampBär. Mit der Post ging es für ihn nach Gummersbach. Zuvor hatte er in der Redaktion alles über mobiles Reisen gelernt – und dabei schreckliches Fernweh bekommen

Daher hatten wir folgende Idee: Aus CampBär wurde ein TrampBär. Per Anhalter sollte er mit verschiedensten Reisemobilisten von Ort zu Ort ziehen und jeweils weitergegeben werden. Die Paten mussten uns allerdings versprechen, regelmäßig Fotos von seinen Reisen zu schicken – und dass CampBär uns nicht vergessen wird. Via Facebook fanden sich die ersten Bären-Paten, Familie Jaxtheimer. Würden wir regelmäßig Nachrichten erhalten?

Aufatmen in der promobil-Redaktion: Nach wenigen Tagen erreichte uns das erste Foto. CampBär fühlte sich bei Jaxtheimers sichtlich wohl und sonnte sich nach der unbequemen Reise im Karton auf ihrer Terrasse. Wenig später fuhr er mit ihnen zum Südsee Camp, nach Kiel und Grömitz, wo er zum ersten Mal das Meer sah.

Von der Mosel in die Niederlande

Die Jaxtheimers akquirierten per Facebook die nächsten Paten, die „Hollis“ aus Lübeck. Die zwei lustigen Nordlichter fuhren mit ihm auf ein Reisemobil-Treffen an die Mosel und unternahmen gemeinsam eine Fahrradtour bis nach Traben-Trarbach. Auf einem Stellplatz in Reil lernte CampBär die Misfelds kennen, die ihn spontan mit nach Halle nahmen.

Von dort aus ging es bald gen West in die Niederlande: In Giethoorn stand CampBär auf einem Stellplatz am Yachthafen, in Veendam ging er mit Patenschwester Lara Misfeld spazieren. Freudig empfingen wir im Redaktionsbüro viele schöne Fotos. Auch auf Facebook verfolgten die Fans CampBärs Reisen. Einige schickten sogar Fotos von ihren kleinen Reisebegleitern, vom WM-Bär bis zum Camping-Kamel.

Unterdessen erlebte CampBär ein Highlight nach dem anderen. Mit Familie Dodt tourte er in die Normandie und besuchte Omaha Beach, Schauplatz der Alliierten-Landung im Zweiten Weltkrieg. Im Zeichen der Völkerverständigung freundete sich CampBär mit Norman an, einem französischen Teddy, der ihn fortan begleitete.

Vom Bauernhof über den Ärmelkanal

Dann erfuhr CampBär alles über das Landleben: Bei Britta Berg in Unna lebte er auf einem Bauernhof und lernte dort das Reiten und Treckerfahren. Danach durfte er mit Lisa Tilman über den Kanal nach England und sah Stonehenge.

Ende August war Caravan-Salon in Düsseldorf, ein großes Camper-Event, das er nicht verpassen durfte! Am Stand von promobil hing er mit Kumpel Norman herum. Anschließend nahm Redakteurin Anne die beiden mit nach Südfrankreich.

Ab Oktober wurde es still um CampBär. Sein letztes Foto schickte er uns aus Kroatien. Seither kam kein Lebenzeichen mehr. Hat er uns doch vergessen? Oder hält er Winterschlaf?

Die Redaktion sorgt sich. Falls Sie etwas von ihm hören oder wissen, schreiben Sie uns bitte: campbaer@promobil.de

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Dieser Artikel stammt aus diesem Heft
promobil Heft 02/2015
Heft 02 / 2015 7. Januar 2015 Heftinhalt anzeigen Artikel einzeln kaufen
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